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Bitcoin mit negativem Jahresergebnis, doch 2026 könnte deutlich besser werden

2025 war insgesamt ein gutes Jahr für risikoreiche Anlagen und ein historisches Jahr für Edelmetalle. Auffällig ist, dass sich Bitcoin in diesem Umfeld eines schwächeren US-Dollars, sinkender Zinsen und der Suche nach einem Wertaufbewahrungsmittel mit einer negativen Wertentwicklung abhebt. Der Grund dafür ist weniger makroökonomischer Natur als vielmehr intrinsisch: Im Jahr 2025 nutzten zahlreiche sehr langfristig engagierte Anlegerinnen und Anleger die Gelegenheit, ihre Kapitalgewinne zu realisieren. Das makroökonomische Umfeld dürfte auch im Jahr 2026 unterstützend bleiben. Zudem könnten sich die prägenden Themen des Jahres 2025 mit dem Wechsel an der Spitze der US-Notenbank weiter verstärken, da künftig voraussichtlich Wachstum stärker gewichtet wird als Inflationsbekämpfung.

Vor diesem Hintergrund erscheint Bitcoin derzeit sehr günstig bewertet. Darauf deuten auch mehrere gängige Kennzahlen hin, darunter die im Bild dargestellte sogenannte Yardstick-Kennzahl. Die Bitcoin-Yardstick-Valuation ist eine Bewertungskennzahl, die den Marktwert von #bitcoin ins Verhältnis zu seiner Hashrate setzt. Sie dient dazu, einzuschätzen, ob Bitcoin im historischen Vergleich eher teuer oder günstig bewertet ist. Angesichts der starken Goldperformance im Jahr 2025 und der Unterschiede in der Marktgröße ist damit zu rechnen, dass Bitcoin im Jahr 2026 deutlich aufholen könnte – vorausgesetzt, das makroökonomische Umfeld weicht nicht wesentlich von seinem bisherigen Kurs ab.

Die Bedingungen zum Jahresende waren angesichts geringer Liquidität von hoher Volatilität geprägt. Gleichwohl zeigten die letzten Tage des Jahres erste Anzeichen einer Stabilisierung, insbesondere an den Derivatemärkten, dort drehten die Finanzierungssätze wieder ins Positive.


$BITC (+2,7 %)

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Der Sparplan läuft und wird angehoben je günstiger das gute Stück zu haben ist.
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