Ich bleibe weiterhin investiert.
Kawasaki Heavy Industries stellte auf einem Technologiesymposium in Japan Fortschritte bei der Entwicklung eines Prototyps eines Marschflugkörpers vor, der von der Presse bereits als „japanischer Tomahawk“ bezeichnet wird.
Das Projekt, das auf der Website der Acquisition, Technology and Logistics Agency (ATLA) veröffentlicht wurde, zielt darauf ab, kritische Technologien für eine zukünftige nationale Langstreckenwaffe zu testen.
Ziel ist die Entwicklung einer vielseitigen Plattform, die verschiedene Gefechtskopftypen gegen See- und Bodenziele einsetzen kann und zugleich Systeme der elektronischen Kampfführung, Gegenmaßnahmen, Aufklärung sowie spezielle Konfigurationen für Angriffe auf befestigte Strukturen wie Bunker und Kommandozentren integriert. Die Idee ist, dass der Flugkörper als technologische Basis für ein Waffensystem dient, das auf dem modernen Gefechtsfeld mehrere Rollen erfüllen kann.
Angetrieben wird das System vom Turbofantriebwerk KJ-301, das Kawasaki Ende 2024 vorgestellt hat und das eine hohe Unterschallgeschwindigkeit sowie eine geschätzte Reichweite von 1.500 bis 2.500 km ermöglicht — doppelt so viel wie bei den derzeit im Einsatz befindlichen 12SSM-ER.
Ein weiteres Highlight ist die Entwicklung integrierter Software für Abwehrmanöver gegen Flugabwehrraketen, die darauf ausgelegt ist, die Überlebensfähigkeit der Waffe gegenüber maritimen Nahbereichsverteidigungssystemen wie Phalanx und AK-630 zu erhöhen.
Obwohl der Prototyp nicht für eine direkte Einführung bei den Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräften vorgesehen ist, wird er als Technologiedemonstrator für einen neuen nationalen Marschflugkörper dienen, dessen Entwicklung Ende 2024 begonnen hat und voraussichtlich zwischen 2030 und 2033 abgeschlossen wird.
Obwohl der Prototyp nicht für eine direkte Einführung bei den Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräften vorgesehen ist, wird er als Technologiedemonstrator für einen neuen nationalen Marschflugkörper dienen, dessen Entwicklung Ende 2024 begonnen hat und voraussichtlich zwischen 2030 und 2033 abgeschlossen wird.

