Zusammenfassung:
Möglicherweise ja — die vorläufigen Zahlen liefern zumindest ein starkes Argument dafür. Rheinmetall meldete am 29. Juli 2026 per Ad-hoc-Mitteilung vorläufige Q2-Ergebnisse, die selbst optimistische Analysten überrascht haben: Der Umsatz kletterte um rund 69 % auf 3,289 Mrd. EUR — deutlich über der bereits Anfang Juli kommunizierten eigenen Prognose von "über 60 % Wachstum". Noch stärker fiel der Ergebnissprung aus: Das operative Ergebnis stieg auf 562 Mio. EUR, rund 20 % über dem Analystenkonsens von 469,9 Mio. EUR. Sämtliche Geschäftsbereiche trugen zu diesem Anstieg bei. Die Aktie reagierte prompt — von rund 1.078 EUR am Morgen auf zeitweise 1.167,40 EUR, ein Plus von über 7 % im Tagesverlauf. Der Wermutstropfen: Rheinmetall erwartet für das Quartal einen deutlich negativen operativen Free Cashflow, bedingt durch verschobene Anzahlungen und Vorbereitungen für Kapazitätserweiterungen. Die volle Detailtiefe zum Halbjahr liefert das Unternehmen erst am 6. August 2026.
Die wichtigsten Punkte:
• Q2 2026 (vorläufig): Umsatz 3,289 Mrd. EUR (+69 % YoY) — übertrifft eigene Prognose von über 60 %
• Operatives Ergebnis: 562 Mio. EUR — ca. 20 % über Analystenkonsens (469,9 Mio. EUR)
• Auftragsbestand: über 80 Mrd. EUR
• Neue Aufträge: Loitering-Munition-Vertrag Bundeswehr, SAFE-Auftragspaket mit Rumänien
• Aktie: +7,42 % im Tagesverlauf auf bis zu 1.167,40 EUR
• Warnsignal: deutlich negativer operativer Free Cashflow im Quartal erwartet
• F126-Aus (02.07.2026) bleibt Belastungsfaktor, aber operativ längst kompensiert
• Vollständiger Halbjahresbericht: 06.08.2026
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