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Wollt ihr wirklich alle weg?

Ich weiß, ein reißerischer Titel, aber diesmal ist es kein klassischer Beitrag, sondern eine Frage an euch da draußen. Dass hier auf Getquin die meisten Nutzer aus Deutschland stammen, ist glaube ich kein Geheimnis.


Nun hört man in der riesigen Welt der Social Media momentan alles Mögliche: Viele Deutsche wollen weg, das Land geht angeblich zugrunde, es gibt keine Jobs mehr... Die Medien sind oft bewusst sehr reißerisch und manchmal weit entfernt von der Realität.


Jetzt meine Frage an euch: Ist die Stimmung wirklich so mies? Oder wird hier maßlos übertrieben? Wie seht ihr die Aussichten für die nächsten Jahre?


Falls ich mit diesem Post zu politisch anecke, meldet euch bitte, dann lösche ich den Beitrag wieder. Mir geht es hier nicht um Parteizugehörigkeiten, sondern lediglich um ein ehrliches: Hey, wie läuft es wirklich bei euch?


#Deutschland
#Auswandern
#Wirtschaft
#Stimmungsbild
#GetquinCommunity
#StandortCheck

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169 Kommentare

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In meinem Nest hat grade ne Bude mit 1000 Arbeitsplätze zu gemacht , die kleine Stadt hat ansonsten nix weiter an Arbeitsplätzen bzw is der Großteil gekoppelt, die cdu hat versucht 6 monate Verlängerung raus zu holen und somit sich positiv für die Landtagswahl zu positionieren . Die Insolvenzen sind auf dem höchsten seit der Aufzeichnungen, die Investitionen sind auf einen Tiefstand in Deutschland. Die Bundesregierung hat nicht mal ansatzweise verstanden was hier passiert in den land , anstatt endlich was zu ändern und sich zu fragen warum ostdeutland blau wählt bzw auch immer mehr im Westen...... versucht man permanent die die Demokratie zu unterdrücken und behauptet das sei für die Demokratie......... Dieser landen ist aktuell total verloren.
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@DonkeyInvestor ich hoffe auf einen Regierungswechsel ...... Sachsen-Anhalt macht den anfang . Ich hoffe das aus diesen land wieder was werden kann wie nach dem ersten und 2ten Weltkrieg.
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@Asgard19 du willst die Regierung nach dem 1. Weltkrieg zurück?
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@DonkeyInvestor das sagte niemand, aber das land lag am Boden und es ging wieder aufwärts .
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@DonkeyInvestor Liest sich so. Sachsen Anhalt soll den Anfang machen mit einer offen verfassungsfeindlichen Regierung.
Na, dann! Wird bestimmt alles besser mit denen.
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@Asgard19 Du vergleichst die jetztige Situation mit der Situation 1918/1945?
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Solchen Leuten ist nicht zu helfen, mit der Regierung wäre die Bude bestehen geblieben?
Der Osten wurde seit 1990 von der starken Industrie für alles missbraucht, für was man sich im Süden und Westen zu schade war, was viele Firmen aktuell aber für weniger Geld und bessere Qualität in Polen oder Tschechien zukaufen können, vll gehen deshalb bei euch der Reihe nach die Lichter in den Firmen aus. Unsere Firma hat auch alle drei Standorte im Osten geschlossen, ob die Arbeit nun Polen in einer deutschen Firma machen oder wir es für 30% weniger direkt in Polen kaufen können, dann schließt man halt...
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@Epi das is halt ard ZDF und das erste bildung ...... du scheinst dich lieber Parteien zu bevorzugen die dich permanent belügen , die eigne Bevölkerung ausnutzen und verdummen?
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@Alpalaka wohl ehr mit den Missständen die davor waren ...... wenn alles gut wäre würde man doch nicht einfach eine andere partei wählen ......
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@Asgard19 Also vergleichst du die Situationen vor den beiden Weltkriegen mit der jetzigen Situation in D?

Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise zwischen den beiden Weltkriegen?
Starke Wirtschaft, gute militärische Rüstung vor dem ersten Weltkrieg?
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Den Deutschen geht es besser als 90% aller anderen Menschen der Welt und trotzdem wird nur gemeckert. Ich lebe seit fast 2 Jahren in Dänemark und wenn man sich hier mit den Leuten unterhält, dann fragen die sich immer, wieso in Deutschland alles kaputt geredet wird, wieso über E Autos und Wehrpflicht so diskutiert wird. Soziale Medien tragen ihren Teil dazu bei.
Das größte Problem sehe ich darin, das viele Leute einfach Angst vor Veränderungen haben. Hier in Dänemark kaufen Leute ein Haus um nach durchschnittlich 6 Jahren es wieder zu verkaufen weil sie woanders arbeiten müssen oder wollen. Alles ist flexibler und die Menschen machen einfach statt mur zu meckern. In Deutschland zählen Auto, Einkommen und dein Haus. Hier ist das vollkommen egal was du beruflich machst, jeder steht auf einer Stufe merkst du am Einkommen und am Umgang.
Natürlich ist hier auch nicht alles super, aber hier wird erstmal gemacht und nixht erstmal lamentiert was alles schief gehen könnte.
Ich bin übrigens ausgewandert weil ich einfach das Land mag die Menschen und hier einen Job angeboten bekommen hab, der weniger Stress ist. In Deutschland war ich Abteilungsleiter hier nicht mehr und das ist gut so. Bin glücklicher als je zuvor, auch wenn du hier bis zu 42% Kapitalertragssteuer hast 😂
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hiiiidiiihooooo.

It is easy to praise Denmark’s flexibility and mindset when looking at it from the outside, but comparing Denmark to Germany (or neighboring countries like the Netherlands) is a false equivalence.
The societal anxiety and complaints you notice in Germany are not simply a "fear of change" they are deeply rooted in structural pressures, particularly regarding immigration, which directly impact the housing market and future job opportunities for the next generation.

To put things into perspective, look at the actual data and demographic realities:

Denmark: Has roughly 1 million people with a migration background (immigrants and their descendants), which accounts for about 16.8% of its 6 million population.

The Netherlands & Germany: for example in neighboring countries like the Netherlands (where i live) , this percentage is significantly higher, standing at nearly 24% (over 4.3 million people out of 18.1 million). Germany faces a similarly intense demographic shift on an even larger scale.

The comparison falls apart completely when looking at asylum policies.
Denmark has implemented some of the strictest immigration policies in Europe, effectively shielding its public services and infrastructure from excessive pressure.

Denmark receives only between 2,000 and 5,000 asylum applications per year.
In 2025, fewer than 1,000 asylum requests were actually approved......?

The Netherlands handles between 40,000 and 50,000 asylum applications annually!
>>Approving 15,000 to 30,000 residence permits per year.<
When people in Germany complain, it is often because they see their public systems, school classrooms, and social safety nets being overwhelmed.
More importantly, there is a legitimate concern among citizens that future housing opportunities and jobs for their children are being crowded out by this massive, continuous influx of migration.

Denmark can afford to be more "relaxed" and "flexible" precisely because its strict government policies have protected its citizens from the severe logistical and social pressures that Germany and the Netherlands are currently facing.

You cannot judge the reaction of a population without acknowledging the vastly different scale of the challenges they are dealing with.
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@Raketentoni Danke für deinen spannenden Beitrag!
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Ich habe gemeinsam mit meiner Freundin im August letzten Jahres auch meinen Krempel geschnappt & wir haben Deutschland verlassen. Der Klassiker - in die Schweiz.
Ich habe hier jetzt nicht nur ein deutlich höheres Gefühl von Sicherheit, ich merke auch deutlich, dass hier Leistung einfach noch belohnt wird. Ich habe etwas zu bieten, bin gewillt, mich zu integrieren, Schwiizerdütsch zu lernen & bin nicht da, um nur vom Wohlstand dieses schönen Landes zu profitieren.

Schon nach diesem dreiviertel Jahr ist das hier meine „Heimat“ geworden, und rein finanziell merke ich schon jetzt, dass der Schneeball viel viel schneller ins Rollen kommt, als er es jemals in Deutschland könnte.

Und wenn ich mich in meinem alten Kreis aus Freunden in Deutschland umhöre, sagt gefühlt jeder 2. „Eigentlich musste man nur noch weg“ … aber keiner machts.

Ich wollte weg, ich bin weg & ich werde nicht wiederkommen.

