Die Gedanken treiben mich seit Jahren um. Sicherlich wird einiges heißer gekocht, als es tatsächlich ist – danke Social Media! Dort wird man ständig mit populistischem Kram zugeballert, und natürlich bleibt davon auch etwas hängen und verstärkt die eigentliche Grundproblematik.
Ich für meinen Teil habe das Problem, dass ich der Regierung nichts, also absolut nichts, zutraue. Will man einen Schritt in die richtige Richtung gehen, kommt eine andere Partei und stellt einem ein Bein und lacht einen im übertragenen Sinne noch aus. Ich finde, das wird sehr deutlich, wenn man sich die Wahlergebnissewas denkst du zu dem text anschaut: Das Land ist extrem gespalten. Wie soll unter solchen Voraussetzungen etwas funktionieren?
Dabei sind Einigkeit und Zusammenhalt so wertvoll. Das wird mir als Berliner immer wieder deutlich, wenn ich auf die Clans schaue. Vielleicht ein blödes Beispiel, aber ihre Geschlossenheit und ihr Zusammenhalt verschaffen ihnen eine enorme Präsenz und Einfluss.
Zu meiner Person: Ich bin 39 Jahre alt und im Prinzip seit meinem 18. Lebensjahr Unternehmer. Zeitweise hatte ich bis zu 15 Mitarbeiter. Durch harte Arbeit und viel Verzicht habe ich mir ein Vermögen aufgebaut, das mir voraussichtlich die Möglichkeit bietet, mit meiner Familie das Land zu verlassen und anderswo glücklich zu werden.
Ein massiver Punkt sind dabei die Steuern. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in fünf Jahren bei Aktiengewinnen rund 800.000 € Buchgewinn habe und beim Verkauf etwa 27 % Steuern zahlen soll – also über 200.000 € –, dann denke ich mir oft: „Fuck you, BRD!“ Für mich sind selbst 1.000 € viel Geld, und für mehr als 200.000 € müsste ich jahrelang arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum das Auswandern für mich immer attraktiver und letztlich notwendig erscheint.
Reflektierend betrachtet kann ich die Spaltung durchaus verstehen, weil ich die linke Ideologie überhaupt nicht teile – und umgekehrt vermutlich genauso. Da sich das noch viele Jahre hinziehen wird, bis die Generationen vielleicht wieder zusammenfinden und an einem Strang ziehen, muss ich mir das allerdings nicht antun. Das ist auch nicht mein Ziel.
Von daher: Die aktuelle Situation ist für mich schlecht und es gibt aus meiner Sicht keine Aussicht auf eine kurzfristige Lösung. Deshalb wird es in naher Zukunft wohl noch einen weiteren Unternehmer geben, der das Land verlässt. ✌️
Ich für meinen Teil habe das Problem, dass ich der Regierung nichts, also absolut nichts, zutraue. Will man einen Schritt in die richtige Richtung gehen, kommt eine andere Partei und stellt einem ein Bein und lacht einen im übertragenen Sinne noch aus. Ich finde, das wird sehr deutlich, wenn man sich die Wahlergebnissewas denkst du zu dem text anschaut: Das Land ist extrem gespalten. Wie soll unter solchen Voraussetzungen etwas funktionieren?
Dabei sind Einigkeit und Zusammenhalt so wertvoll. Das wird mir als Berliner immer wieder deutlich, wenn ich auf die Clans schaue. Vielleicht ein blödes Beispiel, aber ihre Geschlossenheit und ihr Zusammenhalt verschaffen ihnen eine enorme Präsenz und Einfluss.
Zu meiner Person: Ich bin 39 Jahre alt und im Prinzip seit meinem 18. Lebensjahr Unternehmer. Zeitweise hatte ich bis zu 15 Mitarbeiter. Durch harte Arbeit und viel Verzicht habe ich mir ein Vermögen aufgebaut, das mir voraussichtlich die Möglichkeit bietet, mit meiner Familie das Land zu verlassen und anderswo glücklich zu werden.
Ein massiver Punkt sind dabei die Steuern. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in fünf Jahren bei Aktiengewinnen rund 800.000 € Buchgewinn habe und beim Verkauf etwa 27 % Steuern zahlen soll – also über 200.000 € –, dann denke ich mir oft: „Fuck you, BRD!“ Für mich sind selbst 1.000 € viel Geld, und für mehr als 200.000 € müsste ich jahrelang arbeiten. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum das Auswandern für mich immer attraktiver und letztlich notwendig erscheint.
Reflektierend betrachtet kann ich die Spaltung durchaus verstehen, weil ich die linke Ideologie überhaupt nicht teile – und umgekehrt vermutlich genauso. Da sich das noch viele Jahre hinziehen wird, bis die Generationen vielleicht wieder zusammenfinden und an einem Strang ziehen, muss ich mir das allerdings nicht antun. Das ist auch nicht mein Ziel.
Von daher: Die aktuelle Situation ist für mich schlecht und es gibt aus meiner Sicht keine Aussicht auf eine kurzfristige Lösung. Deshalb wird es in naher Zukunft wohl noch einen weiteren Unternehmer geben, der das Land verlässt. ✌️
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•@Danone1986 Unternehmer: Achtung bei der Wegzugsbestuerung von GmbHs. Erst in eine Personengesellschaft umwandeln und dann umziehen. 😉
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@NichtRelevant ohne meine Arbeit erwirtschaftet die GmbH 0€. Dementsprechend hat die halt keinen Wert. Sollte demnach nicht problematisch werden oder etwa doch?
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@Danone1986 Es geht denen soweit ich weiß hauptsächlich um Werte im Unternehmen, die behandelt werden als würdest Du sie liquidieren. Stille Reserven wie z.B. die Betriebsimmobilie werden dann quasi voll versteuert. Muss man aber sicher im Detail prüfen.
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