Der Wohnungsentwickler Instone Real Estate Group erwartet nicht mehr, die Ziele für das Geschäftsjahr erreichen zu können. Die bei der Abgabe der Prognose getroffene Annahme, dass sich der Konflikt im Nahen Osten nur kurzzeitig auf die Geschäftstätigkeit auswirkt, habe sich nicht bestätigt, so die Begründung. Der Zinsanstieg und die Unsicherheit bremsen die Käufernachfrage und verlangsamen Entscheidungsprozesse, sodass institutionelle Transaktionen sich auf 2027 verschieben. Der Vorstand rechnet jetzt mit Verkäufen von 500 bis 600 Mio. Euro (statt 650 bis 750 Mio. Euro), bereinigten Umsatzerlösen von 450 Mio. Euro (statt 550 bis 600 Mio. Euro) und einem bereinigten Gewinn von 25 bis 30 Mio. Euro nach Steuern (statt 35 bis 40 Mio. Euro). Die Rohergebnismarge dürfte sich indes von 24 auf über 28 % verbessern. In den ersten neun Monaten liegen Umsatz (288 Mio. Euro) und Nachsteuergewinn (12,2 Mio. Euro) unter den Vorjahreswerten (347,5 Mio. Euro bzw. 21,4 Mio. Euro). Die Verkäufe erreichten ohne institutionelle Transaktionen 173,3 Millionen Euro (Vj. 229,0 Mio. Euro).
Ich poste einfach weiter Meldungen dieser Art, bis hier im Forum die Einsicht einkehrt, dass auch Wohnen kein Selbstläufer mehr ist in den kommenden Monaten, auch wenn die historische Dividende verlockend ist.