Hallo meine Lieben,
Ist hier jemand investiert?
Ist das solangsam das Ende des Hype?
Illegaler Handel, Steuerbetrug, dreiste Fälschungen
Vom Hype zum Problem: Die beliebten Labubu-Figuren sorgen für Schlagzeilen.
Sie sind klein, plüschig und haben monsterähnliche Gesichter: Labubus. Was als süßes Sammlerstück begann, hat sich zu einem weltweiten Hype entwickelt.
Doch der Boom sorgt längst nicht mehr nur für glückliche Fans – sondern auch für Schlagzeilen über Steuerbetrug, Produktfälschungen und Konflikte auf dem Pausenhof.
Konflikte an Schulen
An einer Schule im Süden Stockholms wurden Labubus und dazugehörige Accessoires zu Statussymbolen unter Kindern. Sehr zum Leidwesen der Lehrkräfte. Der Rektor sprach von „Macht-Hierarchien und Klubs, in denen nur Kinder mit Labubus willkommen sind“. Eltern wurden deshalb aufgefordert, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder die Kuscheltiere und Accessoires zu Hause lassen – um weitere Ausgrenzungen und Konflikte zu vermeiden.
Razzia in Wien
In der Wiener Innenstadt stieß die Finanzpolizei Anfang September auf einen Pop-up-Store, der Überraschungsboxen und Labubus verkaufte. Umsatz: rund 43.000 Euro im August – allerdings ohne Meldung ans Finanzamt. Dazu kamen fehlende Arbeitszeit-Aufzeichnungen, ein Mitarbeiter ohne gültige Arbeitserlaubnis und der Verdacht, dass gefälschte Labubus verkauft wurden.
Die Strafen könnten bis zu 15.000 Euro betragen. Österreichs Finanzminister Markus Marterbauer betonte: „Wer betrügt, schadet nicht nur dem Staat, sondern allen ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern.“
Nicht nur in Wien wird geschummelt: Am Seattle-Tacoma Airport beschlagnahmte die US-Zollbehörde Ende August mehr als 11.000 gefälschte Labubus, die als LED-Glühbirnen deklariert waren. Hätten sie den Markt erreicht, wäre ein Schaden von mehr als 430.000 Euro entstanden.
Die Plagiate – oft „Lafufus“ genannt – überschwemmen mittlerweile Online-Plattformen. Behörden warnen vor gesundheitlichen Risiken: lose Nähte, verschluckbare Kleinteile und sogar giftige Chemikalien.

