
Der Earnings Call der Proximus-Gruppe zum vierten Quartal 2025 offenbarte eine gemischte Geschäftsentwicklung:
Während der Umsatz und das EBITDA im Heimatmarkt stabil wuchsen, gab es Herausforderungen im internationalen Geschäft. Im Anschluss an die Veröffentlichung brach der Aktienkurs des Unternehmens um 14,72 % ein, was die Sorgen der Anleger über die Zukunftsaussichten und den Wettbewerbsdruck widerspiegelt.
Wichtige Kernaussagen
Proximus meldete einen stabilen Umsatz im Heimatmarkt, obwohl ein wichtiger Fußballvertrag verloren ging.
Das EBITDA im Heimatmarkt des Unternehmens stieg im Jahresvergleich um 1,9 %.
Die Proximus-Aktie fiel nach Bekanntgabe der Ergebnisse um 14,72 % und erreichte ein 52-Wochen-Tief.
Das Segment Proximus Global verzeichnete einen deutlichen EBITDA-Rückgang von 9,3 % im Jahresvergleich.
Das Unternehmen treibt den Ausbau seiner Glasfaser- und 5G-Netze weiter voran.
Geschäftsentwicklung des Unternehmens
Die Proximus-Gruppe wies für 2025 stabile Finanzergebnisse aus. Der Umsatz im Heimatmarkt blieb trotz der Dekonsolidierung von Be-Mobile und des Verlusts eines Fußballvertrags konstant. Das EBITDA im Heimatmarkt stieg um 1,9 % und entsprach damit der Prognose des Unternehmens. Im Segment Proximus Global war jedoch ein EBITDA-Rückgang von 9,3 % im Jahresvergleich zu verzeichnen, was die Gesamtleistung beeinträchtigte. Das Unternehmen konnte im B2C-Segment eine starke kommerzielle Entwicklung beibehalten und den inflationären Druck durch operative Effizienzsteigerungen ausgleichen.
Finanzielle Kennzahlen
Umsatz: Stabil im Vergleich zum 3. Quartal 2025.
EBITDA im Heimatmarkt: Anstieg um 1,9 % im Jahresvergleich.
Konzern-EBITDA: Wachstum von knapp 2 % im Gesamtjahr 2025.
Organischer Free Cash Flow: 130 Millionen EUR, womit die Prognose um 30 Millionen EUR übertroffen wurde.
CapEx: 1,25 Milliarden EUR, ein Rückgang gegenüber 1,36 Milliarden EUR im Jahr 2024.
