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Wie macht ihr das mit diesen Sparplänen? 🫡

Ich glaube, ich bin in eine Bias geraten. Und zwar führe ich seit einigen Monaten keine ETF Sparpläne mehr aus, weil ich auf einen Rückgang warte, um dann etwas mehr auf einmal zu kaufen.

Konkret meine ich hier nur die drei großen ETFs in meinen Depot: $VWRL (+0,47 %)
$VUSA (+0,33 %)
$HMWO (+0,38 %)

(Den Themen und den Sektor ETF bespare ich zur Zeit sehr wohl und kaufe Einzelaktien.)


Ich nehme an, mein Vorgehen ist langfristig nicht zielführend, da oft auch nach einem starken Kurseinbruch die Kurse höher stehen könnten als zum Beispiel heute. Was sagt ihr? Wie viel Prozent meiner Sparquote sollte ich in diese drei ETFs pumpen? ETFs hinzufügen? Welche? Why?

33Positionen
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31 Kommentare

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Ich glaube ich würde mir nicht allzuviele Gedanken machen und alles nach Plan weiter besparen.
Natürlich tendiert man dazu alles optimieren zu wollen, aber die Frage ist mit wie viel Aufwand man am Schluss wieviel zusätzliche Performance erreicht und ob alles so ausgeht, wie man es vorhergesagt hat.
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@DonkeyInvestor du wartest auch auf Rücksetzer?
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@Iwamoto 100% deiner Sparquote solltest du in die von dir genannten ETF investieren
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Ich lasse meine Core ETF Sparpläne durchlaufen, bis auf Anpassungen zur Gewichtung. Da wird dann ab und an mal die Sparplanhöhe angepasst.
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Meine ETF Sparpläne lasse ich stur weiterlaufen, die sehe ich als langfristiges Investment! Auf Einzelaktien habe ich keine Sparpläne, hier kaufe ich nur bei Rücksetzern!
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Meine Liebe. Die Antwort liegt in deiner Frage
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Keine neuen etf hinzufügen! Der Gedanke der Diversifikation ist zwar gut aber es gibt es auch sowas wie zu viel. Bespar die etfs weiter. Time in the market beats market timing!
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Ich nutze solche Zeiten, um mich von überbewerteten Aktien zu verabschieden oder diese zu reduzieren.
Dabei bleibt Cash über, welches ich via Limitorder schon mal „reserviere“.
Sollte diese Möglichkeit mal nicht bestehen, reduziere ich meine Sparraten um 1/3 und baue mir so Cash auf.
Aussetzen kommt für mich nicht in frage, da ich ungern am Rand warte. 😅
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Dann mach es doch so: je nach Marktlage packst du 50% deines monatlichen Geldes zum investieren in die Sparpläne und 50% behältst du als Cashanteil auf ein Tagesgeldkonto. Fällt der Markt - erhöhst du den Sparplan aus der Cashreserve. So habe ich es oft gemacht, funktioniert gut & du wartest nicht ewig lang auf eine Korrektur, die dann trotzdem harmloser ausfällt als der Zeitpunkt wo du schon garnicht mehr eingekauft hast.
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Wenn Du für Rücksetzer Deine Cash Quote erhöhen willst, könntest Du deine Sparrate auf 70/30 aufsplitten. Du investierst 70% deiner monatlichen Sparrate und 30% lässt Du auf deinem Verrechnungskonto für Korrekturen und ballerst das angesparte dann voll rein……
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Ok, ich bin kein Freund von Branchen-ETFs. Und Sparpläne darauf erst recht nicht. Ich würde Deine Kern-ETFs stumpf besparen.
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Hallo
Wenn dir dein Vorgehen unangenehm erscheint, stelle es ab.

Meine Etfs liegen auf einem separaten depot...Die etfs lasse ich stumpf laufen...maximal bei signifikanten "einbrüchen" erhöhe ich die sparrate und senke diese bei anstieg individuell...

Und nach gehaltseingang laufen zuerst die etf- Sparpläne durch, dann aktiensparpläne und dann investiere ich den rest...das halte ich konsequent ein.

