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Landfläche Wald Zukunftsvisionen Remote Work Back to Nature Emissionsreduktion Holz als Nebenprodukt Mein Invest Case bei Rayonier Inc.

$RYN (-1,28 %) Die Fusion zwischen Rayonier und PotlatchDeltic (angekündigt im Oktober 2025, abgeschlossen Ende Januar 2026) hat das Ziel, einen führenden „Land Resources REIT“ zu schaffen. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die Maximierung des HBU-Geschäfts (Higher and Better Use) – also der Verkauf oder die Entwicklung von Landflächen, die für andere Zwecke wertvoller sind als für die reine Holzwirtschaft.

​Hier sind die spezifisch angekündigten Ziele im Hinblick auf das HBU- und Immobiliengeschäft:

​1. Skalierung der HBU-Plattform

​Das kombinierte Unternehmen verwaltet nun rund 4,2 Millionen Acres (ca. 1,7 Mio. Hektar) Waldfläche. Durch die schiere Größe steigt die Wahrscheinlichkeit, Flächen zu identifizieren, die aufgrund ihrer Lage (z. B. Nähe zu expandierenden Städten) einen deutlich höheren Wert als Immobilien- oder Gewerbeflächen erzielen als durch den reinen Holzschlag.

  • ​Ziel: Nutzung einer „Best-in-Class“-Plattform, um überdurchschnittliche Verkaufspreise (HBU-Prämien) für ländliche Flächen zu erzielen.

​2. Bündelung von Entwicklungsprojekten

​Die Fusion führt mehrere hochkarätige Immobilienentwicklungsprojekte in strategisch wichtigen US-Bundesstaaten zusammen. Ziel ist es, den Cashflow aus diesen wertschöpfenden Projekten zu steigern:

  • ​Wildlight (Florida): Ein Flaggschiff-Projekt von Rayonier.
  • ​Heartwood (Georgia): Ein weiteres großes Entwicklungsprojekt von Rayonier.
  • ​Chenal Valley (Arkansas): Ein etabliertes, hochwertiges Wohn- und Gewerbeprojekt von PotlatchDeltic.
  • ​Ziel: Durch die Bündelung der Expertise beider Teams sollen diese Projekte effizienter vorangetrieben und die langfristigen Wertsteigerungspotenziale voll ausgeschöpft werden.

​3. Geografische Diversifizierung und Synergien

​Durch die Fusion sind die HBU-Aktivitäten nun über 11 US-Bundesstaaten verteilt, wobei der Schwerpunkt auf dem wachstumsstarken US-Süden liegt (über 75 % des Portfolios).

  • ​Ziel: Risikostreuung durch verschiedene regionale Immobilienmärkte. Zudem sollen von den insgesamt 40 Mio. USD an erwarteten jährlichen Synergien auch Teile durch die Zusammenlegung der Immobilienmanagement-Teams realisiert werden.

​4. Ausbau von „Natural Climate Solutions“

​Eng verwandt mit der HBU-Strategie ist das Ziel, Landflächen für neue Einkommensströme zu nutzen, die über Holz und Immobilien hinausgehen:

  • ​Solaranlagen: Verpachtung von Land für Photovoltaik.
  • ​Carbon Capture & Storage (CCS): Nutzung von Untergrundrechten zur Kohlenstoffspeicherung.
  • ​Ziel: Den Wert pro Acre durch ökologische Dienstleistungen zu steigern, was oft eine alternative Form der „höheren und besseren Nutzung“ darstellt.


Strategisches Ziel der Fusion:


Größere Auswahl an Flächen für HBU-Verkäufe durch 4,2 Mio. Acres Gesamtfläche.

Kombination der Entwicklungskompetenz (Rayonier) mit der Erfahrung im Bereich ländlicher Landverkäufe (Potlatch).

Stärkere Präsenz in den „Sunbelt“-Staaten (Florida, Georgia), wo die Nachfrage nach Bauland hoch ist.

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6 Kommentare

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Ich habe ja eigentlich keine großen moralischen Bedenken bei meinen Invests, aber das wäre für mich ein nogo. Ich komme ja ursprünglich aus der Land/Forstwirtschaft und bei uns im alten Bauernhaus hängt ein altes Schild. Was du ererbst von deinen Eltern, besitze es um das Land und seine Wurzeln zu ehren, so wird es auch dich ehren.
Spekulationen mit der Lunge unserer Erde nur um noch ein bisschen Gewinn rauszuquetschen ist für mich ein nogo
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OK bei mir ist alles mögliche ein No-Go aber Wald als Nutzfläche bedeutet nicht das man abholt ohne ende um die sogenannte Lunge der Erde zu zerstören, man muss halt schauen was die so machen und mir ist nichts negatives für umweltaskepte aufgefallen siehe mein Post bezieht sich auch nicht darauf daß das Unternehmen ihren Holzerträge maximieren will genau andere Punkte sind denen wichtig was auch mehr marge hat.
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@Diphunter ich habe es so verstanden das sie Waldflächen kaufen in aussichtsreicher Lage um sie in Bau/Industrieland umzuwandeln.
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@Diphunter maximieren des Hbu Geschäftes. Da steht es geschrieben 😉 Umwandlung von Agrar/ Forstflächen in profitabelere Gewerbe/Industrieflächen und das finde ich moralisch schon fragwürdig.
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@Hotte1909 also besitzen tuen sie jetzt landfläche in der Größe von thüringen was schon viel ist und überwiegend Fortbetrieb ist, also nicht nötig weiteres Land zu erwerben, da kann man kaum alles verwenden für wohnen, wie sie eben strategisch schauen ob es sich lohnt an gewissen stellen aufforsten weil der Boden auch besser ist oder eher für ländliches leben umwandeln, was du schilderst kommt rüber als wollen sie alles zuteeren. Übrigens geht es auch noch um CO2 absorbieren um Flachen an Klimaschutzorganisationen zu verkaufen. Als letztes wenn ein Wald niemand gehört der in bewirtschaftet wie du es am liebsten hättest entnehme ich der Reaktionen, wer pflanzt dann freiwillig neue Bäume um die sogenannte Lunge aufrechtzuerhalten...Ich find's cool als Beimischung und halte mich fern von tatsächlichen Klimaschädlichen Unternehmen..
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@Diphunter Forstwirtschaft ist eine Kreislaufwirtschaft. Und ja nach jeder Abforstung kommt eine Aufforstung das ist ganz normal und jeder Wald gehört auch jemanden auch wenn er nicht bewirtschaftet wird. Das was die Firma macht ist reine Spekulation und passiert überall auf der Welt. Investoren kaufen Ackerland und versuchen den maximalen Profit rauszuholen. Ich verurteile niemanden der in solche Firmen investiert und habe hier jetzt lediglich meine Meinung für die Firma kundgetan.
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