LG Max ☺️
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@axlemaxle Herzlich Willkomme in der Schwiz! Geb gas und zeig eus was chasch😜
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@RenditeRudin Merci viilmal ! 😋👍🏻
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Es liegt im deutschen Naturell, dass man das Gras beim Nachbarn immer grüner findet. Wenn man jedoch mal in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet hat, merkt man, dass Deutschland im Grunde gar nicht sooo schlecht ist.
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Das Gras beim Nachbaren ist immer grüner! 100% korrekt!
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@Olli68 This is not a German thing, it's a human thing. We are the same in Portugal
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2025 sind 289.000 meist gut ausgebildete Deutsche ausgewandert - die Zahl ist die höchste aller Zeiten.
Im Gegenzug ist eine ähnliche Zahl - zu großen Teilen in die Sozialsysteme - "eingewandert". Jeder BWL-Erstsemester wird verstehen, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann und das Leben hier nicht verbessern wird.
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@Zackdela79 du hast die Studenten/Arbeiter vergessen, die von ihrem Auslandsaufenthalt wieder zurückgekommen sind :)
Dann sind es nur noch -96.700
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Alle wollen, keiner machts.

Es schimpft sich doch immer vor der eigenen Haustür am schönsten. Oder hast du hier in D schon mal eine lautstarke Diskussion über die Regierung in Frankreich/Italien mitbekommen?
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@Alpalaka Alle wollen keiner machts ein guter Satz!
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@marda304 ü 288.000 eine stolze Zahl…
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@RenditeRudin Saldo 98Tsd. Das ist die interessante Zahl.
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@marda304 Wenn man schaut, wie viele über D herziehen (Steuern sind raub lol), ist die Zahl 290.000 klein
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äh halt. Da sind ja Studenten mit Auslandssemester, Mitarbeiter internationaler Konzerne inbegriffen.

Mit den zurückgekommenen Deutschen sind es 96.700 Verlust.
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@Alpalaka Nur sind das bestimmt meißt gut ausgebildete im arbeitfähigen Alter. Braindrain sollte man nicht unterschätzen.
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@marda304 Welche dann nach zwei Jahren Auslandsaufenthalt ihre Erfahrung in der Firma am Standort D einbringen können. WinWin
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@Alpalaka Bis auf die jährlich 98Tsd die nur noch ihre Kündigung einbringen.
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@marda304 Sind ja nicht jedes Jahr so viele oder?
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Man muss sich nur die Automobilindustrie anschauen. Jahrzehntelang war sie das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Heute bauen Hersteller und Zulieferer Stellen ab, verlagern Investitionen ins Ausland oder kämpfen mit hohen Energie und Produktionskosten. Gleichzeitig holen Länder wie China technologisch auf oder sind in vielen Bereichen bereits voraus.

Deutschland lebt noch immer von seiner starken Industrie, aber die Wettbewerbsfähigkeit nimmt spürbar ab. Das bedeutet nicht, dass das Land vor dem Zusammenbruch steht. Aber wer behauptet, es gäbe keine Probleme, verschließt die Augen vor der Realität. Ohne tiefgreifende Reformen bei Bürokratie Energiepolitik und Standortbedingungen wird Deutschland in den kommenden Jahren weitere industrielle Stärke verlieren.
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@Chr85 ja, es braucht Reformen. Aber der Automobilesektor hat es einfach selbst verkackt. Da hätte auch eine andere Politik nichts gebracht
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@DonkeyInvestor der Automobilsektor hat vor allem politische Fehlanreize gesetzt bekommen, die sich nun rächen, weil man dachte man kann mit „Made in Germany“ statt über eine sinnvolle Preisgestaltung den EV-Markt aufrollen…
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@Get_Rich_or_Die_Tryin glaub die CEOs dieser Konzerne sind alt genug um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
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Ich finde, dass die hohen Energiekosten einfach ein Wirtschaftskiller sind, das ist ja wirklich nicht glaubbar, was hier für Unsummen bezahlt werden müssen... Seht ihr da jedoch ein Signal, dass es in der Zukunft besser wird?
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@RenditeRudin Nö.🤷🏼‍♂️ Woher soll es kommen? Der vorhandene Investitionsstau trotz Rekordsteuereinnahmen wird, auf Grund der stetig weitersteigenden Ausgaben für den Sozialhaushalt, einfach munter weiter vor sich hergeschoben. Wenn man da was macht, müssen auf der anderen Seite andere (oder die selben) dafür irgendeine andere Steuer- oder Abgabenerhöhung schlucken. Bleibt also weiterhin ein Nullsummenspiel, solange man nicht grundlegend die Ausgabenseite reformiert.🤷🏼‍♂️
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@DonkeyInvestor sind sie, da bin ich absolut bei dir. Wenn dir, also klassischem Verbrennerproduzenten, die Politik aber vorgibt, dass du ab 2035 de facto dein bisheriges Geschäftsmodell nicht mehr betreiben darfst, du alles irgendwie dahingehend umbaust (wenn auch absolut katastrophal), dass die Kundschaft schrittweise auf das neue normal eingestellt wird und es dann wieder heißt, naja, ich dürft jetzt schon auch doch noch verbrenner bauen, was hat der CEO darauf für einen Einfluss?
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@Get_Rich_or_Die_Tryin ist ein Punkt. Aber auch da hat man Gestaltungsspielraum
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@DonkeyInvestor bin ich bei dir und insgesamt sind die Probleme der Automobilindustrie aus meiner Sicht auch überwiegend hausgemacht. Ich wollte nur deutlich machen, dass die politischen Rahmenbedingungen (und das hier ist nur ein Beispiel von vielen) es Unternehmen in diesem Land auch nicht immer einfach machen.😉
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@Get_Rich_or_Die_Tryin und das alles mot Rekordsteuereinnahmen ist leider sehr bedenklich…
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Nee. Beim Beschweren bin ich vorne mit dabei. Bekomm meinen Arsch aber nicht mal hoch um mich zu engagieren (Demo, politisch, ...). Da schaffe ich es erst Recht nicht meinen Exit aus Deutschland vorzubereiten geschweige denn durchzuziehen.

