$VNA (+0,2 %) - ich bin heute auf folgenden Artikel gestoßen. Es wird hier darüber nachgedacht, dass es viel effizienter und schlauer wäre Vonovia vom Bund kaufen zu lassen, anstatt den Wohnungsbestand in Berlin enteignen zu wollen. Für mich ein lesenswerter Artikel und eine gewisse Genugtuung, dass es ab und an doch noch Leute gibt, die rational denken können.
Ökonom: Bund soll Vonovia kaufen: "Ich bezweifle, dass eine Enteignung am Ende günstiger ist" - n-tv.de https://share.google/Fgg6zm6b0KFvLD08M
Informativ: Nein, ich bin nicht bei Vonovia investiert.
Meine Meinung: Natürlich wäre es viel einfacher und viel besser Vonovia zu kaufen als den unsinnigen Versuch einer Enteignung in Berlin durchzudrücken. Man bekommt mehr Wohnungen (auch außerhalb von Berlin) zu einem relativ gesehen günstigeren Preis. Man würde auch nicht an dem Fundament der Rechtsstaatlichkeit sägen. Und man kauft eine in sich funktionierende Gesellschaft und ist sofort handlungsfähig (ob die für seine Effizienz bekannte Berliner Verwaltung überhaupt in der Lage ist zeitnah die Struktur für die Verwaltung eines riesigen Mietwohnungsbestands aufzubauen halte ich für äußerst fraglich. Von Neubau aus dem Verwaltungsapparat heraus brauchen wir gar nicht reden).
Natürlich wäre der Kauf von Vonovia durch den Bund ein echter Aufreger für die Aktionäre - erst drücke ich den Aktienkurs durch öffentlichwirksame Überlegungen zur Enteignung, dann kaufe ich das Unternehmen günstig auf. Ist dann wie eine Leerverkäuferstrategie 😉 .
