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Hat der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin nie existiert?

Ihr alle kennt wahrscheinlich den 4-Jahres-Zyklus von $BTC (-0,79 %).

Das Narrativ geht so: Alle vier Jahre findet das Halving statt, darauf folgt ein Bullenmarkt mit einer Preisblase, dann ein Crash, dann eine Akkumulationsphase - und dann beginnt das Ganze von vorne.


Halving -> Blase -> Crash -> Akkumulation -> Repeat


Über die genauen Gründe dieses Zyklus hat die Community bisher immer gestritten. Die meisten denken, dass es mit dem Bitcoin Halving alle 4 Jahre zusammenhängt. Einige gehen aber auch davon aus, dass es mit der Marktliquidität zusammenhängt, die sich auch ein wenig in einem 4-Jahres-Zyklus bewegt. Zusätzlich ist die Wahl des US-Präsidenten alle 4 Jahre, was meist bedeutet, dass investiert und Geld gedruckt wird.


Das könnte alles eine Rolle spielen. Ich gehe davon aus, dass vor allem auch die Psychologie des Menschen mit reinspielt. Wenn sich alle am 4-Jahres-Zyklus orientieren und danach handeln, könnte es zu einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung werden.


Aber was, wenn der 4-Jahres-Zyklus in Wirklichkeit nie existiert hat?

Ich bin auf eine spannende Theorie gestoßen, die ich euch heute vorstellen möchte. Sie stammt von Dr. Stephen Perrenod - einem Astrophysiker und Mathematiker, der sich intensiv mit den mathematischen Gesetzmäßigkeiten hinter Bitcoin beschäftigt. Ob er letztlich recht behält, wird die Zukunft zeigen, aber die Argumentation ist durchaus spannend und die möchte ich euch nicht vorenthalten.


Wo der 4-Jahres-Zyklus Schwächen zeigt

Schauen wir uns zuerst mal die bisherigen großen Bitcoin-Blasen an:

  • 2011 - Bitcoin stieg von ca. 1$ auf 31$
  • 2013 - Bitcoin stieg auf ca. 1.100$
  • 2017 - Bitcoin stieg auf ca. 20.000$
  • 2021 - Bitcoin stieg auf ca. 69.000$


Perrenod weist hierbei auf ein Problem hin, das tatsächlich schwer von der Hand zu weisen ist:

Der 4-Jahres-Zyklus ignoriert die Blase von 2011 komplett. Von der Entstehung Bitcoins Anfang 2009 bis zur Blase 2011 vergingen nur ca. 2,5 Jahre - nicht vier. Die Blase von 2011 wird in der 4-Jahres-Zyklus-Theorie als "frühes Ausreißer-Ereignis" abgetan. Allerdings war die 2011er-Blase genauso signifikant wie die in 2013 und 2017.


Und dann haben wir 2025 - das Jahr, in dem der 4-Jahres-Zyklus eine große Blase vorhergesagt hätte. Das Halving war 2024, also müsste 2025 doch das große Jahr sein...

Zwar gab es im Oktober mit knapp 126.000 Dollar ein neues Allzeithoch, aber es war weit entfernt von dem was alle erwartet hatten. Es gab keine Blasenbildung, es gab kein Retail Interesse. Es gab einen kurzen Anstieg gefolgt von einem 30%igen Aberkauf.

Die Jahresperformance war mit circa -7% in Dollar gemessen sogar leicht negativ. Das durchbrach auch das bekannte Ampel-Pattern bei Bitcoin 🟢🟢🟢🔴 (3 Jahre positiv, 1 Jahr negativ).


Man könnte also argumentieren, dass der 4-Jahres-Zyklus bei 5 möglichen Datenpunkten mindestens 2 Mal nicht funktioniert hat:

2011 passt nicht rein und 2025 genauso wenig.


Perrenods Theorie: Blasen folgen logarithmischen Abständen

Zum Bitcoin Power Law hatte ich in der Vergangenheit ja schon mal einen Post geschrieben. Kurz zusammengefasst besagt das Power Law, dass Bitcoins Preis nicht exponentiell wächst (wie z.B. Aktien), sondern einem Potenzgesetz folgt, bei dem der Preis ungefähr mit der 5,7ten Potenz des Netzwerkalters steigt.


