
Dividenden August 2026: 16 Monatsrekorde in Folge
Ab jetzt müssen meine Kapitalerträge reichen
Manchmal muss man bei seinen eigenen Zahlen kurz innehalten.
Der August war für mich wieder so ein Monat.
Nach meinem bereits besten Dividenden-Juli aller Zeiten hat mein Depot auch im August einen neuen persönlichen Bestwert geliefert. Und damit nicht genug:
Es war bereits mein 16. Monatsrekord in Folge.
Seit Mai 2025 konnte ich damit in jedem einzelnen Monat meine bisherige Bestmarke übertreffen.
Gleichzeitig läuft auch mein Dividendenjahr 2026 weiterhin deutlich besser als geplant. Mein Ziel für dieses Jahr sind erstmals 50.000 € brutto Dividendeneinnahmen. Bereits nach den ersten sechs Monaten hatte ich die Hälfte davon im Sack. Inzwischen ist klar: Wenn nicht noch einiges schiefgeht, ist diese Marke durchaus in Reichweite.
Und es geht für mich mittlerweile um mehr als nur eine möglichst hohe Jahressumme.
Denn seit September 2026 ist mein Angestelltendasein endgültig Geschichte. Damit muss ich bestimmte laufende Kosten, die früher über mein Beschäftigungsverhältnis mit abgedeckt waren, nun selbst tragen. Dazu gehört auch meine Krankenversicherung.
Mein Kapitalertrag sorgt dabei dafür, dass ich den Höchstsatz bezahlen muss. Unterm Strich landet der monatliche Beitrag bei ungefähr 1.250 €. Und genau hier kommt mein Projekt „monatliches Grundrauschen erhöhen“ ins Spiel.
Ich möchte die Ausschüttungen meiner Monatszahler Schritt für Schritt so weit erhöhen, dass sie allein meine monatlichen Krankenversicherungsbeiträge abdecken.
1.250 € monatliches Grundrauschen sind für mich deshalb keine beliebige Zielzahl. Sie haben seit meinem endgültigen Abschied aus dem Angestelltendasein eine ganz konkrete Bedeutung bekommen.
Schauen wir also einmal auf die Zahlen des Augusts, die Entwicklung meiner Dividendeneinnahmen und darauf, wo mein Depot inzwischen angekommen ist.
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2.568,83 € Dividende im August
Die von mir vereinnahmten Ausschüttungen aus Wertpapieren beliefen sich im August auf 2.568,83 € brutto.
Damit konnte ich den Vorjahresmonat um 2,17 % übertreffen.
Noch wichtiger ist für mich aber die langfristige Entwicklung: Auch im August habe ich damit einen neuen persönlichen Monatsrekord aufgestellt.
Es war mein 16. Monatsrekord in Folge.
Und diese Serie ist für mich tatsächlich beeindruckender als der einzelne Augustwert.
Denn ein einzelner Rekord kann immer mal passieren. Wenn sich aber über 16 Monate hintereinander jeden Monat eine neue Bestmarke ergibt, zeigt das, dass sich an der Ertragskraft meines Depots nachhaltig etwas verändert hat.
Für das laufende Jahr peile ich weiterhin die 50.000-€-Marke brutto aus Dividenden an.
Nach den ersten sechs Monaten hatte ich bereits die Hälfte meines Jahresziels kassiert. Und auch danach ging es weiter aufwärts: Mein Juli und jetzt auch mein August waren jeweils die besten Monate ihrer Art, die ich bisher erlebt habe.
Noch interessanter wird die Rechnung beim Blick auf die verbleibenden Monate.
Selbst wenn meine Dividendeneinnahmen von September bis Dezember lediglich auf dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate liegen würden, käme ich am Jahresende bereits auf einen Betrag, der mein Jahresziel übertrifft.
Das heißt natürlich nicht, dass die 50.000 € schon sicher sind. Dividenden können gekürzt werden, Unternehmen können ihre Ausschüttungen aussetzen, und auch mein Depot verändert sich laufend.
Aber die Ausgangslage ist ziemlich komfortabel.
Die 50.000 € waren zu Jahresbeginn ein ambitioniertes Ziel. Inzwischen sind sie ein realistisches Etappenziel.