Grüße
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Das Vorgehen ist tatsächlich Quatsch, das hast Du ganz richtig erkannt. ✅

Aber, hey, in gewisser Weise passt es zu Dir und ist auch bei Dir trotzdem authentisch. Es bleibt Quatsch, aber: es ist authentisch.

Kate wäre nicht Kate, wenn sie es nicht zumindest versuchen würde, auch bei eigentlich prognosefreien Investmentstrategien irgendwie doch ihre Prognose zu integrieren. Nennen wir es vielleicht "Signature-Investing"!?

Gruß
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@Iwamoto
Im übrigen hast Du neben dem Sektor-ETF zwei Themen/Branchen-ETFs (einen davon mit Regionenbegrenzung).

Gruß
🥪
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@Stullen-Portfolio Ich weiß, dass es den dritten ETF gibt. Bespare ihn aber nicht.
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@Iwamoto
Biste denn nun durch das Befragen der hiesigen Schwarmintelligenz klüger geworden und kannst aus den Antworten etwas rausziehen?

Gruß
🥪
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@Iwamoto
Bin gespannt. Lass es mich gerne wissen. 😊
[habe da eine ganz klare Vermutung, wie Du Dich langfristig entscheiden wirst 😉].

Du fragtest aber auch nach weiteren ETFs.
In welche Richtung denkst Du denn da momentan? Weitere Branchen/Themen separat abbilden oder Strategie-ETFs (zB equal weight, Faktoren, Dividenden/CC) aufnehmen?

Gruß
🥪
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@Stullen-Portfolio naja, zum einen gibt es sehr interessante Strategie und Faktor ETFs. Zum anderen gäbe es noch die EM sowie Europa und eine Handvoll interessanter Dividendenetfs.
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@Iwamoto
Hmmm, klar gibt es die!

Aber wäre es nicht wichtiger, zu entscheiden, was man will und wie man es zusammensetzt. Also vielleicht
1. Überblick verschaffen, was es gibt
(ich glaube, das hast du gemacht)
2. Daraus mögliche SINNVOLLE Vorgehensweisen/ Kombination ableiten
3. Produkte auswählen und umsetzen
4. nichts ändern

Vielleicht bist Du gerade bei 2.

Du weißt, dass es 1-ETF-Lösungen gibt. Zb. einen All-World-ETF ODER einen World-ETF, wenn man sich bewusst gegen die EM entschieden hat.
Will man DW und EM abbilden und die Gewichtung selbst steuern, dann sind es eben 2 ETFs.
Will man auch die Anteile innerhalb der DW selbst steuern, dann braucht man statt des einen World-ETF entsprechende andere ETFs (zB S&P500-ETF und Ex-USA).
Aktuell hast du einen ziemlichen Mischmasch daraus.

Ebenso müsste man m. E. bei 2. entscheiden, ob man Faktoren abbilden möchte oder ob man das nicht tun möchte. Und ob das ggf. die vorherige Regionenfrage ergänzt - oder komplett ersetzen kann/soll.

Ganz wichtig ist aber (nach BEWUSSTEN Entscheidungen zu 2. und 3.) 4. zu machen.
Irgendwie vermute ich, dass das die größte Hürde oder Herausforderung für Dich ist.

Aber wir wissen ja: Die größte Gefahr für das Gelingen eines guten Plans ist der Traum von einem noch besseren Plan.
...und hier gibt's schon einige Bias, die das gefährden und für die eine oder andere Bias scheinst Du ja durchaus empfänglich zu sein 😉

