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Aussicht 2026

$HBH (-1,72 %)

Kurze Vorstellung verbunden mit der Bitte um Meinungen. Bei einem Kurs von rund 81,00 EUR ergibt sich eine Marktkapitalisierung von ca. 1,31 Mrd. EUR (52-Wochen-Spanne: 108,40 / 70,50).

Aus fundamentaler Sicht wirken die Relationen interessant: Das ausgewiesene Eigenkapital lag zuletzt bei knapp 2,3 Mrd. EUR. Operativ wurden zuletzt rund 6,2 Mrd. EUR Umsatz und etwa 490 Mio. EUR EBITDA genannt; das Ergebnis je Aktie lag bei ca. 8,80 EUR. Das sieht nach einem stabilen Geschäft aus, während der Börsenwert vergleichsweise niedrig erscheint.


Besonders relevant ist aus meiner Sicht das Thema Immobilienvermögen. Es wird von wesentlichen stillen Reserven im Immobilieneigentum gesprochen; auf Basis eines konservativen Mietmultiplikators von 13 wurden diese stillen Reserven im Konzern mit rund 966 Mio. EUR beziffert. Setzt man einen höheren, aber weiterhin vorsichtigen Multiplikator von 22 an, ergäben sich rechnerisch stille Immobilienreserven von etwa 1,63 Mrd. EUR. Damit würden die stillen Reserven allein bereits über dem aktuellen Börsenwert liegen, während das operative Geschäft in dieser Betrachtung kaum „bezahlt“ wäre.


Vor diesem Hintergrund eine Frage an die Community: Für wie realistisch haltet ihr es, dass CEO Albrecht Hornbach (Vertrag läuft nach den vorliegenden Angaben bis 31. Oktober) noch Schritte einleitet, um diese Werte sichtbar zu machen?


Spekulationen gibt es beispielsweise über einen Squeeze-out zur Vereinfachung der Struktur sowie anschließend Maßnahmen wie Sale-and-lease-back oder eine Ausgliederung des Immobiliensegments.

Wie ist eure Einschätzung: Gibt es hier einen plausiblen Katalysator in absehbarer Zeit – oder bleibt das eher eine langfristige Substanz-Story, bei der der Markt die Werte noch längere Zeit nicht adäquat einpreist?

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4 Kommentare

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Ich gebe dir mal ein Tipp, aber nicht bezüglich der Aktie. Ich kenne das Unternehmen aber für mich ist es nichts. Zu viel Konkurrenz und der Online Handel stellt das Filialengeschäft mehr und mehr in den Schatten.
Hier aber ein gut gemeinter Tipp:
Du scheinst dir echt Mühe mit deinem Beitrag gegeben haben. Da steckt sicherlich viel Research hinter. Tu dir also den Gefallen und poste es nicht um 0 Uhr wo die meisten schon am schlafen sind weil sie morgen arbeiten müssen. Poste es doch lieber Morgen früh oder gegen mittags wo die meisten Pause haben und Zeit haben aufs Handy zu schauen. So kriegst du mehr Aufmerksamkeit für deine Arbeit.
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Während viele europäische Heimwerkermärkte mit rückläufigen Umsätzen und Marktanteilsverlusten kämpfen, wächst Hornbach weiter und gewinnt Marktanteile. Auch im dritten Quartal bestätigt sich diese Einschätzung grundsätzlich – mit einer wichtigen Einschränkung: Die Ergebnisentwicklung bleibt unter Druck.

In den drei Monaten per Ende November legte der Konzernumsatz um 2,2% auf 1,54 Mrd. Euro zu. Nach neun Monaten summiert sich das Plus auf 3,8% auf 5,14 Mrd. Euro. Wachstumstreiber bleibt der Teilkonzern Hornbach Baumarkt, der 90% des Konzernumsatzes ausmacht und in den ersten neun Monaten um 4,0% wuchs – dabei konnten Marktanteile in nahezu allen Kernmärkten ausgebaut werden. Besonders deutlich fielen die Zuwächse in den Niederlanden, Tschechien und auch in Deutschland aus. Der Auslandsanteil an den Baumarktumsätzen steigt damit auf gut 53% und spiegelt die positive Dynamik aus der ersten Jahreshälfte wider.
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Guter Beitrag aber der Substanzwert sagt leider nicht immer was über den Aktienwert aus. Ähnlich sieht es auch bei der $LHA aus. Deren Substanzwert liegt bei etwa 12 mrd und da sind sämtliche Schulden abgezogen. Sie ist aber nur mit 9 oder so bewertet.
22-fach für Baumärkte haben wir nichtmal vor Corona gesehen. Völlig utopisch. Ist schon richtig eingepreist und wenn du Optimist bist, gibst du 15-fach. Mehr geht nicht. Wer soll die Dinger nutzen, wenn Hornbach raus geht??
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