Booz Allen Hamilton Aktie: Absturz nach Zahlen-Schock
Meine Lieben, $BAH (-0,36 %) konnte bisher als einer der Spender, noch nicht profitieren.
Auf der Spender Liste vermisse ich $TSLA (-2,72 %) .
Google, Apple, Microsoft: Alle öffnen ihre Taschen für Trumps Prunksaal. Dafür erhoffen sie sich natürlich Gegenleistungen
Die Bagger rollen bereits: Am Montag begannen die Abbrucharbeiten am Ostflügel des Weißen Hauses, um Platz für einen gigantischen Ballsaal zu schaffen. Das 8360 Quadratmeter große Prunkstück soll künftig bis zu 1000 Gäste fassen – und wird vollständig privat finanziert. Nach langem Zaudern hat das Weiße Haus die Spenderliste veröffentlicht. Darauf findet sich neben der kompletten Riege der Tech-Riesen aus auch die halbe Kryptowelt sowie Rüstungskonzerne und natürlich Peter Thiels Palantir.
Tech-Konzerne als Großsponsoren
Amazon, Apple, Google, Meta und Microsoft – die mächtigsten Technologiekonzerne der Welt reihen sich in die Liste der Geldgeber ein. Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, steuert allein 22 Millionen Dollar bei – rund sieben Prozent der geschätzten Gesamtkosten, wie CNBC berichtet. Dieser Betrag stammt allerdings aus einer Vergleichszahlung: Trump hatte Youtube verklagt, nachdem die Plattform seinen Account nach den Kapitol-Unruhen vom 6. Jänner 2021 gesperrt hatte.
Auch die Kryptobranche zeigt sich spendabel: Coinbase, Ripple, Tether America sowie die Winklevoss-Zwillinge Cameron und Tyler gehören zu den Förderern des Projekts.
Wandel im Silicon Valley
Während sich das Silicon Valley bei Trumps erster Amtszeit 2016 noch distanziert zeigte, herrscht nun demonstrative Nähe. Meta etwa spendete damals keinen Cent für die Amtseinführung – dieses Mal war es eine Million Dollar. Amazon steigerte seine Beiträge von 58.000 auf eine Million Dollar.
Die Spender sind
Altria Group Inc.
Amazon
Apple
Booz Allen Hamilton Inc.
Caterpillar Inc.
Coinbase
Comcast Corporation
J. Pepe and Emilia Fanjul
Hard Rock International
HP Inc.
Lockheed Martin
Meta Platforms
Micron Technology
Microsoft
NextEra Energy Inc.
Palantir Technologies Inc.
Ripple
Reynolds American
T-Mobile
Tether America
Union Pacific Railroad
Adelson Family Foundation
Stefan E. Brodie
Betty Wold Johnson Foundation
Charles and Marissa Cascarilla
Edward and Shari Glazer
Harold Hamm
Benjamin Leon Jr.
The Lutnick Family
The Laura & Isaac Perlmutter Foundation
Stephen A. Schwarzmann
Konstantin Sokolov
Kelly Loeffler and Jeff Sprecher
Paolo Tiramani
Cameron Winklevoss
Tyler Winklevoss
Die Gründe für diesen Sinneswandel liegen auf der Hand: Viele Tech-Giganten stehen unter kartellrechtlichem Druck. Trumps Regierung verfolgt jedoch eine deutlich weniger aggressive Wettbewerbspolitik als noch die Biden-Regierung. Die FTC hat unter Trump bereits angekündigt, weniger genau hinzuschauen.
Trump: "Ich nehme es"
Kritiker sehen in der Spendenaktion einen klaren Fall von "Pay-to-Play", dem Erkaufen von Zugang zur Macht, heißt es bei der BBC. "Ich betrachte diesen riesigen Ballsaal als ethisches Desaster", sagt Richard Painter, ehemaliger Ethikberater im Weißen Haus unter Präsident George W. Bush. "Diese Konzerne wollen alle etwas von der Regierung."
Bei einem Spendengala-Dinner Mitte Oktober im Weißen Haus waren bereits potenzielle Großspender geladen – darunter Vertreter von Microsoft, Amazon und Google. Laut durchgesickerten Unterlagen soll es für Spender eine "Anerkennung" geben, möglicherweise in Form eingravierter Namen im Bauwerk. Trump selbst scherzte bei der Veranstaltung, einige Gäste hätten gefragt, ob 25 Millionen Dollar eine angemessene Spende wären. Seine Antwort: "Ich nehme es."
Politisches Kalkül
Das Weiße Haus weist alle Vorwürfe zurück: Der Ballsaal werde auch künftigen Regierungen dienen, und die Steuerzahler würden keinen Cent bezahlen. Tatsächlich plant die Regierung, die Spenden über den "Trust for the National Mall" abzuwickeln, eine gemeinnützige Organisation, die mit dem Nationalpark-Service zusammenarbeitet.
Einen rechtlichen Nachweis für Fehlverhalten wird es kaum geben. "Man kann keine Gegenleistung beweisen", sagt Painter. "Aber die Trump-Regierung lotet hier eindeutig Grenzen aus."
Die Baukosten für den Prunksaal sind bereits von ursprünglich 200 auf 300 Millionen Dollar gestiegen. Wie viel Trump selbst beisteuert, will das Weiße Haus später bekanntgeben. (pez, 24.10.2025)