So toll wie die Schweiz klingt, solange es beruflich weiterhin gut läuft ist der Schmerz nicht groß genug. Dafür ist das Gras wo anders nicht grüner genug.
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@DonkeyInvestor Ist auch nicht alles Gold was glänzt in der Schweiz. Ja, ist definitiv schön dort, aber wie jedes Land hat es nicht nur Vorteile. Meine Schwester hat jahrelang dort gelebt. Viele Deutsche kommen dann im Alter zurück, weil sie nie 100%ig als Schweizer anerkannt und ggf. dann auch so behandelt werden.
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Meine Frau und ich reden immer öfter drüber, sich ein Alternativort zu suchen. Bisher halten uns die Schule der Kinder von konkreten Schritten ab. Obwohl man das kaum noch als Argument hernehmen kann, weil die Schule auch miserabel ist und es nur Ausfallstunden gibt.
Ich gebs zu. Bisher haben wir aus Beqeumlichkeit und Familie nix konkret unternommen. Aber wir sind und einig dass unser Kinder hier kaum eine Zukunft haben und dass wir weg sind, wenn die radikalen Linken in der Regierung sind. Hatten wir schonmal, war kacke.
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@marda304 mit "radikalen Linken" meinst du jetzt aber nicht die GrÜüÜüÜüNEN - das Feindbild jeden Stammtischs 🫡?
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@marda304 Was wäre dann dein potenzielles Ausreiseland?
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@DonkeyInvestor Mit radikialen Linken meine ich die Nachfolgepartei der SED.
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@marda304 Klingt nach einer sehr ähnlichen Analyse wie bei uns. Bei uns sind es auch die schulpflichtigen Kinder, die uns von einem zu schnellen Ortswechsel bisher noch zurückschrecken lassen. Wenn die Kids mit der Schule fertig sind, können wir uns einen Umzug aber recht gut vorstellen.

Bis dahin kann man ja schon mal etwas vorbereiten, recherchieren und gegebenenfalls entscheiden, wo es hingehen soll. Bei einer eigenen Firma muss man gegebenefalls auch vorher noch die Struktur der Gesellschaft anpassen, damit man beim Wegzug nicht total geschröpft wird (Wegzugsbestueuerung). Könnte es nämlich kaum ertragen dem verschwenderischen Staat beim Abschied noch mehr Geld in den Rachen zu schmeißen.
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Ich würde mich zum großen Teil meinen Vorrednern anschließen.
Durch den immer weiter hochgetriebenen Mindestlohn oder gestiegene Lebensmittel Preise merkt man es gefühlt überall, dass alles teurer wird oder am Ende des Monats nicht mehr das gewohnte Geld zum investieren oder für was auch immer übrig bleibt. Wenn ich dann mal temporär für zwei Wochen Urlaub in Österreich oder Italien bin, war es zwar schön, aber löst auch nicht meine Probleme die ich mir hier einrede.
Daher bleibt ich erstmal hier, denn ehrlich gesagt, ist es hier gar nicht so schlecht wie alle immer erzählen!
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@Chris-1989 Danke für deinen Input!
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Where do you wanna go? Try coming to Spain, where a mechanical engineer earns -2000€ a month 🤣
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Bin damals in der Endphase vom Studium viel in der Welt herumgereist - USA, Chile, Australien, Singapur, Malaysien, China, Namibia, Bolivien. Hatte auch Verwandte in England. Meine persönliche Erfahrung: es gibt überall Licht und Schatten. Ich schätze die Lebensqualität hier in Österreich. Aber natürlich gibt es große Themen, die angegangen werden müssen.
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Dieses Gejammer gibt's nur in Deutschland.
Viele wollen nimmer arbeiten bzw 35h /Woche bei gleichen Lohn und dann wundert man sich wenn die Firmen abwandern, weil sie nicht mehr Konkurrenzfähig sind.
Wir leisten uns einen Sozialstaat der nicht mehr finanzierbar ist!
Wenn die Sozialausgaben weiterhin ins unermessliche steigen, dann ist man bald bei 50% Sozialabgaben auf die Löhne.