Der Grund dafür liegt in Bitcoins Natur als Netzwerk:

Der Wert steigt überproportional mit jedem neuen Teilnehmer (Metcalfe's Law)


Perrenod baut seine Theorie auf diesem Power Law auf und zieht daraus eine interessante Schlussfolgerung:

Wenn Bitcoin einem Power Law folgt, dann ist das Verhalten skalenunabhängig.


Das bedeutet:

Verdoppelt sich das Alter des Netzwerks, steigt der Wert des Netzwerks um einen bestimmten Faktor. Für den nächsten Anstieg um denselben Faktor muss sich das Alter erneut verdoppeln: von 2 auf 4 Jahre, dann von 4 auf 8, dann von 8 auf 16 Jahre usw.

Daraus folgert Perrenod, dass auch die großen Preisblasen immer weiter auseinander liegen sollten - nicht in festen 4-Jahres-Intervallen, sondern in Intervallen, die sich ungefähr verdoppeln.


Um das zu überprüfen, hat er die Bitcoin-Preisdaten nach Entfernung des Power-Law-Trends mit einer Fourier-Analyse (einem mathematischen Verfahren zur Erkennung von wiederkehrenden Mustern) untersucht.

Das Ergebnis: ein log-periodischer Abstandsparameter Lambda von 2,07.


-> Der zeitliche Abstand zwischen den großen Blasen verdoppelt sich laut Perrenods Analyse ungefähr jedes Mal.

Schauen wir uns das an:


Blase -> 2011; Bitcoins Alter ca. 2,5 Jahre

Blase -> 2013: Bitcoins Alter ca. 4,9 Jahre; Abstand zur vorherigen Blase: ~2,4 Jahre

Blase -> 2017: Bitcoins Alter ca. 9 Jahre; Abstand zur vorherigen Blase: ~4,1 Jahre

Blase -> 2027?: Bitcoins Alter ca. 18,4 Jahre; Abstand zur vorherigen Blase: ~9,4 Jahre


Das Muster ist tatsächlich auffällig: 2,4 -> 4,1 -> 9,4 Jahre.

Perrenod argumentiert, dass das kein Zufall ist, sondern eine mathematische Gesetzmäßigkeit, die in der Physik unter dem Begriff "diskrete Skalenunabhängigkeit" bekannt ist. Man findet dieses Verhalten bei Erdbeben, bei Flüssigkeitsturbulenzen und sogar bei der Struktur von Spiralgalaxien - überall dort liegt der Lambda-Parameter ebenfalls im Bereich um 2.


Der Physiker Giovanni Santostasi hat bereits 2019 - also vor über 6 Jahren - mit einem ähnlichen Modell vorhergesagt, dass der nächste große Peak erst Ende 2026 / Anfang 2027 kommen würde. Und seine Vorhersage, dass 2025 keine Blase bringen würde, hat sich bestätigt:

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Aber was war dann 2021?

Wenn laut Perrenods Modell die fundamentalen Blasen 2011, 2013, 2017 und dann erst wieder ~2027 sind - was war dann die Blase 2021?

Seine Erklärung: eine sogenannte "erste Harmonische" - vergleichbar mit einem Oberton in der Musik. Wer ein Instrument spielt, kennt das: Es gibt den Grundton und dazu Obertöne, die zwischen den Grundtönen auftreten. Genauso gäbe es laut diesem Modell bei Bitcoins Blasen einen fundamentalen Modus (die großen Blasen) und dazwischen kleinere harmonische Schwingungen.

Der Abstand der Harmonischen entspricht der Quadratwurzel von Lambda (√2,07 ≈ 1,44). Multipliziert man das Alter der 2017er-Blase (8,95 Jahre) mit 1,44, kommt man auf 12,89 Jahre - was ziemlich genau Ende 2021 entspricht.

Falls das stimmt, würde es auch erklären, warum die 2021er-Blase für viele "irgendwie anders" oder "abgeschwächt" wirkte - sie wäre demnach keine fundamentale Blase gewesen, sondern eine Oberschwingung mit geringerer Energie.

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Auf dem Bild kann man die fundamentalen Peaks (rot) und die harmonischen Zwischenschwingungen (blau) sehen.


Was, wenn man beide Modelle miteinander vergleicht?:

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Zumindest historisch betrachtet scheint das log-periodische Modell alle fünf Datenpunkte erklären zu können - der 4-Jahres-Zyklus hat bei zweien Probleme.

