@getquinsupport: Zahlende professionelle Nutzer der Abos von getquin haben ja die Möglichkeit, Portfolioanalysen machen zu lassen, seit neuestem 15 Stück pro Monat.
Grundsätzlich eine ganz gute Sache: aber bei der Beurteilung von ETFs ist da noch deutlich Luft nach oben!
Beispiel: der $GERD (+1,62 %) ist wohl meilenweit entfernt, „nicht ausreichend diversifiziert“ zu sein.
Im Gegenteil ist dieser passiv gemanagte Fonds stärker diversifiziert, als ein MSCI Word und aufgrund der Systematik der Investitionen auch weniger abhängig von einzelnen Ländern, zum Beispiel den USA.
Die Automatik von getquin gibt aber als Antwort raus, dass hier die “Diversifikation schlecht“ (5 von 25 Punkten) sei. Das trifft natürlich zu, wenn das nur nach der Anzahl der verschiedenen Anlage-Produkte bewertet wird (Aktien, Fonds, Krypto, Tagesgeld etc.).
Das aber ein Depot, welches ausschließlich diesen einen Fonds enthält, als schlecht diversifiziert gekennzeichnet wird, und ein anderes Depot, indem drei verschiedene Aktien plus ein Sparten-ETF drin sind, besser abschneidet: das ist einfach nicht gut.
Die KI sollte da nachgebessert werden!
Wenn ich einen solchen ETF mit einem reinen Aktiendepot vergleiche: dann sollte die Diversifikation dieses ETF im Vergleich zu den reinen Aktien mitbewertet werden.