Dividendenerhöhungen gehören zum Spiel dazu
Ein wesentlicher Bestandteil meines langfristigen Dividendenwachstums sind natürlich die Unternehmen selbst.
Im August haben 9 Unternehmen aus meinem Portfolio ihre Dividende erhöht.
Demgegenüber stehen 3 Kürzungen.
Bei Honeywell International ist die Kürzung allerdings im Zusammenhang mit dem Spin-off von Honeywell Aerospace zu sehen. Das sollte man bei der Einordnung berücksichtigen und nicht einfach mit einer klassischen Kürzung der laufenden Dividende gleichsetzen.
Nachfolgend findest du die komplette Übersicht der Dividendenerhöhungen und -kürzungen im August.
Damit stehen in meiner Jahresbilanz inzwischen 89 Dividendenerhöhungen und 13 Senkungen.
Natürlich sind 13 Kürzungen nicht schön.
Aber genau deshalb gefällt mir der Ansatz eines breit diversifizierten Dividendendepots: Nicht jedes Unternehmen muss jedes Jahr alles richtig machen.
Einige erhöhen ihre Ausschüttung kräftig, andere nur marginal. Manche halten sie konstant, und bei einigen geht es eben auch einmal in die andere Richtung.
Entscheidend ist für mich die Summe des Cashflows über viele Jahre.
Und dort zeigt die Entwicklung weiterhin nach oben.
Mein monatliches Grundrauschen hat einen konkreten Zweck
Ein weiteres Ziel von mir ist es, auch 2026 in jedem Monat mehr als 2.000 € Dividende zu erhalten.
Das hat bisher funktioniert.
Allerdings verteilen sich die Ausschüttungen bei einem klassischen Dividendenportfolio nicht gleichmäßig über das Jahr. Viele Unternehmen zahlen quartalsweise und sorgen damit in manchen Monaten für volle Kassen, während andere Monate deutlich dünner ausfallen.
Genau deshalb beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit mit dem „monatlichen Grundrauschen“.
Gemeint sind dabei vor allem die Ausschüttungen meiner Monatszahler.
Mein Ziel für dieses Projekt lautet: 1.250 € netto pro Monat allein aus Monatszahlern.
Warum ausgerechnet 1.250 €?
Seit September 2026 ist das für mich eine ziemlich konkrete Zahl.
Ich habe mein Angestelltendasein endgültig beendet und muss meine Krankenversicherung nun komplett selbst bezahlen. Aufgrund meiner Kapitalerträge falle ich dabei in den Höchstsatz. Der monatliche Beitrag liegt ungefähr bei 1.250 €.
Mein Gedanke dahinter ist deshalb ziemlich simpel:
Die Monatszahler sollen irgendwann meine Krankenversicherung bezahlen.
Nicht auf dem Papier. Nicht als theoretische Renditerechnung.
Sondern jeden Monat tatsächlich durch ihre Ausschüttungen.
Davon bin ich aktuell noch ein gutes Stück entfernt. Aber genau deshalb bleibt das Projekt auf meiner persönlichen Cashflow-Baustelle.
Denn wenn die Krankenversicherung jeden Monat bereits durch die Ausschüttungen meiner Monatszahler finanziert wird, ist eine weitere laufende Ausgabe meines Lebens einfach aus dem Cashflow abgedeckt.
Und genau solche kleinen Bausteine machen für mich finanzielle Freiheit greifbar.
Die Entwicklung meiner Dividenden seit 2015
Wie sich meine Dividendeneinnahmen über die Jahre entwickelt haben, zeigt die folgende Grafik.
2026 ist dabei hellgrün dargestellt. Die Vergleichswerte der Vorjahre sind entsprechend farblich gekennzeichnet.
Wenn man die einzelnen Monate betrachtet, gibt es natürlich immer wieder größere und kleinere Ausschläge.
Das liegt in erster Linie an den unterschiedlichen Zahlungsintervallen der Unternehmen. Ein Quartalszahler kann eben nicht jeden Monat für einen gleichmäßigen Cashflow sorgen.
Trotzdem gefällt mir das Gesamtbild.
Denn wenn man etwas Abstand gewinnt und nicht auf einzelne Monate starrt, wird der langfristige Trend ziemlich deutlich:
Der Cashflow wächst.
