Die wirtschaftlichen Spannungen zwischen Kanada und den USA eskalieren: Kanadische Händler entfernen US-Produkte wie Whiskey und Wein aus ihren Regalen, und immer mehr Kanadier meiden Reisen in die USA. Der Frust über die protektionistische US-Politik wächst – und mit ihm die Idee, sich wirtschaftlich stärker an Europa zu binden.
Boykott trifft US-Wirtschaft hart
❌ US-Whiskey und Wein verschwinden aus kanadischen Geschäften – Hersteller wie Brown-Forman (Jack Daniel’s) ($B1FC34 )spüren die Folgen.
❌ Weniger Kanadier reisen in die USA – Der Tourismussektor in Florida, Kalifornien und New York könnte darunter leiden.
❌ Steigende Nachfrage nach europäischen Produkten – Besonders französischer Wein und schottischer Whiskey profitieren.
Kanadische Aktien als Gewinner?
Während US-Firmen Verluste hinnehmen müssen, gibt es klare Profiteure in Kanada:
📈 Shopify ($SHOP (-5,55 %) ) – E-Commerce profitiert von steigenden Online-Käufen kanadischer und europäischer Produkte.
📈 Air Canada ($AC (-3,27 %) ) – Mehr Kanadier reisen nach Europa statt in die USA, was transatlantische Flugrouten stärken könnte.
📈 Magna International ($MG (+0,8 %) ) – Der Autozulieferer exportiert bereits massiv nach Europa und würde von einem noch engeren Marktzugang profitieren.
📈 Nestlé ($NSRGY (-3,79 %) ) – Europäische Lebensmittelhersteller könnten Marktanteile in Kanada gewinnen, wenn US-Produkte ersetzt werden.
EU-Beitritt als nächster Schritt?
Der wachsende Bruch mit den USA lässt Diskussionen über eine engere Anbindung an die EU lauter werden. Ein vollständiger EU-Beitritt bleibt unwahrscheinlich, aber eine erweiterte wirtschaftliche Partnerschaft – vielleicht sogar mit Euro-Nutzung? – ist nicht mehr ausgeschlossen.
Fazit
Kanadas Abkehr von den USA könnte tiefgreifende wirtschaftliche und geopolitische Folgen haben. Wie seht ihr das? Ist das nur ein kurzfristiger Boykott oder der Anfang einer langfristigen Neuausrichtung?