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Ich mag deinen Ansatz und vor allem die Strategie. Ich bin ja mit der Einkommensseite meiner Hantel dann so ziemlich gleich was das Ziel angeht. Im Alter ein zusätzliches Einkommen haben.

​Für das stoische Dividenden-Fundament gelten bei mir folgende Regeln.

​1. Der Dividenden-Filter (Einkommens-Basis)

​Dividendenrendite: Mindestens \ge 3,5 %. Eine niedrigere Rendite akzeptiere ich nur im Ausnahmefall, wenn das Dividendenwachstum extrem hoch und die Bilanz absolut bombenfest ist.

​Nachhaltigkeit: Keine "Pseudo-Dividenden" aus der Substanz oder über neue Schulden finanziert. Die Dividende muss vollständig durch den realen Cashflow gedeckt sein.

​2. Die wichtigsten Bewertungs-Kennzahlen

​Sobald ich ein Unternehmen analysiere, berechne und prüfe ich standardmäßig diese fünf Kennzahlen:

​KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Muss zur Ertragskraft passen, um keine überteuerten Titel ins Fundament zu legen.

​KCV (Kurs-Cashflow-Verhältnis): Extrem wichtig für die Substanzprüfung.

​KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): Zur Einordnung der fundamentalen Bewertung im Branchenvergleich.

​KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): Zeigt mir, wie der Markt den reinen Substanzwert bewertet.

​Dividendenrendite: (berechnet auf den aktuellen Marktkurs).

​3. Die Cashflow Quality Formula (Die Cash-Maschine)

Ein FCF-Yield von > 5% gilt als attraktiv, ab > 8% ist es sehr attraktiv.

Ein negativer FCF ist für das Einkommens-Fundament ein absolutes K.-o.-Kriterium.

​4. Die eisernen Ausschluss-Regeln (Sofortiges Veto)

​Ich kaufe die Aktie nicht, wenn:

​Das Umsatzwachstum stagniert oder negativ ist.
​Die operative Marge dauerhaft < 5% beträgt.

​Die Story wichtiger wird als die nackten Zahlen (keine reinen Hype- oder Hoffnungswerte).

Werde mal schauen ob nicht die ein oder andere Aktie bei dir für mich dabei ist.

Schönes Wochenende
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@Raketentoni Sehr schöne Liste, das sind auf jeden Fall sehr wichtige Kriterien für so eine Strategie. Wer sich jedoch zu sehr in einzelnen Kennzahlen verliert, übersieht oft das große Ganze. Außerdem unterscheiden sich die Kennzahlen je nach Sektor teilweise sehr stark, weshalb man Unternehmen immer im Kontext ihrer jeweiligen Branche bewerten sollte.
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@Raketentoni ich habe hier als Negativbeispiel Oxford Lane Capital - seit jahr und Tag im Depot - und ja - der Kurs ist gewaltig gesackt - die Divizahlungen aber nicht. Die meisten hätten da irgendwann kalte Füsse bekommen und wären abgesprungen, ich hab die Papiere einfach behalten, nehme jeden Monat die Divi entgegen und hoffe, dass auch der Kurs wieder steigt, was viele Analysten ora(c)len...Warten wir mal ab. Anderes Beispiel ist BCAT - die sind auch mal zwischenzeitlich gesackt, JETZ bin ich auch da wieder kurstechnisch im Plus. Interessant eben auch die ETFs von GlobalX, alle in Irland aufgelegt, quellensteuerfrei und mit im Schnitt 14% Diivirendite monatlich sehr gut unterwegs. Daneben gibt es dann auch noch konventionelle Werte wie z. B. SITC, da bin ich damals mit 1,80 eingestigen, jetzt sind die über 4 Euro. Mit zweimal jährlicher ebenfalls satter Rendite jenseits der 10%. Von solchen WErten habe ich halt recht viele im Depot. GlobalX NAS 100, S&P500, SuperDividend und ein paar weitere sind hier die Hauptugpferde....neben auch dem dreistelligen Betrag, den z B. Oxford Lane jeden Monat zahlt.
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