Auch der eher verhalten, aber ich sehe halt bei $TJX (-0,38 %) sehe ich das Potenzial kurzfristig ausgeschöpft. Und für 6 Wochen ist das Ergebnis gut.
MORGAN STANLEY PLC/CALL/TJX COMPANIES/150/18.06.26
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Diskussion über MORGAN STANLEY PLC/CALL/TJX COMPANIES/150/18.06.26
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2Es ist so weit!
Ich habe vorhin die ersten Derivatetrades nach der am Sonntag beschriebenen defensiveren Variante getätigt und teile diese wie versprochen mit Euch.
Der erste Trade ist auf $TJX (-0,38 %) . Dazu gebracht hat mich diese Analyse.
TJX: Verbrauchermagnet mit Zollvorteil
TJX hat in den vergangenen Quartalen eine beeindruckende Entwicklung hingelegt. Neun Quartale in Folge mit positivem Wachstum sprechen eine klare Sprache. Das Besondere daran ist, dass dieses Wachstum ausschließlich durch höhere Kundenfrequenz getrieben wird, nicht durch höhere Preise oder größere Warenkörbe. Das bedeutet, mehr Menschen entscheiden sich aktiv für TJX und das in einem anspruchsvollen Konsumumfeld. Hierzulande ist der Konzern vor allem durch seine TK Maxx-Filialen bekannt.
Die Kundenbasis wird zudem jünger. Das Unternehmen gewinnt verstärkt junge Käufer, die gerade in ihre besten Verdienstjahre eintreten. Diese demografische Verschiebung ist entscheidend für die langfristige Relevanz der Marke. Viele Einzelhändler sind gescheitert, weil sie den Anschluss an die nächste Generation verloren haben. TJX bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung und sichert sich damit Jahrzehnte zukünftigen Wachstums.
Der HomeGoods-Bereich hat sich von einem saisonalen zu einem ganzjährigen Geschäft entwickelt. Traditionell besuchten Kunden Möbelhändler nur für spezifische Projekte oder saisonal für Dekoration. TJX hat das Sortiment um Geschenkartikel und Verbrauchsgüter erweitert, wodurch Kunden nun regelmäßig wiederkommen. Diese Frequenzsteigerung glättet saisonale Schwankungen und macht das Geschäft berechenbarer.
Zusätzlich profitiert TJX von den neuen Zöllen auf chinesische Importe. Während traditionelle Einzelhändler mit hoher China-Abhängigkeit massiv unter Druck geraten, ist TJX als Off-Price-Retailer in der perfekten Position. Das Unternehmen kauft Überschussware von anderen Händlern, die ihre Lagerbestände räumen müssen. Je mehr Druck im Markt entsteht, desto mehr günstige Ware steht TJX zur Verfügung. Die Lagerbestände pro Filiale sind bereits um 10 Prozent gestiegen, was die aggressive Einkaufsstrategie unterstreicht.
In knapp zwei Wochen stehen die nächsten Quartalszahlen an. Ich erwarte abermals starke fundamentale Daten sowie einen soliden Ausblick. Dennoch könnte es dazu kommen, dass die Aktie in einer ersten Reaktion eine Übertreibung zeigt.

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