Laut Perrenod ist auch der durchschnittliche zeitliche Vorhersagefehler beim log-periodischen Modell mit ca. einem halben Jahr deutlich besser als beim 4-Jahres-Modell mit über einem Jahr.


Falls Perrenod recht behält,

wäre der nächste fundamentale Peak irgendwann zwischen Q4 2026 und Q2 2027 zu erwarten. Aber: Die Blasen werden relativ zum Trend laut diesem Modell immer kleiner. Es könnte also sein, dass der nächste "Peak" weniger dramatisch ausfällt als in der Vergangenheit.


Fazit

Ob der 4-Jahres-Zyklus tatsächlich nie existiert, kann man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Die Datenbasis ist mit nur einer Handvoll großer Blasen noch dünn - sowohl für den 4-Jahres-Zyklus als auch für das log-periodische Modell.

Was man aber festhalten kann: Perrenods Theorie liefert eine schlüssige, mathematisch fundierte Erklärung dafür, warum 2025 keine Blase gebracht hat - und warum das auch gar nicht zu erwarten war. Die Argumentation, dass Blasen logarithmisch und nicht linear verteilt sind, ist in sich konsistent und basiert auf Gesetzmäßigkeiten, die man in vielen Systemen in der Natur beobachten kann.


Aber wie es immer ist: Modelle funktionieren genau so lange bis sie es nicht mehr tun.

Ich finde Perrenods Theorie spannend, würde sie aber auch nicht überbewerten. Falls es 2027 aber wirklich wieder eine Übertreibung nach oben geben sollte, könnte man argumentieren, dass er Recht hat und der 4-Jahres-Zyklus widerlegt ist. Ich würde sagen: Lassen wir uns mal überraschen. Die Theorie liefert wenigstens wieder ein bisschen Hopium in der schlechten Marktlage :D


Den Originalartikel zur Theorie findet ihr hier:

https://stephenperrenod.substack.com/p/why-is-there-no-bitcoin-bubble-in


Was haltet ihr davon?

Grüße✌️

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50 Kommentare

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Danke für die Arbeit Stefan lese ich mir gleich durch!😊
#Freekleinanleger etc
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Ich weiß nicht, ob es zwingend was mit Zyklen zu tun hat (bin auch nicht so gut informiert wie du).

Aber tendenziell hat BTC ja auch viel mit Makroökonomie zu tun.

- Yen Carry Trade
- Fed Zinsen sind noch relativ hoch
- massive ETF Abflüsse
- T-Bills
- Geopolitik und Zölle haben eine Risk Off Stimmung am Markt hervorgerufen (BTC -> Rohstoffe)
- ...
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@AxoWallStreet Ja natürlich, das spielt alles mit rein :) ich glaube wenig an solche Theorien. Mir will es immer noch nicht in den Kopf wieso sich der 4 Jahres Zyklus gerade scheinbar erneut wiederholt. Zumindest zeitlich passt es ja mit dem Bärenmarkt. Dass die Marktakteure aber so handeln, dass sich solche Zyklen ergeben, find ich einfach wild.
Und ja, natürlich ist Bitcoin auch ein Netzwerk und lebt von Netzwerkeffekten. Deshalb ist es für mich auch nicht abwägig, dass sich Bitcoin wie ein Netzwerk verhält und einem Power Law (Potenzgesetz) folgt. Das wäre schon spannend. Aber dass sich die handelnden Menschen im Markt dann so Verhalten, dass der Preis dem Power Law folgt... ich weiß nicht. Darüber hab ich mir jetzt schon tagelang Gedanken gemacht😂
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Hast zwar genug aber an so einem unruhigen Tag gibt’s nichts besseres als ein btc quality post
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@Norisknofun @stefan_21 hab mir das jetzt mal durchgelesen. Die Theorie finde ich wirklich spannend aber wie du schon gesagt hast „Ein Modell funktioniert nur so lange bis es eben nicht mehr funktioniert“

Die harmonische Schwingung lässt sich für 2021 vielleicht noch irgendwie erklären. Für mich hat sich 2025 jedoch eher wie ein 4 Jahres Cycle angefühlt, da wir ein neues ATH, das im Vergleich zu 2021 fast doppelt so hoch lag hatten das ATHs und Bottoms zunehmend weniger extrem ausfallen, hängt meiner Meinung nach stark mit Institutionen und der generell höheren Verbreitung von Wissen über BTC zusammen. („Stichwort: Btc wird erwachsener“)

