$PYPL (-3,84 %) Die Übernahmefantasie bei PayPal ist erstmal vom Tisch. Laut Bloomberg-Berichten hat das Konsortium aus Finanzinvestor Advent International und Zahlungsdienstleister Stripe seine Pläne für eine Komplettübernahme aufgegeben. Im Raum stand ein Angebot von 60,50 $ je Aktie, was PayPal mit über 50 Mrd. US-Dollar bewertet hätte – einer der größten fremdfinanzierten Deals der Wirtschaftsgeschichte.
Die Reaktion des Marktes fiel brutal aus: Die Aktie brach nachbörslich zeitweise um bis zu 14 % ein, an der Frankfurter Börse ging es am Freitag ähnlich deutlich runter. Angeblich konnte man sich nicht auf den Preis einigen, zudem gab es wohl Bedenken bezüglich regulatorischer Hürden und der Finanzierung. Advent, Stripe und PayPal selbst wollten sich offiziell nicht dazu äußern.
Fakt ist: Die Übernahmespekulation war in den letzten Wochen der Haupttreiber für den Kursanstieg der Aktie (+40 % im Quartal). Jetzt fällt dieser Kurstreiber weg und der Fokus rückt wieder auf die operativen Zahlen und den Turnaround aus eigener Kraft.
Ganz vom Tisch scheint das Thema aber nicht zu sein – bei besseren Rahmenbedingungen könnte das Konsortium später mit einem neuen Angebot zurückkommen.
Was denkt ihr, Community? 🤔
Seht ihr den Kursrutsch als Kaufgelegenheit, jetzt wo die Übernahmeprämie weg ist? Oder glaubt ihr, dass PayPal ohne den Deal fundamental zu kämpfen hat? Habt ihr eure Position gehalten, aufgestockt oder eher reduziert? Lasst mich eure Einschätzungen da!
