Siemens Energy setzt auf Gaskraftwerke
Siemens Energy $ENR (-9,65 %) hat große Pläne in der Gaskraftwerksbranche. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie kürzlich mit einem Kursziel von 63 Euro als "Buy" eingestuft. Analyst Ajay Patel sieht enormes Potenzial in den Gaskraftwerken, die bis 2030 mit einer beeindruckenden Leistung von 20 Gigawatt von Union und SPD errichtet werden sollen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 konnte das Unternehmen bereits über 31 Prozent seiner Umsätze im Gasbereich erzielen. Diese Infrastrukturprojekte könnten nicht nur die Bewertungslücke zu GE Vernova verringern, sondern auch die Aktie ankurbeln. Am Montag startete die Aktie jedoch mit einem Rückgang von 9,16 Prozent auf 50,56 Euro, bevor sie am Folgetag um 4,98 Prozent auf 53,08 Euro zulegte. Ein echtes Auf und Ab, das zeigt, wie volatil der Markt sein kann.
Eutelsat als Starlink-Ersatz für Ukraine
Eutelsat hat sich als potenzieller Starlink-Ersatz in der Ukraine positioniert, besonders nachdem der US-Konzern Maxar den Zugang zu seinen Satellitenbildern gesperrt hat. Die EU-Kommission plant, Eutelsat bei der Sicherung von Satellitenkommunikationskapazitäten zu unterstützen, was für die Ukraine von großer Bedeutung ist. Eutelsat bietet mit seinem OneWeb-Netzwerk eine solide europäische Alternative und hat bereits mehrere tausend Endgeräte erfolgreich in der Ukraine im Einsatz. Am Montag stieg die Eutelsat-Aktie um 23,69 Prozent auf 7,55 Euro im XETRA-Handel, und auch am Dienstag setzte sich die positive Entwicklung fort, wenn auch langsamer, mit einem Anstieg von 0,6 Prozent auf 7,51 Euro an der EURONEXT Paris. Eine spannende Entwicklung, die zeigt, wie wichtig der Zugang zu Kommunikationstechnologien in Krisenzeiten ist.
Asana-Aktie bricht nach Prognose ein
Das US-Softwareunternehmen Asana $ASAN (+0,76 %) hat am Montag die Anleger mit enttäuschenden Finanzzahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr überrascht. Der Umsatz stieg zwar um 10 Prozent auf 188,3 Millionen US-Dollar, doch die Prognosen für das kommende Quartal und das Gesamtjahr lagen hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Die Situation wurde zusätzlich durch den Rücktritt von CEO Dustin Moskovitz, einem der Mitbegründer, kompliziert. Dies sorgte für Verunsicherung unter den Anlegern. Im NYSE-Handel verlor die Asana-Aktie dramatisch 22,78 Prozent und fiel auf 12,88 US-Dollar. Moskovitz betonte, dass er dem Vorstand bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützen werde, was möglicherweise für einige Anleger einen Lichtblick darstellt. Dennoch bleibt die Frage, wie sich das Unternehmen ohne seine Führung weiterentwickeln wird.
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