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Ich hab auch einen kleinen KYC freien Stack.

Bei einem Kauf durch Banküberweisung ist aber wichtig zu beachten, dass Personen teilweise die Bankkonten gekündigt werden, wenn sie KYC frei kaufen.

Sofern man die Sats nicht auf Meetups oder so gegen Bargeld tauscht, kommt man bei Überweisungen mit Personen in Kontakt, deren Konten potenziell geflagged sind oder von den Behörden überwacht werden.

Auch könnte man Sats erhalten, die aus Hacks oder ähnliches stammen. Die werden natürlich auch auf P2P Börsen verkauft.

Und wenn man KYC frei gekauft hat, muss einem bewusst sein, dass die Bitcoin außerhalb des Systems sind und nicht einfach so zurückgeführt werden können. An einer normalen Börse verkaufen, wird dann schnell kompliziert bis unmöglich.

Den Sparplan mit dem S9 Miner für <200€ ist gut gedacht, aber bei unseren Strompreisen absolut ungeeignet😅
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@stefan_21 warum könnte ein Bankkonto gesperrt werden? Oft steht im Verwendungszweck etwas anderes — zum Beispiel eine Nummer von Bisq. Dennoch besteht das Risiko, dass ein Konto bei Verdacht auf illegale oder verdächtige Aktivitäten gesperrt oder eingefroren wird.

Richtig — bei Peer-to-Peer-Transaktionen kann man Sats von jeder Person erhalten, auch von Hackern. Das zeigt die Freiheit und Dezentralität des Bitcoin-Netzwerks.

Wenn man ohne KYC kauft, sollte man idealerweise auch ohne KYC verkaufen. Das ergibt Sinn, da man für Bitcoin auf Peer‑to‑Peer‑Marktplätzen oft einen Premium erzielt im Vergleich zu regulierten Börsen/Exchanges.

Mining in Deutschland ist in der Regel nicht rentabel — außer es steht kostenlos Strom zur Verfügung (z. B. Überschussstrom). Im DACH‑Raum sind außerdem Solo‑Mining wie Bitaxe oder Lotterie‑ähnliche Mining‑Spiele beliebt, die alle 10 Minuten neue Gewinner haben.

Wichtig ist, für sich abzuwägen, was man erreichen möchte: Bei reinem Investment kann KYC sinnvoll sein. Wenn man jedoch als Bitcoiner den Datenschutz und die Prinzipien der Dezentralität verfolgt, spricht vieles für No‑KYC. Staaten werden regulieren, Steuern erheben und Vorschläge für stärkere Einschränkungen prüfen — vor allem, falls das aktuelle Geldsystem weiter unter Druck gerät. Berücksichtige außerdem dein persönliches Bedrohungsmodell und welche Maßnahmen du für deine Privatsphäre treffen möchtest.
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@innovaclustersolution Es könnte ein Bankkonto gesperrt werden, weil ich genau das des öfteren mitbekommen habe.
Leute, die vermehrt über Peach oder Robosats und Co gehandelt haben, wurde plötzlich ohne Angabe vom Gründen das Bankkonto gesperrt (wegen Geldwäscheverdacht) oder gleich gekündigt.
Das spricht zwar nicht gegen Non-KYC Bitcoin, sondern viel mehr gegen unser Finanzsystem, aber diesem Risiko sollte man sich bewusst sein.
Im best case kauft man auf irgendwelchen Meetups einfach Bitcoin gegen Bargeld. Alternativ eröffnet man ein zweites Bankkonto und wickelt die Zahlungen darüber ab, damit es - falls einem das Konto gekündigt wird - für den Einzelnen kein großes Problem darstellt.

Ich bin auch ein Freund von NoKYC und denke, dass jeder Bitcoiner einen NoKYC Stack für den Fall der Fälle haben sollte, aber man sollte auch nicht denken, dass sich das System dagegen nicht wehrt und es so einfach geht wie bei einer KYC Börse zu kaufen :)
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