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Siemens Energy und Rolls-Royce gestalten Mini-Atomkraftwerke | Krankenkassen fordern Maßnahmen gegen Defizit

Siemens Energy und Rolls-Royce gestalten Mini-Atomkraftwerke

Siemens Energy $SIE (-2,03 %) und Rolls-Royce $RR. (-4,42 %) haben kürzlich einen spannenden Liefervertrag abgeschlossen, der die Entwicklung von Mini-Atomreaktoren in Großbritannien zum Ziel hat. Diese neuen modularen Reaktoren sind nicht nur einfacher, sondern auch kostengünstiger zu bauen als die herkömmlichen Atomkraftwerke, die wir kennen. Siemens Energy wird dabei wichtige Ausrüstungen wie Dampfturbinen und Generatoren zur Verfügung stellen. Ein offizieller Vertrag soll bis Ende des Jahres unterzeichnet werden, was die Vorfreude auf diese innovative Technologie weiter steigert.


Mit einer beeindruckenden Leistung von bis zu 470 Megawatt könnten die geplanten Reaktoren etwa 1,1 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Atomkraftgegner warnen davor, dass eine Vielzahl kleinerer Anlagen neue Risiken mit sich bringen könnte. Die Nuklearbranche hingegen hebt die Vorteile dieser Technologie hervor und sieht in ihr eine zukunftsweisende Lösung. In Ländern wie Großbritannien, Tschechien und Polen wird die Entwicklung solcher Small Modular Reactors vorangetrieben, während Deutschland seinen Ausstieg aus der Atomenergie vollzieht.


Krankenkassen fordern Maßnahmen gegen Defizit

Die Krankenkassen stehen vor einer unerwartet großen Herausforderung: Das Defizit ist höher als angenommen. Verbandschefin Pfeiffer drängt auf sofortige Maßnahmen, um den kontinuierlichen Anstieg der Ausgaben zu stoppen. Sie schlägt ein Ausgabenmoratorium vor, das sicherstellen soll, dass die Krankenkassen nicht mehr ausgeben, als sie mit den aktuellen Beitragssätzen einnehmen. Preis- oder Honorarerhöhungen, die über die laufenden Einnahmen hinausgehen, sollen vermieden werden. Dieser Schritt würde der Politik die nötige Zeit geben, um die notwendigen Strukturreformen im Gesundheitswesen anzugehen. Ein grundlegender Kurswechsel in der Gesundheitspolitik wird als dringend notwendig erachtet, um die Finanzlage der Krankenkassen nachhaltig zu stabilisieren.


Quellen:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Siemens-Energy-entwickelt-mit-Rolls-Royce-Mini-Atomkraftwerke-article25597452.html


https://www.spiegel.de/wirtschaft/krankenkassen-defizit-hoeher-als-erwartet-verband-fordert-massnahmen-a-cd7e2e02-70f5-4125-b201-00bdfc72f15b

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7 Kommentare

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Bei den kleinen Atomkraftwerken gibt es 2 Probleme. Eins machbar, eins nicht.

1. Sie müssen im Bau sehr viel günstiger sein als die alten großen, da das das Hauptkriterium ist. Hierzu gibt es noch keine tatsächlichen Bauwerte, also alles Spekulation.
Kann passieren, Frage des politischen willens und der Innovation, dir ist da.

Aber:
2. Wie alle Atomkraftwerke müssen auch diese durchlaufen, damit der Strom der produziert wird so günstig wie möglich ist (logischerweise Anschaffungskosten+ Wartung+sonst Kosten geteilt durch den produzierten Strom = Stromkosten)
Da aber immer mehr Länder höhere Anteile Erneuerbarer haben, die stark schwanken, brauchen sie Ausgleichsstromerzeuger).Nutzt man Atom auf diese Art (macht keiner) wird es extrem teuer. Nutzt man es nicht auf diese Art, deckt es Dunkelphasen nicht komplett ab, sondern hebt einfach nur durchgehend die Stromproduktion an... Was auch zu noch stärkerern negativen Preisen zu den anderen Jahrszeiten führt.

Aus diesem Grund sinkt die Auslastung der französischen Atomtreaktoren seit Jahren, sie war jetzt so bei 64% (nochmal: umso höher, auf desto mehr Strom kann man die Anschaffungskosten verrechnen)

Aus deutscher Sicht:

Auch wenn wir in 4 Wochen im Jahr aus dem europäischen Ausland Strom importieren müssen, wenn wir nur auf Wind und Solar setzen, ist dies die Gesamtwirtschaft sinnvollste Alternative. Auch Spanien und Italien werden zu diesem Schluss irgendwann kommen, da dort die Sonnentage noch viel häufiger sind. Frankreich hat sich Energiepolitisch entschieden.

Viele Länder starten durch gute Lobby Arbeit und die Scheinbegründung "wir brauchen immer günstigen Strom" jetzt neue Atomprojekte.


Dabei könnte Frankreich in der Mitte Europas als Atomstromproduzent für diese Sicherheit (abgesehen von Osteuropa) alleine sorgen, so funktioniert der europäische Stromhandel sowieso. Zusätzlich boomen die Speicher, die werden kleinere Schwankungen ausgleichen.

Atomkraftwerke für 3 Wochen Windstille im Jahr zu bauen ist wirtschaftliche unglaublich dämlich und beruht auf nationaler scheiss Ideologie.

In Europa wird immer der grünste und dann der günstigste Strom genutzt. Bauen wir jetzt Atomtreaktoren müssen die Vorrang bekommen, sonst wären sie zu teuer um sie jemals einzusetzen.

Da es keine Kohlekraftwerke sind ist es kein wirklicher Weltuntergang, aber Geldverschwendung bis zum geht nicht mehr.

(Auf Atommüll und Planungszeit gehe ich jetzt gar nicht mehr ein.(
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@leveragegrinding SMR der nächsten Generation sind vor allem für defense antriebstechnik weiterhin von Bedingung.
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Um noch ein Unternehmen zu erwähnen, welches Teile für Mini Atomkraftwerke herstellt bzw. herstellen wird: $MHVIY
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@Mark777 $7011 ist die korrekte verlinkung :)
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Danke für die Ergänzung! Definitiv ein interessantes Gebiet und ich bin gespannt was bei Mini Atomkraftwerken am Ende rumkommt.
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@Dividenden_Monteur ja sry, das war die ADR Version👍
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Die Erschließung von Thorium spielt in der Zukunft eine nicht unbeachtliche Rolle.
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