Und genau darum geht es mir beim Aufbau meines Dividendendepots.
Nicht darum, jeden Monat exakt dieselbe Summe zu kassieren.
Sondern darum, dass die Ausschüttungen über viele Jahre hinweg immer weiter wachsen.
Von 2015 bis heute
Noch deutlicher wird die Entwicklung, wenn wir die monatlichen Einnahmen zu Jahreswerten zusammenfassen.
Hier sieht man ziemlich eindrucksvoll, was aus einem langfristigen Vermögensaufbau entstehen kann.
Aus vielen kleinen und großen Ausschüttungen ist über die Jahre ein immer größerer Einkommensstrom geworden.
Und der hellgrüne Balken ganz rechts?
Der ist noch nicht fertig.
Vier Monate fehlen schließlich noch.
Ich bin gespannt, wo er am Ende des Jahres landen wird.
Die 50.000 € für 2026 sind dabei für mich nicht das Ende der Reise. Eher das nächste Etappenziel.
Denn wenn man einmal erlebt hat, wie sich ein wachsender Cashflow entwickelt, bekommt man schnell Lust auf mehr.
Was kann mein Depot in Zukunft ausschütten?
Damit kommen wir zu einer Frage, die ich fast noch spannender finde als die bereits kassierten Dividenden:
Was kann mein aktuelles Depot in Zukunft an Ausschüttungen produzieren?
Natürlich hat auch diese Rechnung ihre Grenzen.
Einige CEFs und ETFs lassen sich in das Tool nicht integrieren. In meiner Auswertung fehlen beispielsweise der Vanguard 0-3 Month Treasury Bill ETF (VBIL) und Global X 1-3 Month T-Bill ETF (CLIP).
Die tatsächliche erwartete Ausschüttung meines gesamten Portfolios liegt daher noch etwas höher.
Spannend finde ich außerdem den Blick auf die monatliche Nettodividende.
Das Tool weist aktuell bereits 2.533,04 € Nettodividende pro Monat aus.
Und da wird es für mich interessant.
Vermögen ist gut. Cashflow ist besser.
Ich habe mein Depot nicht aufgebaut, um irgendwann einfach eine möglichst große Zahl auf dem Bildschirm zu sehen.
Natürlich ist Vermögen wichtig.
Aber mich hat beim Investieren schon immer besonders fasziniert, dass Vermögenswerte laufend Geld produzieren können.
Zinsen.
Dividenden.
Optionsprämien.
Cashflow.
Und genau dieser Cashflow schafft einen Teil der Freiheit, die ich mir über viele Jahre aufgebaut habe.
Mein Angestelltendasein ist seit September 2026 endgültig beendet. Jetzt kann ich noch stärker beobachten, wie weit mich mein aufgebautes Vermögen und die daraus entstehenden Einnahmen tatsächlich tragen.
Wenn die prognostizierten Dividendeneinnahmen meines Portfolios bereits über dem liegen, was ich für meinen bescheidenen Lebensstil benötige, ist das für mich eine ziemlich angenehme Ausgangssituation.
Und das Schöne daran:
Das Depot arbeitet weiter.
Auch wenn ich nicht mehr jeden Morgen zur Arbeit fahre, zahlen meine Beteiligungen weiterhin aus.
Unternehmen erwirtschaften Gewinne. Einige davon landen bei mir als Dividende.
Und wenn ich diese Ausschüttungen wiederum investiere, kann daraus noch mehr ausschüttendes Vermögen entstehen.
Das ist für mich der eigentliche Charme des langfristigen Vermögensaufbaus.
Die 50.000 € Dividenden in 2026 sind deshalb zwar ein schönes Ziel.
Aber sie sind eben nur eine weitere Etappe.
Und während der hellgrüne Balken für 2026 noch wächst, habe ich schon das nächste Projekt im Blick:
Das monatliche Grundrauschen muss lauter werden.
Denn wenn meine Monatszahler irgendwann jeden Monat 1.250 € ausschütten, ist zumindest meine Krankenversicherung bereits aus einem ganz speziellen Teil meines Cashflows bezahlt.
Und dann darf der Rest des Depots weiter für mich arbeiten.

