Ich lese oft:
19 und risikobereit!
oder
Anfang 20 und sehr offensiv!
Ich habe das heute Mittag bei jemandem als Kommentar verfasst und denke es liest sich auch sinnvoll als Post und hilft vielleicht jemandem auf der Suche nach seinem Weg.
Ein Tipp, den ich jedem ans Herz legen kann:
Wenn ihr so früh mit dem Investieren starten könnt, dann meinen Glückwunsch.
Aber ich bin überzeugt davon, dass es sehr klug ist die Risikobereitschaft im normalen Leben außerhalb des Investierens zum Tragen zu bringen.
—> Bei Gehaltsverhandlungen, Stellen- oder Jobwechseln, bei Kaufpreisangeboten, bei Ausbildungs- oder Fortbildungsentscheidungen,…
Und wenn dann so viel Kapitalstock in jungen Jahren angespart ist (zum Beispiel in einem simplen All-World-ETF), dass mit einer Verdopplung alle 10 Jahre, die Altersvorsorge (und zwar auf Premium-Niveau) abgeschlossen ist, dann kannst du Risiko aus dem normalen Leben rausnehmen und auf Satelliten im Depot übertragen.
Der Weg ist meines Erachtens der vielversprechendste im Gegensatz zu:
hey ich bin jung, ich kann mir zocken noch erlauben…
Irgendwann hast du eine Familie und es kommt weniger Geld rein oder das Leben schreibt dir sonstige Umwege vor, dann holst du nicht mehr auf, was du jetzt erreichen kannst.
Wenn man in seinen 30ern das Leben auch in Teilzeit gestalten kann und dann wirklich Kapital hat, um mal nen Zock zu setzen, fühlt sich nicht so verkehrt an.
Hat mich auch ein bisschen Zeit gekostet das zu verstehen und ich mache heute noch die selben Fehler wie am Anfang. (Ouch 🤕)
Aber den Rat kann ich nur jedem geben.
Wünsche Euch mega viel Erfolg mit allem was ihr anpackt 💪🏼🍀
Edit: hab gerade in den News gelesen, dass Eminem jetzt zweifacher Großvater ist. Ich zähle mich nicht mehr zu den Jungen 😥