Gruß
🥪
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@Stullen-Portfolio Ich habe keinen Mischmasch 🥺. Im Prinzip wäre es nicht der Rede wert, ob man diesen All World oder World hat. Und ob man nun 100.000 in einem von beiden hat oder 50.000 in beide, am Ende wird es ziemlich das gleiche sein. Der Vorteil beide zu haben, ist der, dass ich acht von zwölf Monate mit Ausschüttungen abdecke. Okay, ich hab noch den S&P 500, den bräuchte man nicht zusätzlich. Auf der anderen Seite fühle ich mich bei dem recht wohl.
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@Stullen-Portfolio ich habe mal vor ein paar Wochen dieses Musterportfolio erstellt einfach um zu sehen, wie es sich entwickelt hätte und so weiter... https://getqu.in/m7fwX6/ (Das sind natürlich einmal Käufe und somit ist die Rendite gegenüber Sparplänen viel schöner)
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@Iwamoto
Okay, wenn Mischmasch zu offensiv oder schonungslos formuliert war, dann nennen wir es Zusammenstellung von ETFs zu allen-Region, fast-allen-Regionen und nur-das-Land-mit-der-größten-Wirtschaftskraft. Meinetwegen 🤜🏻🤛🏻.

Okay, 10% EM drin oder nicht drin sind nicht der Rede wert.
Dann wiederum bräuchte es den S&P 500 nicht, aber da ist der Unterschied zum World ja auch nur 30% Ex-USA drin oder nicht drin.
...das ist ungefähr das, was ich meinte mit: man muss (oder müsste) wissen, was man will, was man nicht will und wie man das eine vom anderen trennt...dauerhaft.

Nicht einfach.

Von daher ist es auch wieder einfach: mach das, womit Du Dich wohl fühlst. Und wenn häufiges Hinterfragen und Ändern Teil des Wohlfühlens ist oder zumindest vorübergehend dazu führt, dann isses vielleicht für Dich ja das Richtige!? 🤷 🍀

ZB scheinst Du Dich ja auch mit der diagnostizierten Ausschüttungs-Bias ganz wohl zu fühlen ✅🤙

Gruß
🥪
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Ich ziehe meine Sparpläne auf mein Basisinvestment durch, ohne mich davon abbringen zu lassen.
Den Gedanken den Markt doch irgendwie schlagen zu können, kann ich verstehen.
Vielleicht schaffst du es auch wirklich ein paar Jahre, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen, schlägt keiner die „Naturgesetze“ des Marktes.

Wenn du Spaß daran hast und du deine Zeit gerne in stundenlange Recherchen, sowie in die Bewertung von Zukunftschancen eines Unternehmens hast, dann ist das aus deiner Sicht der richtige Weg für dich.
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Bei den ETFs einfach Sparpläne laufen lassen und gut ist. Time in the market usw. 😎✌🏻
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Falls ETFs bei dir ein sicheres Fundament/Core sein sollen im Depot, würde ich sie dauerhaft besparen ohne Pause, ausser zu Rebalance-Zwecken falls manche zu hoch gewichtet sind, durch Kursgewinne. Irgendwann wird die Sparrate im Vergleich zur angesparten Summe so klein, dass du dir damit quasi die Kurse nicht mehr kaputt machen kannst. Selbst mit stetigen Zukäufen verdoppeln sich die über die Zeit in der Rendite. VG
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Sparpläne, die ich nicht aussetze und einfach stur über alle Marktphasen durchlaufen lasse: $SPYI , $SMEA , $CEA1 , Gold, Silber und Bitcoin.
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Auf den "idealen Zeitpunkt zu warten, weil der Crash ja ganz bestimmt kommt!" lässt Dich vor allen erst mal Geld verbrennen. Niemand hat das Orakel von Delphi zuhause und wer erinnert sich noch an die vielen "Michael Burry orakelt einen Crash herbei" Postings von vor 3 Jahren?

Seh es gelassen: Es gibt nur wenige Gewissheiten im Leben: Eine ist davon, das wir alle eines Tages knapp 2m tiefer gelegt werden. Eine andere ist, dass mit Sicherheit ein Crash kommen wird, weil für jeden an irgend einer Stelle Zahltag ist.

Wann dann der ist? Das weiß keiner so genau. Also: Pausiere den Kram nicht, mach weiter. Du willst das doch für Dich machen und nicht, damit Du auf GetQuin schreiben kannst "Ich habs doch gesagt und hab jetzt gekauft!".
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