Deshalb würde ich 2025 nicht als „keine Blase“ sehen, sondern eher als weiteres ATH innerhalb des bekannten Zyklus, der schon immer gewisse Abweichungen hatte. Die Theorie bleibt trotzdem interessant und werd sie im Auge behalten.😉
Unabhängig davon heißt es für mich weiter btc akkumulieren…
Bin gespannt ob sich die Theorie nächstes Jahr bewahrheitet. Danke für deinen Beitrag
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@Norisknofun da geh ich mit. Wobei ich 2025 tatsächlich eher als "keine Blase" bezeichnen würde. Was nicht heißt, dass wir nicht weiter im 4 Jahres Zyklus sind - zeitlich hats nämlich gepasst :)
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@stefan_21 ja stimmt schon, hab mir auch etwas mehr vom ATH erhofft 😂 Werde die Tage mal meine btc Strategie posten bin gespannt auf deine Meinung 🤝
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Junge Junge, einfach ein Buch geschrieben 😂 bist ja ganz tief im Rabbit hole drin
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Danke wieder eine neue Theorie gelernt, ist plausibel mal schauen ob sie Robust ist, würde mich freuen, einen großen Wert setze ich aber nicht drauf :)
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Lieber Stefan

Mich würde mal wundernehmen wie du zur Quantencomputet Disskusion rund um btc (Krypto alg.) stehst?
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@RenditeRudin bei dem Thema bin ich völlig entspannt. Ich sage aber auch nicht, dass QC keine Probleme machen werden. Die Chance dafür, dass QC irgendwann die elliptischen Kurven zurückrechnen können ist so hoch, dass man es nicht ignorieren kann. Das wird wahrscheinlich irgendwann in den nächsten 10, 20, 30 Jahren soweit sein.
Und dann könnte man theoretisch von einem öffentlichen Schlüssel auf einen privaten zurückrechnen und jemandem die BTC klauen.

Das Ganze ist aber ein wenig komplexer und in der öffentlichen Debatte wird mindestens die Hälfte immer falsch verstanden. Bitcoin hat nämlich unterschiedliche Adressformate - und nicht bei jedem Adressformat ist der öffentliche Schlüssel sichtbar bzw. wird nur sichtbar, wenn man Bitcoin versendet.
Wirklich gefährdet wären eigentlich nur die ganz alten Adressen (Satoshis 1 Mio Coins) und modernere Taproot Adressen (werden wenig verwendet), die das gleiche Problem haben.

Das gute ist aber: Bitcoin ist updatefähig und die Community arbeitet bereits an Lösungen. Es wird wahrscheinlich dann mal ein Update auf ein quantensicheres Adressformat geben. Und dann muss man seine BTC dorthin übertragen und fertig.
Die 1 Mio Satoshi Coins und die verlorenen Coins könnten aber nach und nach wieder auf den Markt kommen, was für Verkaufsdruck sorgen könnte :)
Ich hab schon mal nen ausführlicheren Beitrag zu QC geschrieben:
https://getqu.in/n8UHcS/
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Nach dieser Gesetzmäßigkeit, wäre 2027 für lange Zeit die letzte richtige Blase, die nächste wäre dann ja erst ca. 2046 zu erwarten🤔
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@Psychedelic_Sunflower Richtig :D 46 wäre dann die "Hyperbitcoinization"-Blase🤪
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@stefan_21 da will ich eigentlich schon 5 Jahre im Ruhestand sein, bzw. keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen müssen :D Naja, einen gewissen Anteil Bitcoin werde ich sicher weiterhin im Portfolio haben, die 20% Allokation soll aber spätestens 2040 etwas runtergefahren werden.
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@Psychedelic_Sunflower ja wenn diese Theorie tatsächlich stimmen sollte, wäre das wsl sogar zu begrüßen, wenn nicht alle 4 Jahre ne Blasenbildung mit Crash folgt. Sonst kommt Bitcoin aus dem "Spekulationsobjekt" Image lange nicht raus :)
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Danke für die Erläuterung. Ich sitze im Zug. Schauen wir mal, ob er es nach oben schafft 🔝
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Hinterher ist man mindestens schlauer…
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Als Mathe Fan finde ich die Theorie schlüssig und bedanke mich für den Beitrag 🙂👍🏻
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Das ist verdammt interessant !
Vielen Dank für die Arbeit.

