Kommt gerade nicht so gut an, was $MUX (-0,78 %) soeben veröffentlicht hat. Ich denke nicht, dass es ein Aprilscherz ist.

München, 01. April 2026 – Die Mutares SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A2NB650) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen beschlossen, um die nächste Phase der internationalen Expansion gezielt zu finanzieren.
Im Rahmen der Transaktion sollen bis zu 4.269.651 neue Aktien ausgegeben werden, entsprechend bis zu 20 % des bestehenden Grundkapitals. Bei vollständiger Platzierung erwartet Mutares Bruttoemissionserlöse von bis zu EUR 105 Mio. Wesentliche Hauptaktionäre haben auf ihre Bezugsrechte auf bis zu 1.076.166 neue Aktien verzichtet. Diese neuen Aktien werden zunächst im Rahmen einer beschleunigten Vorplatzierung unmittelbar nach Bekanntgabe bei institutionellen Investoren im Rahmen von Privatplatzierungen angeboten.
Für bestehende Aktionäre wird ein Bezugsrecht im Bezugsverhältnis 5:1 gewährt. Das bedeutet, dass jeder Streubesitzaktionär der Gesellschaft berechtigt ist, für je fünf (5) bestehende Aktien eine (1) neue Aktie zum Bezugspreis zu erwerben. Die Bezugsfrist ist derzeit für den Zeitraum vom 8. April bis einschließlich 21. April 2026 vorgesehen.
Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung treibt Mutares konsequent den internationalen Portfolioausbau voran. Der Großteil der Erlöse (etwa 80 %) soll insbesondere in die weitere Expansion in den USA fließen, wo sich eine dynamisch wachsende Pipeline attraktiver Transaktionen bietet, sowie in die Erschließung neuer Chancen in Europa. Die verbleibenden Mittel (etwa 20 %) werden zur Bilanzstärkung eingesetzt.
Die Kapitalmaßnahme unterstreicht den Anspruch von Mutares, die zunehmende Internationalisierung des Portfolios zu beschleunigen und neue Plattformen mit globaler Skalierung aufzubauen. Insbesondere in Nordamerika bietet sich derzeit ein erhebliches Potenzial für wertsteigernde Transformationsinvestitionen in attraktiven Industrien.
Der Zeitpunkt ist dabei bewusst gewählt: Mit der im Januar unterzeichnet Übernahme des ETP-Geschäfts von SABIC und der Segmenterweiterung um den Bereich Chemicals & Materials hat Mutares ein starkes Momentum aufgebaut, das zu einer deutlich erhöhten Visibilität im Markt geführt hat und die Zusammenarbeit mit zentralen Stakeholdern wie Banken, Versicherungen und Beratern spürbar intensiviert. Dieses Momentum nutzt Mutares gezielt, um die aktuell größte Transaktionspipeline des Konzerns in den USA zu adressieren und in einem hochattraktiven Marktumfeld konsequent zu investieren.
Zusätzlich zum bereits aktiven Standort in Chicago plant Mutares daher die Eröffnung eines zweiten Standorts in den USA, um das Potenzial, das sich auf dem US-Markt bietet, maximal auszuschöpfen. Die aktuelle Transaktionspipeline in den USA umfasst attraktive Akquisitionsmöglichkeiten mit einem Umsatzvolumen von insgesamt rund EUR 4,8 Mrd.
Mit der geplanten Kapitalmaßnahme stärkt Mutares die finanzielle Flexibilität, um die ambitionierten Wachstumsziele der kommenden Jahre konsequent umzusetzen und die nächste Phase der Wertschöpfung einzuleiten. Gleichzeitig ermöglicht der große und fragmentierte US-Markt einen beschleunigten Ausbau und eine Skalierung bestehender Plattformen durch gezielte Add-on-Akquisitionen. Nach erfolgreicher Transformation profitieren die Beteiligungen von einem breiten strategischen Käuferkreis sowie strukturell höheren Bewertungsniveaus, was zusätzliche Wertsteigerungspotenziale eröffnet.
Darüber hinaus stärkt die Expansion in den USA die geografische Diversifikation des Portfolios und ergänzt insbesondere den Aufbau des neuen Segments „Chemicals & Materials“, das auf einer global skalierbaren Plattform basiert. Insgesamt schafft dieses Umfeld ideale Voraussetzungen, um die internationale Wachstumsstrategie von Mutares nachhaltig zu beschleunigen und überdurchschnittliche Renditen zu realisieren.
Johannes Laumann, CIO von Mutares, kommentiert: „In den USA bietet sich aktuell ein außergewöhnlich attraktives Setup für uns. Mutares kann seine operative Restrukturierungskompetenz gezielt einsetzen und Transaktionen zu attraktiven Einstiegskonditionen strukturieren, was auch in Kombination mit ausgesprochen attraktiven Exit-Optionen auf dem US-Markt in einem entsprechend hohen Wertsteigerungspotenzial mündet. Wir sind bereit für die USA und wollen dort mittelfristig eine identische Rolle im Markt für Sondersituationen spielen, wie wir es heute in Europa tun; nämlich die Nummer 1 werden.“

