Siemens $SIE (-2,01 %) legt los mit Stellenabbau
Siemens hat die traurige Nachricht verkündet, dass weltweit rund 6000 Stellen gestrichen werden, darunter 2850 in Deutschland. Besonders hart trifft es die Sparte Digital Industries, die unter schwacher Nachfrage und hohen Lagerbeständen leidet. Während das Unternehmen betont, dass betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland ausgeschlossen sind, ist die Unsicherheit groß. Der Konzern hatte bereits im Herbst angedeutet, dass ein Stellenabbau im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich bevorsteht. Besonders im Automatisierungsgeschäft ist der Umsatz stark gesunken, auch wenn eine Verbesserung in Sicht ist. Für Deutschland bleibt jedoch zu hoffen, dass der Personalbestand stabil bleibt, da in wachsenden Bereichen weiterhin rekrutiert wird. Der Betriebsrat und die IG Metall haben die Maßnahmen als widersprüchlich kritisiert und fordern, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben, um die notwendigen Transformationen erfolgreich zu gestalten.
Vonovia sieht Herausforderungen durch Schuldenpaket
In den USA und auch hierzulande sieht sich Vonovia mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Nach Verlusten im Jahr 2024 möchte das Unternehmen wieder auf Kurs kommen und plant, den operativen Gewinn bis 2028 um etwa 30 Prozent zu steigern. Trotz gestiegener Mieten und einer stabilisierten Wertentwicklung im zweiten Halbjahr 2023 musste Vonovia einen Verlust von 962 Millionen Euro hinnehmen. Das neue Schuldenpaket der Bundesregierung könnte die ehrgeizigen Pläne jedoch gefährden, da steigende Bauzinsen zu einer Zurückhaltung bei bestimmten Projekten führen könnten. Dennoch bleibt Vonovia-Chef Rolf Buch optimistisch und setzt sich das Ziel, das operative Ergebnis bis 2025 auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro zu steigern. Die Investitionspläne der Bundesregierung bringen sowohl Chancen als auch Risiken mit sich, was die Immobilienpreise und Finanzierungskosten angeht.
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