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Super Beitrag. Was mir allerdings noch fehlt sind evtl. Nachteile:

Wenn das Depot auf das Kind läuft, kann man wenn man selbst z. B. mal in eine finanzielle Notlage gerät, nicht einfach das Geld vom Depot nehmen.

Wenn das Kind später ggf. eine „Richtung“ einschlägt mit der man als Eltern absolut nicht zufrieden ist, kann man leider nicht machen. Mit 18 kann das Kind selbst entscheiden was es damit macht. Wenn es alles in einen Urlaub oder ein Auto steckt kann man nichts dagegen machen.

Wenn man als Eltern geschieden ist, kann nicht ein Elternteil ein Depot für sein Kind eröffnen. Das andere Elternteil hat immer ebenfalls eine Depot Vollmacht.
Das war z. B. bei mir ein Grund warum ich das Depot für mein Kind auf meinen Namen eröffnet hat.


Ich persönlich möchte selbst entscheiden wann (und ob) mein Kind das Depot übertragen bekommt.
Daher habe ich mich für meine beiden Kinder für ein Depot auf meinen Namen entschieden und bespare dort jeweils den A2PKXG (FTSE All World Thesaurierer).
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@six das ist sicher ein nicht zu vernachlässigender Punkt, wenn man kein Vertrauen in seinen Nachwuchs und deren Erziehung hat 😜
Hauptsächlich geht es in dem Artikel um die möglichen Steuerersparnisse. Wenn man das Geld auf seinen eigenen Namen für die Kinder anlegt sind diese halt einfach nicht gegeben und dann wäre es ein 08/15 „ETF-Sparpläne sind toll“ Artikel.
Aber auf jeden Fall maximal legitim, das auf den eigenen Namen zu machen und auf die steuerlichen Vorteile zu verzichten, wenn man solche Befürchtungen hat. Danke für den Einblick!
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@Roda weil ich den Steuerfreibetrag für mein Depot nutze. Bin bei der ING. Da kann man mehrere Depots aufmachen. Habe je eins für meine Kids und noch eines für mich. Wobei ich inzwischen mit meinem Depot zu Scalable Capital bin
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@freakyfinance Denke sowas kann bei der besten Erziehung passieren. Vor allem wenn ein Kind z. B. beim anderen Elternteil lebt und da ggf. auch andere Werte vermittelt bekommt.
Mir ging es nur darum, dass man vor „lauter Steuerersparnis“ evtl. auch so etwas im Blick hat. Weil so unter Umständen am Ende die ganze Ersparnis vielleicht futsch ist/auf den Kopf gehauenen wird.

Ich habe für persönlich den Weg mit dem Depot auf meinem Namen gewählt (aus den bereits oben genannten Gründen).
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@six wie gesagt völlig legitim. Und danke für die Ergänzungen
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