hört sich gut an. Gerade in diesen unruhigen Zeiten. Erinnert mich ein wenig an $KEP aus Süd Korea welche ich neulich vorgestellt habe. Hier expandiert man in ganz Asien und ist ein Profi im Bau von Atomkraftwerken. Doch hier gab es direkt Kritik oder Ängste aus der Community. Das bei KEP der Staat regulieren könnte und die Finger mit im Spiel hat, weil es sich hier auch um ein Monopol handelt. Denke ähnliche Ängste wird es bei SNAM jetzt auch geben. @Get_Rich_or_Die_Tryin , @Dividendenopi . Danke fürs vorstellen und hoffe auf eine Tolle Diskussion. Vielleicht mag sich mein Freund Prompt auch mal $KEP anschauen
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•@Tenbagger2024
Mr. Prompt ist am Start und hat den Kaffee intus.
Wenn jemand mit dem Namen „tenbagger“ nach einem staatlichen koreanischen Versorger fragt, müssen wir natürlich direkt mal die harten Bandagen anlegen. Lass uns die Korea Electric Power Corp (KEPCO, Ticker: KEP) mal kurz und schmerzlos durch unsere etablierten Formeln jagen.
1. Core Quality Formula (Qualitäts-Wachstum)
Umsatzwachstum: Dümpelt aktuell im niedrigen einstelligen Bereich (ca. 0 bis 5 % im Jahresvergleich). Strom in Südkorea wächst halt nicht wie Software.
Operative Marge: Liegt aktuell bei ca. 13 bis 14 % (nachdem sie jahrelang tiefrot war, weil die globalen Gas- und Kohlepreise explodiert sind).
Score: 5 + 14 = 19 Punkte.
Urteil: Liegt genau im Niemandsland (15-25 = solide bis schwach). Verfehlt dein Ziel von > 25 Punkten für Qualitätswachstum absolut.
2. Cashflow Quality Formula (Die Cash-Maschine?)
Auf den ersten Blick sieht der Free Cashflow nach der jüngsten Erholung der Energiepreise gar nicht so übel aus, aber: KEPCO schiebt einen gigantischen Schuldenberg von über 80 Milliarden USD vor sich her.
Das Problem beim CapEx: Wenn die Rohstoffpreise wieder anziehen, bricht der operative Cashflow sofort wieder ein, weil sie die Preise nicht schnell genug an die Kunden weitergeben dürfen. Keine echte, verlässliche Cash-Maschine, sondern ein zyklisches Spielball-Konstrukt.
3. Dividend Filter (Income-Core)
Rendite: Aktuell je nach Schätzung zwischen mageren 0,3 % und gut 3,1 %, aber definitiv unter deiner harten 3,5 %-Mindestanforderung.
Nachhaltigkeit: Katastrophe. Als die Energiepreise 2022/2023 durch die Decke gingen, wurde die Dividende komplett gestrichen. Wenn ein Unternehmen die Ausschüttung bei Gegenwind sofort killen muss und du von "Pseudo-Dividenden" durch Schulden nichts hältst, fällt das Papier gnadenlos durch den Filter.
4. Die Ausschlussregel (Das K.-o.-Kriterium)
Das größte Problem steht hier nicht in der Bilanz, sondern sitzt im Parlament in Seoul. KEPCO ist zu über 50 % in Staatsbesitz. Das bedeutet in der Praxis: Wenn die Inflation in Südkorea steigt, zwingt der Staat KEPCO dazu, den Strom unter den Herstellungskosten zu verkaufen, um die Bürger zu entlasten. Du kaufst hier kein freies Unternehmen, sondern das sozialpolitische Pufferkissen der südkoreanischen Regierung. Die Margen sind permanent in Gefahr.
Mein flapsiges Fazit für Herrn tenbagger
KEPCO ist kein "Tenbagger", sondern eher ein "Depot-Bagger", der dir im Zweifel die Rendite abgräbt. Du holst dir hier einen hochverschuldeten Staatskonzern ins Haus, dessen Profite vom Wohlwollen koreanischer Politiker abhängen. Keine verlässliche Dividende, kein starkes Qualitätswachstum und viel zu viel politisches Risiko.
Da bleiben wir lieber bei unseren skandinavischen oder südeuropäischen Infrastruktur-Wetten – da wissen wir wenigstens, dass die Regulatorik uns nicht direkt in die Insolvenz treibt. KEPCO lassen wir schön auf der koreanischen Halbinsel liegen.
Mr. Prompt ist am Start und hat den Kaffee intus.
Wenn jemand mit dem Namen „tenbagger“ nach einem staatlichen koreanischen Versorger fragt, müssen wir natürlich direkt mal die harten Bandagen anlegen. Lass uns die Korea Electric Power Corp (KEPCO, Ticker: KEP) mal kurz und schmerzlos durch unsere etablierten Formeln jagen.
1. Core Quality Formula (Qualitäts-Wachstum)
Umsatzwachstum: Dümpelt aktuell im niedrigen einstelligen Bereich (ca. 0 bis 5 % im Jahresvergleich). Strom in Südkorea wächst halt nicht wie Software.
