$NOW (+1,38 %) Ich habe heute den Einstieg bei Service Now gewagt. Hier die fundamentale Begründung:
Eigentlich wollte ich noch Bilder einfügen, dass geht aber irgendwie gerade nicht. Auf dem einen sollte man das forward Kgv sehen, dass bei 28 liegt, was für mich bei einem Umsatzwachstum von 20% fast schon günstig ist. Und von der Chart Technick, ist es so, dass wir den EMA 200 nun überwunden haben.
ServiceNow ist das Betriebssystem für Arbeitsabläufe in über 80 % der Fortune-500-Konzerne. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist für ein Großunternehmen wie eine Operation am offenen Herzen – unendlich teuer und komplex. Die Folge: Eine historische Kundenbindungsrate (Renewal Rate) von gigantischen 98 bis 99 %. Wer einmal an Bord ist, bleibt.
Sehr viele SaaS-Giganten tun sich schwer damit, KI-Anwendungen in bares Geld zu verwandeln. ServiceNow zeigt, wie es geht: Im Q2 2026 hat das Unternehmen die magische Grenze von 1 Milliarde Dollar Jahresumsatz allein durch KI-Produkte geknackt (AI ACV). Kunden zahlen für die Pro Plus-Lizenzen und autonome KI-Agenten bereitwillig einen Aufpreis, weil die Effizienzgewinne messbar sind.
Ein Klassiker im Software-Sektor: ServiceNow startet oft in der IT-Abteilung eines Konzerns. Ist die Software erst einmal verankert, wird sie modular auf HR, Kundenservice und Sicherheits-Workflows ausgeweitet. Der Vertragswert pro Kunde wächst dadurch seit Jahren kontinuierlich mit.
Die „Rule of 40“
Im Tech-Bereich gilt: Umsatzwachstum + Free-Cashflow-Marge sollte über 40 % liegen. ServiceNow liefert verlässlich ein Wachstum bei den Abo-Erlösen von über 20 % gepaart mit einer prognostizierten Free-Cashflow-Marge von 35 % für das Gesamtjahr. Eine seltene Kombination aus planbarem Wachstum und extremer Cash-Generierung.