Viele wollen eine Rundum- sorglos Absichering vom Staat haben, aber wie das finanziert werden soll hinterfragt keiner.

In anderen Ländern zahlt man genauso hohe Sozialabgaben, aber da hat man nicht diese Leistungen die man in Deutschland bekommt!

Hört auf zu jammern, hört auf zu schimpfen, denn das tut das Deutsche Volk auf einem verdammt hohen Niveau.

Schraubt die Sozialausgaben zurück, dann sinken auch die Lohnnebenkosten und schon wäre Deutschland wieder produktiver und Konkurrenzfähiger.
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Ich hab mich zwar schon geäußert hab aber mal aus spaß Gemini gefragt, finde die Antwort passend:

Das Phänomen, dass in Deutschland viel geschimpft und „geheult“ wird, hat sowohl tief verwurzelte kulturelle Gründe als auch einen realen, handfesten Kern. Um die Frage zu beantworten, muss man zwischen dem **akuten wirtschaftlichen Zustand** und der **psychologischen Wahrnehmung** unterscheiden.

## 1. Die nackten Zahlen: Geht es Deutschland wirklich so schlecht?
**Nein, aber es stagniert auf hohem Niveau und verliert an Boden.**
Deutschland ist nach wie vor die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, verfügt über eine funktionierende Infrastruktur, ein starkes Sozialsystem und eine sehr geringe Arbeitslosigkeit. Von einem „Armenhaus“ kann absolut keine Rede sein.
Allerdings stecken wir in einer zähen, strukturellen Krise. Die harten Fakten zeigen, wo der Schuh drückt:
* **Schwaches Wachstum:** Nach den Rezessionsjahren 2023 und 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 nur minimal um **0,2 %** gewachsen. Für das laufende Jahr 2026 rechnen Ökonomen (wie das IW Köln oder die EU-Kommission) ebenfalls nur mit einem mageren Plus von knapp **0,6 % bis 1,0 %**. Deutschland bildet damit im internationalen Vergleich das Schlusslicht unter den Industrienationen.
* **Die Industrie schwächelt:** Das Herzstück der deutschen Wirtschaft – der Maschinenbau, die Automobilindustrie und die chemische Industrie – leidet unter dauerhaft hohen Energiepreisen, einer schwachen globalen Nachfrage und massiver Konkurrenz aus China und den USA.
* **Investitionsstau:** Durch die anhaltende Unsicherheit (geopolitische Krisen, unklare politische Rahmenbedingungen im Inland) halten sich private Unternehmen mit Investitionen extrem zurück. Einzig staatliche Sondervermögen (Infrastruktur, Verteidigung) stützen das Wachstum derzeit ab.
* **Verlust an Realbinneneinkommen:** Obwohl die Inflation sich im Bereich um die 2 % bis 3 % eingependelt hat, liegen die Reallöhne nach dem massiven Inflationsschock der Vorjahre immer noch deutlich unter dem Niveau von vor der Krise. Das drückt auf die Konsumlaune.
## 2. Warum wird dann gefühlt „nur noch geheult“?
Dass die Stimmung oft noch deutlich schlechter ist als die tatsächliche Lage, hat psychologische, mediale und kulturelle Gründe:
### Das „German Jammern“ als Kulturtechnik
In Deutschland gilt das Meckern oft als eine Form der Qualitätskontrolle. Während man in den USA oder skandinavischen Ländern Probleme oft optimistisch wegatmet („We will fix it“), neigen Deutsche dazu, Risiken überzubewerten und den Fokus penibel auf das zu legen, was *nicht* funktioniert. Das ist historisch gewachsen: Wer jammert, gilt als realistisch; wer optimistisch ist, schnell als naiv.
### Der Schock des Statusverlusts
Deutschland war über ein Jahrzehnt verwöhnt. Die Nullzinsphase, billiges russisches Gas und boomende Exporte nach China haben eine Komfortzone geschaffen. Jetzt, wo diese drei Säulen gleichzeitig weggebrochen sind, stellt sich die Realität umso härter dar. Der gefühlte Absturz wiegt schwerer als die Tatsache, dass man sich immer noch auf einem sehr hohen Wohlstandsniveau bewegt.
### Mediale und politische Verstärkung
Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute – das gilt weltweit, wird in Deutschland aber derzeit auf die Spitze getrieben. Zudem nutzen Opposition und Wirtschaftsverbände die Krise (völlig legitim), um Druck auf die Politik auszuüben, was das Narrativ des „untergehenden Standorts“ in den Abendnachrichten zementiert.
## Zusammenfassung: Das Fazit
> **Die Lage ist ernst, aber die Stimmung ist katastrophal.**
>
Es gibt echte, strukturelle Probleme, die dringend gelöst werden müssen (hohe Energiekosten, Bürokratie, demografischer Wandel, mangelnde Digitalisierung). Deutschland ist international weniger wettbewerbsfähig geworden.
Der Weltuntergang, der in vielen Debatten an die Wand gemalt wird, findet jedoch nicht statt. Die Wirtschaft fängt sich 2026 ganz langsam wieder auf niedrigem Niveau auf, und der Arbeitsmarkt bleibt stabil. Es ist eine Phase der schmerzhaften Transformation – und in der wird in Deutschland traditionell erst einmal ausgiebig geschimpft.
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I left the Netherlands January this year and moved in with my girlfriend in Poland. Best decision ever, able to keep my job that I had in the Netherlands since it's a remote job
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Ich kann leider nicht. weil ich für den Staat arbeite 🙈
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Die Gedanken treiben mich seit Jahren um. Sicherlich wird einiges heißer gekocht, als es tatsächlich ist – danke Social Media! Dort wird man ständig mit populistischem Kram zugeballert, und natürlich bleibt davon auch etwas hängen und verstärkt die eigentliche Grundproblematik.