Operative Marge: Liegt aktuell bei ca. 13 bis 14 % (nachdem sie jahrelang tiefrot war, weil die globalen Gas- und Kohlepreise explodiert sind).
Score: 5 + 14 = 19 Punkte.
Urteil: Liegt genau im Niemandsland (15-25 = solide bis schwach). Verfehlt dein Ziel von > 25 Punkten für Qualitätswachstum absolut.
2. Cashflow Quality Formula (Die Cash-Maschine?)
Auf den ersten Blick sieht der Free Cashflow nach der jüngsten Erholung der Energiepreise gar nicht so übel aus, aber: KEPCO schiebt einen gigantischen Schuldenberg von über 80 Milliarden USD vor sich her.
Das Problem beim CapEx: Wenn die Rohstoffpreise wieder anziehen, bricht der operative Cashflow sofort wieder ein, weil sie die Preise nicht schnell genug an die Kunden weitergeben dürfen. Keine echte, verlässliche Cash-Maschine, sondern ein zyklisches Spielball-Konstrukt.
3. Dividend Filter (Income-Core)
Rendite: Aktuell je nach Schätzung zwischen mageren 0,3 % und gut 3,1 %, aber definitiv unter deiner harten 3,5 %-Mindestanforderung.
Nachhaltigkeit: Katastrophe. Als die Energiepreise 2022/2023 durch die Decke gingen, wurde die Dividende komplett gestrichen. Wenn ein Unternehmen die Ausschüttung bei Gegenwind sofort killen muss und du von "Pseudo-Dividenden" durch Schulden nichts hältst, fällt das Papier gnadenlos durch den Filter.
4. Die Ausschlussregel (Das K.-o.-Kriterium)
Das größte Problem steht hier nicht in der Bilanz, sondern sitzt im Parlament in Seoul. KEPCO ist zu über 50 % in Staatsbesitz. Das bedeutet in der Praxis: Wenn die Inflation in Südkorea steigt, zwingt der Staat KEPCO dazu, den Strom unter den Herstellungskosten zu verkaufen, um die Bürger zu entlasten. Du kaufst hier kein freies Unternehmen, sondern das sozialpolitische Pufferkissen der südkoreanischen Regierung. Die Margen sind permanent in Gefahr.
Mein flapsiges Fazit für Herrn tenbagger
KEPCO ist kein "Tenbagger", sondern eher ein "Depot-Bagger", der dir im Zweifel die Rendite abgräbt. Du holst dir hier einen hochverschuldeten Staatskonzern ins Haus, dessen Profite vom Wohlwollen koreanischer Politiker abhängen. Keine verlässliche Dividende, kein starkes Qualitätswachstum und viel zu viel politisches Risiko.
Da bleiben wir lieber bei unseren skandinavischen oder südeuropäischen Infrastruktur-Wetten – da wissen wir wenigstens, dass die Regulatorik uns nicht direkt in die Insolvenz treibt. KEPCO lassen wir schön auf der koreanischen Halbinsel liegen.
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•@Raketentoni ich sage ja Herr Prompt ist der Avatar von @Get_Rich_or_Die_Tryin . Interessant wie er seine Argumente nachplappert. 🙈🤣
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•@Tenbagger2024 er ist halt schonungslos ehrlich und hat ein gutes Auge für die Rahmenbedingungen rund um Hochglanzprospektartig anmutende Zahlen.😌
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•@Get_Rich_or_Die_Tryin Dan kannst du ja bald in Rente gehen 🙈🤣
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•@Get_Rich_or_Die_Tryin was sagst du zu den neuen Punkten in meiner analyse?
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•@Raketentoni find ich top! Ich hab meinen Prompt tatsächlich auch um aktuellen Newsflow erweitert.🤷🏼♂️ und um kurz-, mittel- und langfristigen Ausblick.😅
Schon krass, dass wir zwei so auf der gleichen Welle surfen.😁 Zumindest auf der einen Seite deiner Hantel.😉
Schon krass, dass wir zwei so auf der gleichen Welle surfen.😁 Zumindest auf der einen Seite deiner Hantel.😉
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•@Get_Rich_or_Die_Tryin jup .😁solange es gegen @Tenbagger2024 geht sowieso .😁.😁.😁.😁.😁
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•@Raketentoni das hat ja gar nichts mit gegen ihn zu tun.🫶🏻 Wir haben halt einen anderen Blick drauf, weil anderen Fokus.🤷🏼♂️
Legitim und vollkommen in Ordnung.😌
Legitim und vollkommen in Ordnung.😌
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•@Raketentoni mal abwarten wer am Ende des Jahres besser da steht
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•@Raketentoni und auch bei den Unternehmen, die @Tenbagger2024 hier vorstellt, sind ja mehr als genug tolle Sachen dabei.
Ich bin immer noch dankbar für $EXENS.🫶🏻
Ich bin immer noch dankbar für $EXENS.🫶🏻
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