Das heißt wir müssen doch jetzt schon dick rein und nicht erst im Frühsommer (erwartetes Tief), damit wir dann nächstes Frühjahr steuerfrei rauskönnen 😅
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@Artiskon ja ich fands auch mega interessant. Wenn die Theorie stimmt müsste der Kurs im 2 Halbjahr wsl schon langsam Anlauf nehmen und dann irgendwann Q2 27 austoppen.

So oder so werd ich jetzt nach und nach Bitcoin kaufen :)
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@stefan_21 wie viel % Reserven hast du denn noch?
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@AxoWallStreet na ja ich hab meinen Sparplan verdoppelt, hab knapp 3% Cash und zusätzlich einen Notgroschen, den ich zum Teil oder ganz in BTC tauschen würde - kommt aber drauf an, wie tief es noch runter geht :)
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@stefan_21 OK, hört sich nach einem Plan an. Du bist ja noch ordentlich im Gewinn 👍.
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Nach einem 50% Drawdown zu sagen das Cycle Modell hat diesen Zyklus nicht funktioniert finde ich dann doch sehr weit her geholt. Ich bin kein Verfechter dieser Theorie und dennoch sieht man ganz klare Parallelen und Zyklische Assets suchen grundsätzlich Gründe um zu fallen oder zu steigen an ihren saisonal/Zyklisch bedingten Böden. Ergo 1. haben wir kürzere Zyklen das sieht man aber schon seit den letzten 2 ist irgendwo auch logisch da natürlich ein „bewehrtes“ Zyklisches Muster gefrontrunned wird.

Und nochmal zum Thema Zyklische und Saisonal korrelierte Assets - nur weil das Zyklische Muster einem den September als Doom Monat gibt muss es nicht im September stattfinden - aber Preis und Bücher werden sicherlich in dem Bereich sensitiver auf Globale und wirtschaftliche Faktoren reagieren. Wenn wir also bei zum Beispiel einem Typischen Saisonal getriebenen Asset wie Sojabohnen ab Juni starke Abverkäufe erwarten und wir im Mai Global negative Nachrichten für den Preis von Sojabohnen erwarten wird die Price Action schon im Mai sehr negativ reagieren. Wenn bis September News positiv sind wird sich der Preis vermutlich nicht besonders negativ entwickeln aber jegliche negative Nachricht wird als Grund fungieren um genau in dem
Saisonalen Fenster Preis in einen Negativtrend zu befördern.
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@TradingMelone Was wir im Zyklusmodell dieses mal nicht hatten war eine Blasenbildung wie die letzten Male. Das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass der 4 Jahees Zyklus tod ist. Zeitlich passt der Zyklus eigentlich sehr gut. Der Anstieg war durchweg eher linear mit immer wieder langen Seitwärtsphasen. Von einer Übertreibung wie die letzten Male war diesmal keine Spur.
Interessant wirds deshalb, ob wir 27 einen Run sehen. Falls ja, wäre der Zyklus falsch und diese neue Theorie vorerst bestätigt. Aber das wird die Zeit zeigen :)
Danke für den Beitrag! Echt spannend. Ergänzend könnte man wie manche schon erwähnt hatten, Ereignisse zu den Ausbrüchen mappen. Außerdem würde mich interessieren ob hier ebenso Momentum eine Rolle spielt.

Aber da bin ich auch nicht so tief drin. Sitze aber auch im Zug 🤞
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Gebannte Personen hatten schon weit mehr als eine zweite Chance, wenn ich das richtig mitbekommen habe in der Vergangenheit, sperrt getquin nicht einfach ohne irgendeine Info.

Und wer einen sofortigen Ban bekommt hat entweder gegen die Bedingungen verstoßen oder aber bereits anderweitige Vorwarnungen bekommen.
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@DividendenWaschbaer also wie ich das mitbekommen habe, hatten sie das nicht. Und aus meiner Sicht haben sie auch nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Das Teilen von Links zu Drittanbieter Finanzapps ist verboten - fair. Das teilen eines privaten Discord Links fällt aus meiner Sicht nicht darunter. Ansonsten steht in den Bedingungen, dass Inhalte, die nichts mit Finanzen zu tun haben, entfernt werden können - ebenso fair. Inhalte entfernen und Leute ohne Vorwarnung bannen sind aber zwei unterschiedliche Schuhe.
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@stefan_21 Naja, ich kenne niemanden der gebannt wird und sagt "Ja, absolut berechtigt" 😉