Ich für meinen Teil habe das Problem, dass ich der Regierung nichts, also absolut nichts, zutraue. Will man einen Schritt in die richtige Richtung gehen, kommt eine andere Partei und stellt einem ein Bein und lacht einen im übertragenen Sinne noch aus. Ich finde, das wird sehr deutlich, wenn man sich die Wahlergebnissewas denkst du zu dem text anschaut: Das Land ist extrem gespalten. Wie soll unter solchen Voraussetzungen etwas funktionieren?

Dabei sind Einigkeit und Zusammenhalt so wertvoll. Das wird mir als Berliner immer wieder deutlich, wenn ich auf die Clans schaue. Vielleicht ein blödes Beispiel, aber ihre Geschlossenheit und ihr Zusammenhalt verschaffen ihnen eine enorme Präsenz und Einfluss.

Zu meiner Person: Ich bin 39 Jahre alt und im Prinzip seit meinem 18. Lebensjahr Unternehmer. Zeitweise hatte ich bis zu 15 Mitarbeiter. Durch harte Arbeit und viel Verzicht habe ich mir ein Vermögen aufgebaut, das mir voraussichtlich die Möglichkeit bietet, mit meiner Familie das Land zu verlassen und anderswo glücklich zu werden.

Ein massiver Punkt sind dabei die Steuern. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in fünf Jahren bei Aktiengewinnen rund 800.000 € Buchgewinn habe und beim Verkauf etwa 27 % Steuern zahlen soll – also über 200.000 € –, dann denke ich mir oft: „Fuck you, BRD!“ Für mich sind selbst 1.000 € viel Geld, und für mehr als 200.000 € müsste ich jahrelang arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum das Auswandern für mich immer attraktiver und letztlich notwendig erscheint.

Reflektierend betrachtet kann ich die Spaltung durchaus verstehen, weil ich die linke Ideologie überhaupt nicht teile – und umgekehrt vermutlich genauso. Da sich das noch viele Jahre hinziehen wird, bis die Generationen vielleicht wieder zusammenfinden und an einem Strang ziehen, muss ich mir das allerdings nicht antun. Das ist auch nicht mein Ziel.

