Ich habe mir überlegt in $AKAM (-3,57 %) zu investieren. Sie hat in der letzten Woche endlich einen kleinen Rücksetzer gehabt.
Grund meiner Überlegung ist die Zusammenarbeit mit Anthropic!
Nvidia thematisierte es heute Nacht: „Was wir 2026 und 2027 an Vera-Rubin-(CPU + GPU)-Kapazität für Anthropic online bringen, ist sehr signifikant. Wir gewinnen dramatisch Marktanteile in der Inference.“ Anthropic bucht diese Chip-Rechenpower über Deals mit Google und Amazon. Rund 50 Milliarden Dollar jährlich fließen an diese Giganten und dank des 1,8-Milliarden-Deals mit Akamai über sieben Jahre nun zunächst wohl auch 0,3 Milliarden an diese. Meine These: Das war erst der Beginn. Bewährt sich Akamai als Cloud Partner, winken enorme Folgeaufträge. Denn mit dem IPO im Herbst könnte die Claude-Mutter 60 Milliarden für neue Investitionen ein sammeln. Ein hypothetischer Bull-Case: Anthropic verzehnfacht seine Umsätze bis 2030 und verteilt dank der Inferenz- und Latenz Stärke von Akamai künftig statt 0,5 Prozent immerhin fünf Prozent seiner Kosten auf den KI-Cloud-Neuling. Das könnte im Best-Case die KI-Einnahmen für Akamai auf acht Milliarden pro Jahr bringen – und den Konzernumsatz glatt verdoppeln.
Natürlich ist das wie von mir gewohnt ein heisser Ritt. Aber unmöglich finde ich es nicht!