Gebannt wird man ja wg. Verstößen gegen die Richtlinien. Keine Ahnung was genau vorgefallen ist aber vielleicht hätten die halt woanders was gepostet. Keine Ahnung reddit, oder je nachdem was in dem discord geteilt wurde. Oder sie hatten mehrere Accounts und haben mit einem anderen Account getrollt oder sonstwas. Kann ja viele Gründe haben. Ich weiß nicht was da dahinter steckt, aber so wie ich getquin kennengelernt habe wird nicht einfach so nach Lust und Laune gebannt.
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@DividendenWaschbaer blöde Frage da ich nur sporadisch mal reinschaue und for fun poste. Wer wurde alles gebannt? 😳 der Homer Simpson selfmade World ETF doch nicht etwa ? 🙈
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@Papiertiger Der hat sich selbst gecancelt 😔
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@DividendenWaschbaer ja ich kannte GetQuin auch so. Heute haben sie mich aber schon sehr enttäuscht. KleinAnleger hat einen privaten Discord Link geteilt - und weg war er. Permanent gebannt. Seine 7000 Coins weg. Bei Iwamoto genauso.
Als ich unter einem anderen Post dann mit dem Kundenservice bzgl. der Nutzungsbedingungen diskutiert habe, kam nur die Antwort, dass die Entscheidung nicht mit Dritten diskutiert wird.
Also das Verhalten fand ich schon sehr schwach. Ich würde mir da mehr ein Miteinander vom Kundenservice und den Nutzern wünschen. Man hätte ja zumindest mal darauf hinweisen können, dass sie das unterlassen sollen und fertig.
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@stefan_21 Vielleicht lag es ja gar nicht an einem privaten discord link. Keine Ahnung.
Aber ist doch logisch, dass solche Entscheidungen nicht mit Dritten geteilt oder diskutiert wird. Das ist doch logisch. Sowas gibt's doch nirgends. Daran finde ich auch nichts schwach.

Im Gegenteil: Ich hab auch schon Warnungen bekommen, weil ich mich früher mit dem Esel oft gebattelt habe. Ich habe da getquin als sehr offen und kulant kennengelernt. Mit denen lässt sich reden. Aber nicht über Dritte. Und irgendwann ist da aber wohl auch Ende der Fahnenstange.

Ich würde da spontan auch erstmal getquin vertrauen/glauben und nicht irgendeinem User, der ja wer weiß was erzählen kann.
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@DividendenWaschbaer schon klar, dass du hier getquin vertraust. Ich mache dir da auch keinen Vorwurf, würde ich wsl auch tun an deiner Stelle.
Aber ich hab das alles live mitbekommen und fand das alles sehr unfair und ungerechtfertigt. Der Kundenservice hat ja mit mir diskutiert. Sie haben mir einen Auszug aus den Nutzungsbedingungen geschickt, der besagt, dass sie Inhalte, die nichts mit Finanzen zu tun haben, entfernen können.
Dann habe ich geschrieben, dass zwischen Inhalte entfernen und Nutzer permanent bannen aus meiner Sicht schon ein kleiner Unterschied ist. Und dann kam als Antwort, dass sie nicht mit Dritten diskutieren🤷‍♂️
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@stefan_21 Hmm. Naja unglücklich, das stimmt. Ich weiß nicht, ich halt mich da raus. Es wird da sicherlich Gründe gegeben haben, glaube nicht, dass getquin da aus Spaß irgendwas macht. Aber vielleicht bekommen es die betroffenen User ja auf Anfrage erklärt. Sollen sie sich an den Support wenden.
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@DividendenWaschbaer ja genau sie haben ne E-Mail geschrieben. Schau ma mal was wird...🤷‍♂️
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Ich würd nicht so viel drüber nachdenken. Mein Gedanke wäre, dass wenn Bitcoin langfristig funktionieren soll, eigentlich keine großen Zyklen mehr existieren sollten. Dann wäre alles was wir jetzt erleben rauschen, über das wir nicht so viel nachdenken sollten.

Ich habe mich bei BSDEX angemeldet um gegenüber Bison günstigere Käufe zu machen. Werde meine Käufe wieder aufnehmen, die ich letzten März/April ausgesetzt hatte. Hab letztes Jahr einiges liquidiert bei 100k, investiertes Geld raus geholt, Gewinne drin gelassen. nennen wir es Vorahnung. So um die 50k bin ich bereit wieder mein DCA zu starten.
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