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Und noch ein Neuzugang fürs Depot...

23.02
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6 Kommentare

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Mutig, sind zwar breit aufgestellt, aber der private credit Bereich, in dem sie auch tätig sind, steht in letzter Zeit auch unter Beschuss. Gerade wegen Kreditvergaben im Bereich KI Infrastruktur. Allerdings weiß ich nicht inwieweit Partners da investiert ist
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@Dividendenopi in Relation eher stark in Infrastruktur-Investments. Weniger Private Credit. Liegen in beiden Segmenten in etwa gleich auf. Hauptgeschäft natürlich Private Equity. Ist ein Titel auf meiner Watch.
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@Get_Rich_or_Die_Tryin danke für die Ergänzungen 👍
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Mutig. Wäre für mich ein No-go, wenn die Gründer sich derart in die Politik einmischen bzw. eine Partei ähnlich Maga-Bewegung gründen wollen. Ähnlich Tesla.
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@Olli68 sehe ich komplett anders, da die politischen Rahmenbedingungen schon komplett andere sind. Im Kern geht es, nach meiner Recherche, um ein Vermeiden der Adaption europäischer Vorgaben im Rahmen eines möglicherweise Zustandekommenden Abkommens mit der EU.

Für die Schweizer würde das bedeuten, dass man Teile des EU-Rechts direkt übernehmen müsste. Ohne direkte Demokratie, wie bislang in der Schweiz üblich. Gegen diese Aushöhlung des Ur-Schweizer Systems macht man sich hier stark.

Von den übrigen Positionen der kolportieren neuen Partei kann man wohl am ehesten von einer Einordnung als liberal-konservativ sprechen. Das ist Meilenweit weg von Maga, wo es ausschließlich um Eigeninteressen und Machtgehabe geht.

Es geht hier aus meiner Sicht primär um eine wirtschaftliche Öffnung v.a. ggü. den USA (und nicht ausschließlich gegenüber der EU, wie die aktuellen Bestrebungen sich eher darstellen) und um ein Festhalten am grundsätzlichen demokratischen System der Schweiz.

Und natürlich haben stinkreiche Geschäftsleute ein Interesse daran, dass es wirtschaftlich, möglichst breit gestreut bergauf geht. Ist in Deutschland nicht anders, nur dass diese Menschen (oder wenn dann häufig die falschen davon) hier nicht gehört werden.

Einer der Gründer hat nebenbei noch den Giving Pledge unterzeichnet.
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@Get_Rich_or_Die_Tryin Mit Maga-Bewegung meine ich nicht die wirtschaftspolitische Ansichten, sondern eher die ähnliche Rhetorik, die sie nutzen, gegen „fremde Richter“ und „Bürokraten in Brüssel“, wie Trump sie gegen Washington („The Swamp“) oder internationale Abkommen nutzt. Weiterhin nerven sie hier mit ihrem Anti-Establishment-Habitus (obwohl selbst Multimilliardäre). Sie feiern sich als Aussenseiter, die gegen die grossen innerschweizer Wirtschaftsverbände und die "alten" Parteien kämpfen.
In meinen Augen wäre es besser gewesen, wenn sie für Ihre Positionen weiterhin innerhalb der FDP gekämpft hätten. So sieht es nach einem beleidigten Abgang aus, dem sich merkwürdigerweise noch kein weiterer Wirtschaftsvertreter angeschlossen hat.
Vielleicht mag ich auch nur persönlich dieses Anbiedern an Trumps Umfeld nicht. In meinen Augen wäre das noch schlimmer als die nächsten Bilateralen. "Schweizer Souveränismus mit US-Anbindung“... nein danke!
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