Rückgang bei Tesla: Verkaufszahlen in Europa sinken um fast die Hälfte
Von den einst florierenden Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Europa kann Tesla $TSLA (-9,97 %) derzeit nur träumen. Stattdessen erleben sie einen dramatischen Rückgang, der fast 50 Prozent beträgt. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 hat der E-Autohersteller nur 19.046 Fahrzeuge verkauft, was einem mageren Marktanteil von 1,1 Prozent entspricht. Dies ist ein scharfer Kontrast zu den positiven Trends im E-Automarkt, denn während Tesla kämpft, verzeichnen andere Hersteller ein Wachstum.
In Deutschland wird der Rückgang besonders deutlich: Die Neuzulassungen von Tesla sanken im Februar um beeindruckende 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Januar war es bereits ein Rückgang von 59 Prozent. Die Tesla-Fabrik in Brandenburg scheint nicht genug Anreiz zu bieten, um den deutschen Markt zu überzeugen. Zudem leidet das Unternehmen unter einem Imageschaden, der durch die umstrittene Rolle von Elon Musk in der US-Politik verstärkt wird. Viele deutsche Firmen ziehen sich von Tesla als Anbieter für Firmenfahrzeuge zurück, und einige Fahrer zeigen ihre Distanz zu Musk mit Aufklebern auf ihren Autos.
Im Gegensatz dazu zeigen andere E-Fahrzeuge, dass es auch anders geht: Ihre Verkaufszahlen sind im Februar um 28,4 Prozent gestiegen. Hybridfahrzeuge dominieren mit 35,2 Prozent der Neuzulassungen, gefolgt von Benzinern (29,1 Prozent) und batterieelektrischen Fahrzeugen (15,2 Prozent).
Porsche SE senkt Dividende und pocht auf Sparprogramm bei VW und Porsche
Die Porsche SE $P911 (-4,36 %), der Hauptaktionär von Volkswagen $VOW (-3,61 %) und Porsche, hat die Dividende gekürzt. Dies geschieht aufgrund von geringeren Zuflüssen aus ihren Hauptinvestments, was die Verantwortlichen dazu zwingt, Sparprogramme einzufordern. Für das vergangene Geschäftsjahr wird lediglich eine Dividende von 1,91 Euro je Vorzugsaktie ausgeschüttet – im Vorjahr waren es noch 2,56 Euro. Der Rückgang ist auf einen erwarteten niedrigeren Dividendenzufluss von Volkswagen zurückzuführen, was die Finanzlage der Porsche SE belastet.
Zudem musste Porsche SE hohe Wertberichtigungen auf ihre Beteiligungen an VW und Porsche vornehmen, was zu einem buchhalterischen Konzernverlust von 20 Milliarden Euro führte. Die Nettoverschuldung wird für 2025 auf zwischen 4,9 und 5,4 Milliarden Euro geschätzt. Vorstandschef Hans Dieter Pötsch strebt für 2025 ein Ergebnis nach Steuern zwischen 2,4 und 4,4 Milliarden Euro an.
Um auf die Herausforderungen in der Autoindustrie zu reagieren, haben VW und Porsche stark in Sparprogramme investiert. Pötsch betont die „konsequente Umsetzung“ dieser Maßnahmen. Gerüchte über mögliche Verkäufe von VW-Aktien wurden von der Porsche SE jedoch entschieden dementiert. Die Holding plant, sich langfristig breiter aufzustellen und verwaltet mittlerweile 18 Firmen in ihrem Portfolio.
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