Das einzige Problem was ich sehe ist, dass die Pharmaindustrie glaube ich wenig Interesse daran hat, chronische Krankheiten zu heilen. Man behandelt sie lieber...
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@Daniel1212 dann müsste die Pharmaindustrie die Patente sehr sehr sehr teuer kaufen und in der Schublade verschwinden lassen.

Das ist mein Gedanken dazu.
@Artiskon Und es dürfte niemals rauskommen. Wer weiß wie oft das schon passiert ist 😅
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@Daniel1212 die Pharmaindustrie hat Interesse an allem, womit sie Geld verdient. Wenn du die Firma bist die chronische Krankheiten behandelt, verdienst du dir eine goldene Nase und weil alle das denken, werden auch alle entsprechende Produkte entwickeln. Außerdem gibt es ja auch immer neue Patienten unabhängig davon, dass man welche heilt. Politisch wäre es auch schwierig zu rechtfertigen so etwas zurückzuhalten. Und wenn die großen Firmen es tatsächlich nicht wollen, wird es Startups geben, die es machen. Also ich bin da relativ zuversichtlich. Und Fujifilm profitiert ja sowieso, egal wessen Medikament es dann ist, da sie für alle die entsprechenden Biologika produzieren werden. Das ist halt der TSMC Ansatz.
@PikaPika0105 Ich bin grundsätzlich auch überzeugt. Ich denke sogar, dass ich umschichten und investieren werde. Dieser Sektor und auch Japan als Land ist denke ich nervenschonender als Hims oder Novo mit ihren Kämpfen um Patente 🫩
So viel haben mich meine zwei Jahre Investor-Leben schon gelehrt.

Aber davon abgesehen glaube ich an nichts so sehr wie an die Gier des Menschen. Und da glaube ich dann auch absolut daran, dass Konzerne mehr Interesse an chronisch kranken als an geheilten Patienten haben. Lebenslange Abos quasi. Parkinson heilen? Alzheimer heilen? Krebs heilen? Wir machen lieber das mit den Tabletten und der Bestrahlung...
Was sind da ein paar Milliarden für Patente, die in der Schublade liegen bleiben oder Startups, die man mal eben schluckt.
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@Daniel1212 das ist natürlich eine sehr zynische Weltanschauung. Ich denke nicht, dass es ein Automatismus ist, dass sobald man in einem Großkonzern arbeitet, man seine Menschlichkeit ablegt.
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Natürlich nicht sobald man dort anfängt. Aber sobald man in Positionen kommt, in denen man am Umsatz in nicht unerheblichem Maße partizipiert. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten macht es für die Pharma-Riesen einfach gar keinen Sinn, Diabetes oder Parkinson oder andere chronische Leiden zu heilen. Es lohnt schlicht nicht. Und da steht Gier über Ethik. Daran nicht zu glauben ist fast schon naiv.
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@Daniel1212 Ich halte das wirklich für eine Verschwörungstheorie, die lediglich auf persönlichen Vorurteilen beruht und auch nicht belegt werden kann. Zudem wird bewusst der ökonomische Nutzen für die Unternehmen außer Acht gelassen. Die Unternehmen, die in Zukunft in der Lage sein werden chronische Leiden zu heilen, werden Milliarden damit verdienen, was einen enormen finanziellen Anreiz darstellt, um derartige Therapien zu entwickeln und zu kommerzialisieren. Das Risiko, dass jemand anderes ihnen zuvorkommt und ihre Geschäftsgrundlage somit weg bricht, ist zu hoch, um nichts zu tun, weshalb ja auch alle großen Pharma-Unternehmen diese neuartigen Produkte vorantreiben, statt sie zu verstecken. Dies ist auch kein Geheimnis. Ich halte dieses Bild des Unternehmers für über alle Maßen toxisch und es bringt uns als Gesellschaft nicht weiter die Wirtschaftselite so zu verteufeln. Also genauso wenig wie Blackrock aus dem Schatten die Welt kontrolliert, wollen die Pharma-Riesen uns alle auf ewig krank halten.
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@PikaPika0105 Es sind ja nicht nur die Pharmakonzerne. Das lässt sich easy auf so viele Bereiche übertragen. Öl-Industrie, Politik usw... Überall steht der Selbsterhalt an erster Stelle. Denke da ist man sich auch über die verschiedenen Konzerne oder Parteien hin einig. Nenn es Verschwörungstheorien. Damit kann ich leben. Dass da ab und zu leider mehr dran ist als man sich vorstellen kann, haben wir ja gerade schmerzlich erfahren dürfen.
Aber ich werde dir deine hehre Weltanschauung auch nicht auszutreiben versuchen. Ist alles fein. Wir blicken alle aus anderen Augen auf die Welt. Und das ist auch gut so.
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@Daniel1212 agree to disagree 🤝🏼
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@Daniel1212 Many of these diseases — including diabetes and obesity (currently in the financial hype, unfortunately) — are extremely complex. They often involve metabolic dysfunction, which is highly individual. People sleep different numbers of hours, have different diets, vary in activity levels, and are influenced not only by genetics but also by parental lifestyle and environmental factors.
IMO, no single medication or intervention will ever “cure” everyone, given the current technology available for R&D. The realistic goal in the short term is to improve quality of life and life expectancy, and many treatments already do that.
It is also worth acknowledging that society often expects science and pharma to provide all the solutions instead of addressing even minimal lifestyle changes. That’s understandably difficult for patients, especially in a society where unhealthy habits are deeply structural.

Notably, if a company or research group truly discovered a cure, it would be one of the most profitable and historically significant breakthroughs imaginable. Suggesting that pharma “doesn’t want a cure” ignores both the scientific complexity and the financial incentive behind real advances.
The cure will come. It is just a question of knowledge and technology.
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