Von daher: Die aktuelle Situation ist für mich schlecht und es gibt aus meiner Sicht keine Aussicht auf eine kurzfristige Lösung. Deshalb wird es in naher Zukunft wohl noch einen weiteren Unternehmer geben, der das Land verlässt. ✌️
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Ich persönlich kann mir Auswandern sehr gut vorstellen, liegt aber nicht daran, dass hier "alles den Bach runtergeht". Mir geht es in Deutschland Einkommens-und versorgungstechnisch gut. Klar passiert hier politisch viel Unsinn, aber das kann ich nicht ändern, da das ein parteiübergreifendes Problem ist.
Aber zwei Dinge gehen mir in Deutschland echt auf den Keks. Das ist zum einen die allgegenwärtige grundpessimistische Einstellung hier und das Wetter in der Zeit von November bis Februar.
Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich jetzt noch ein paar Jahre (10-15) voll arbeite und dann ab Anfang-Mitte vierzig den nass-kalten Teil des Jahres woanders verbringe. Je nach dem wäre später komplett Auswandern denkbar, aber ist erstmal nicht geplant.
Sowas setzt natürlich einen gewissen Kapitalstock voraus, an dem ich gerade arbeite.
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Niemand kann leugnen, das die jetzige Regierung den Karren vor die Wand gesetzt hat. Die Ampel hat im Übrigen damit angefangen. Meiner Meinung nach sitzen wir schon sehr tief im Dreck und die AFD wird daran auch nichts mehr ändern können und wollen.

Ich emofehle das Buch:" Inside Bundestag", da wird beschrieben wie wir aus dem Elfenbeinturm regiert werden.

Komme mir hier langsam vor wie in " Die Tribute von Panem".
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Komme aus Österreich, und habe teilweise das selbe gefühl, das es hier immer weiter bergab geht. Bin erst 21 und kann mir im Moment nicht vorstellen auszuwandern. Vielleicht doch irgendwann mal. Dann würde mich die Schweiz intressieren, aber bis dorthin ist sie vielleicht auch nicht mehr so attraktiv, wie heute. Vielleicht in die Schweiz ziehen und trotzdem mehr in Österreich zeit verbringen wie auch immer, da kommen viele Umstände dazu Arbeits, Familie usw.
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Guys the prospects in other places arent so much better either. In Spain the average salary is 18.000€. Would You consider moving out from germany to move into a country where you are permanently Stuck with shit wages and Not being able to afford a place to live? Believe me, you dont want this either
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Wow, danke für die spannende Resonanz! Es tut mir leid, dass ich nicht jedem Einzelnen antworten kann. Ich spüre jedoch, dass das Thema aktueller denn je ist.

Was mich positiv stimmt, ist, dass man offen darüber sprechen kann. Gleichzeitig ist es sehr bedrückend zu sehen, wie viele über ihr Heimatland denken – wobei ich vieles absolut verstehen kann.

Da ich in der Schweiz lebe, möchte ich mich nicht zu tiefgehend dazu äußern. Ich möchte euch allen nur mitgeben, dass auch bei uns nicht alles Gold ist, was glänzt. Auch wenn wir einen sehr guten Ruf genießen, wird es hier leider ebenfalls nicht ewig so weitergehen wie bisher.

Ich werde in Zukunft vermehrt solche, vielleicht politisch etwas heißeren Themen ansprechen, da diese einfach diskutiert werden müssen. Wer weiß... wenn ich später auch auf weiteren Social-Media-Kanälen starte, erreicht der eine oder andere Beitrag vielleicht genau die richtige Person, die etwas bewegen kann.

Danke für den wertvollen Austausch!
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Ich nicht. Fühle mich wohl in Deutschland!
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Für mich kommt das nicht in Frage. Mir gehts verhältnismäßig gut und ich will weiter bei meiner Familie und Freunden bleiben.
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The main question here is..
Why the people want to leave Germany or any other country... i don't think the real issue either discussion point is in the work evironment neither the taxes and so on...
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Ich kann mir bei besten willen nicht vorstellen, Deutschland jemals zu verlassen.
Auch wenn ich aus einem anderen Land stamme, ist für mich Deutschland einfach Heimat.
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Ich bin zwar aus Österreich, aber ich denke, dass es bei uns gerade nicht besser aussieht.

Mich stören nur zwei Sachen aktuell massiv.

