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Mag ja ärgerlich sein , geb ich dir recht aber:
gesetzliche Rente,
* Krankenversicherung,
* Infrastruktur,
* Sicherheit,
* Pflege,
* Bildung,
* und soziale Absicherung gibt es nicht für lau und wir sind eben auch der Staat der Kosten verursacht. Reformen so schnell wie möglich.
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@Ichbinak63 Wenn es da landen würde, wäre es ja noch ok. Unter der aktuellen Politik wird es aber eher für weitere Bürgergeldzahlungen, noch mehr sinnlose Sozialleistungen für die Nichtleister in diesem Land, irgendwelche versifften NGOs oder für die Ukraine ausgegeben…
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@Ichbinak63 Das ist ein wichtiger Punkt, aber man muss die Verteilung der Lasten kritisch hinterfragen. Fakt ist: Der demographische Wandel ist seit über 30 Jahren bekannt, dennoch wurden echte Strukturreformen weitgehend versäumt.
Stattdessen werden immer neue Schulden aufgenommen, welche die junge Generation später abbezahlen muss, während ihr gleichzeitig durch hohe Abgaben weniger Spielraum für den eigenen Lifestyle oder die private Altersvorsorge bleibt.
Ein wesentliches Problem ist die politische Gewichtung: Laut Daten zur demographischen Struktur in Deutschland sind bereits heute über 50 % der Wahlberechtigten über 50 Jahre alt. Es ist ein bekanntes politisches Paradoxon, dass Regierungen tendenziell eher Klientelpolitik für die größte und aktivste Wählergruppe machen , in diesem Fall die ältere Generation. Das führt dazu, dass notwendige, aber eventuell unpopuläre Reformen zu Lasten der Jüngeren aufgeschoben werden. Wer aber die private Vorsorge durch höhere Steuern erschwert, nimmt der Jugend die Möglichkeit, die Versäumnisse der staatlichen Systeme eigenständig auszugleichen.
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Alles subjektiv, solche Diskussionen gibt’s seit Jahrzehnten. Ich als Boomer sage, wir hatten auch unsere Kämpfe zu fechten, sind wir jetzt daran schuld , dass wir 40 Stunden und mehr pro Woche arbeiteten , uns auch durchkämpfen mussten , weil es viele Menschen gab aber zu wenige Jobs, wir flächendeckend mit 16 in die Lehre gegangen sind. Der demographische Wandel fing mit dem Pillenknick an. Mitte der 70er hatten Frauen auch nur noch 1,5 Kinder im Durchschnitt. Keine hat dieses heiße Eisen angefasst. Also heute wird nach Staat geschrien, sobald es mal nicht rund läuft, alles ja so, so schlimm. Die Möglichkeiten sind für junge Menschen immer besser geworden, aber es wird eben mehr versucht seinen Lifestyle über Leistung zu setzen, meine Meinung. Auch das Boomer Problem wird die Biologie lösen… denn niemand lebt unendlich. Und dann gibt’s wieder weniger Rentner. Also bevor viele junge jammern was evtl. in 50 Jahren sein wird , erstmal was für die Sozialgesellschaft tun, denn wer das nicht tut verhält sich auch nicht sozial. Eben auch eine Sicht der Dinge
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