1) Wir bekämpfen aktuelle Probleme mit Lösungen von vor 100 Jahren, die damals schon nicht funktioniert haben

2) das die populistischen Aussagen von gewissen Partein Wirkung zeigen und Menschen ernsthaft der Ansicht sind, dass rechte Partein (FPÖ oder AfD) die Veränderung herbeiführen, die sich die Menschen so sehr wünschen.

Zu 1) - ich stöber extrem gerne in Buchhandlungen und hab da ua. das Buch „Economics in one lesson gefunden“. Das Buch ist extrem alt. Wurde es so um 1946 verfasst. Was mich schockiert ist, dass in dem Buch ganz klat aufgezeigt wird, wie Fehler zu noch schlimmeren Ergebnissen führen (seien es Subventionen, Preisbremsen usw) aber dennoch die Politik das alles macht. Warum? Weil mittlerweile eine ungebildete Mehrheit (der Ausdruck fällt mir schwer, aber in Finanzen gebildete Menschen würden sowas nicht fordern) solche Maßnahmen fordert. Und was macht die Politik? Die läuftvden Wünschen hinterher, damit sie ja nicht eine Wahlschlappe einfahren.

Zu 2) ich wünschte, die FPÖ oder AfD wären aktuell in der Machtposition. Nicht weil ich ein Fan von ihnen bin, sondern einfach, damit die geblendete Wählerschaft enttäuscht wird und merkt, dass die nur groß reden, aber keinen Deut besser sind.

Fazit:
Ich denke, es wird noch weit bergab gehen, bis es wieder raufgeht, denn viele Leute (ich meine nicht alle) haben leider eine falsche Annahme der Realität und fordern für wenig zu viel.
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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren intensiver mit wirtschaftlichen Entwicklungen – nicht theoretisch, sondern aus der Praxis heraus. Ich bin 56, habe vier Kinder im Schulalter und war über 25 Jahre selbstständig im Dienstleistungsbereich, eng verbunden mit der Industrie.
Was ich aktuell wahrnehme, ist weniger ein plötzlicher Einbruch, sondern eher eine schleichende Veränderung. Über die letzten Jahre sind Aufträge spürbar anspruchsvoller geworden: mehr Zurückhaltung, mehr Preisdruck, mehr Unsicherheit in Entscheidungen. Das war letztlich auch ein Grund, warum ich meine Firma vor ein paar Monaten verkauft habe.
Ich glaube nicht, dass „alles schlecht läuft“ oder dass wir vor einem großen Zusammenbruch stehen. Aber ich habe den Eindruck, dass sich die Rahmenbedingungen verändern und manches, was lange selbstverständlich war, vielleicht nicht mehr ganz so stabil ist.
Gerade in der Industrie sieht man, wie viel in Bewegung ist – sei es durch Automatisierung, Verlagerungen oder einfach vorsichtigeres Investitionsverhalten. Für mich wirkt das weniger wie ein kurzfristiger Zyklus und mehr wie ein struktureller Wandel, an den wir uns erst noch gewöhnen müssen.
Mein Ansatz ist dabei eher pragmatisch: nicht schwarzmalen, aber auch nicht ignorieren. Ich finde es sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken zu machen und sich Optionen offen zu halten. Deshalb spiele ich für mich auch mit dem Gedanken, mir langfristig einen Plan B außerhalb der EU aufzubauen – einfach als Ergänzung, nicht als Gegenentwurf.
Auch weiter nach vorne gedacht: In etwa 10 Jahren werde ich mein Haus verkaufen und dann bewusst entscheiden, wie der nächste Lebensabschnitt aussehen soll.
Ich sehe das Ganze also weniger emotional, sondern eher als Anpassung an veränderte Zeiten.
Mich würde interessieren, wie ihr das wahrnehmt: Spürt ihr solche Veränderungen in eurem Umfeld oder in euren Branchen?
Oder erlebt ihr die Lage deutlich stabiler?
Und macht ihr euch aktiv Gedanken über Alternativen – oder eher nicht?
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Bin aus dem Baubereich und wir müssen viele Aufträge mangels Kapazitäten abweisen. Luxusproblem.
Ich höre aber von vielen Iformatikern, dass da gerade richtig Druck auf dem Kessel ist.
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Unter anderem stimmen 80 Jahre Zweiparteien-Hegemonie und eine seit mindestens 50 Jahren verschleppte, dringende Rentenreform insbesondere jüngere Menschen nicht gerade zuversichtlich für die Aussicht auf einen Lebensabend in Deutschland.
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