Hervorragender Beitrag! Dafür gibts eine Dividenden-🚀!
Was viele, die die Growth-Strategie (und auch diese Strategie ist gut) fahren, beachten müssen, ist: Du legst deinen Fokus mit deiner geschilderten Strategie in erster Linie auf dem Aufbau eines Einkommens, nicht auf Kurssteigerungen. Die Kurssteigerungen sind 2. und stehen hinter dein aufzubauenden Einkommensstrom an.
Kurz könntest du es auch titulieren mit: "Bau dir dein Einkommen!". Deine Strategie werde ich hier und bei X und Threads teilen, weil ich mich damit eben auch identifiziere. Ich bin im selben Lager wie du, auch wenn ich wenige Werte habe, die nichts ausschütten und auf Wachstum aus sind.
Als Stock-Picker stört mich natürlich nicht die Auswahl von Einzelaktien, aber du hast vollkommen Recht. Wer kein Bock hat und sich einfach nur pareto-optimal einen weiteren Einkommensstrom aufbauen will, um unabhängiger vom aktiven Arbeitseinkommen zu werden, für den sind Sparpläne auf Dividenden ETFs genau das Richtige. Irgendwann ist der Strom hoffentlich so groß genug, dass dieser die Lebenshaltungskosten deckt oder gar das Nettogehalt substituiert.
Mit ausschüttenden Titeln kannst du auf lange Sicht dein Einkommen ersetzen oder wenigstens die gesamten oder teilweise die Lebenshaltungskosten abdecken. Du stopfst, wenn du anständig besparst und so viel wie möglich an die Börse bringst, deine Rentenlücke. Gut das hast du ja anders ausgedrückt selbst da stehen.
Ich genieße es so sehr, ins Depot zu schauen und wie du schreibst, die Dividenden auf die schwächeren Titel zu lenken. Die starken laufen ja von selbst, wie die Pferde im Rennen. Bei mir werden einfach manche Sparpläne nicht mehr aus dem Nettogehalt, sondern durch Reinvestitionen gefüttert.
Unterschied zu Thesaurieren: Ich kann selbst entscheiden wofür ich die Dividenden verwende, worin ich sie investiere oder ob ich sie in andere Sachanlagen stecke. Diese Lenkungsmöglichkeit, ohne die Sparpläne aus dem Nettogehalt zu ändern, habe ich bei Thesaurierenden Titeln nicht.
Und jetzt kommt noch ein Extra: Beim Einkaufen erhalte ich Cashback, sowohl online als auch offline durch Payback/DeutschlandCard beim ganz normalen Lebensmitteleinkauf. Das Cashback stecke ich dann in die Depots, quasi als "Cashback-Rente". So habe ich eine Zusatzrente zu meiner Aktienrente. Natürlich sind das keine Mega-Summen, aber es ist immerhin ein Bisschen mehr für den Schneeball, der den Hang runter rollt.
Bei einem Punkt stimme ich dir zu: Der psychologische Aspekt ist für mich extrem wichtig, um zu verhindern in Krisen unüberlegt zu verkaufen. Der Aspekt ist mir sogar wichtiger, als der Vorteil des Thesauriers (exl. Vorabpauschale).
Noch ein Vorteil: Wenn wir alt sind (oder eher) und von den Erträgen leben wollen/müssen, dann bekommen wir kostenfrei Dividenden verbucht. Derjenige, der nur Thesaurierende hat (der 4% Regel gefolgt ist), der muss ständig aktiv werden, verkaufen und Ordergebühren zahlen. Vielleicht kommt an dieser Stelle dann quasi ein Ausgleich zu dem Nachteil, dass wir bereits Kapitalertragssteuer regelmäßig entrichtet haben. Wir müssen uns dann nur anhand des Monats der niedrigsten Ausschüttung einen Dauerauftrag vom Verrechnungskonto auf das Girokonto legen und können entspannenn.
Was viele, die die Growth-Strategie (und auch diese Strategie ist gut) fahren, beachten müssen, ist: Du legst deinen Fokus mit deiner geschilderten Strategie in erster Linie auf dem Aufbau eines Einkommens, nicht auf Kurssteigerungen. Die Kurssteigerungen sind 2. und stehen hinter dein aufzubauenden Einkommensstrom an.
Kurz könntest du es auch titulieren mit: "Bau dir dein Einkommen!". Deine Strategie werde ich hier und bei X und Threads teilen, weil ich mich damit eben auch identifiziere. Ich bin im selben Lager wie du, auch wenn ich wenige Werte habe, die nichts ausschütten und auf Wachstum aus sind.
Als Stock-Picker stört mich natürlich nicht die Auswahl von Einzelaktien, aber du hast vollkommen Recht. Wer kein Bock hat und sich einfach nur pareto-optimal einen weiteren Einkommensstrom aufbauen will, um unabhängiger vom aktiven Arbeitseinkommen zu werden, für den sind Sparpläne auf Dividenden ETFs genau das Richtige. Irgendwann ist der Strom hoffentlich so groß genug, dass dieser die Lebenshaltungskosten deckt oder gar das Nettogehalt substituiert.
Mit ausschüttenden Titeln kannst du auf lange Sicht dein Einkommen ersetzen oder wenigstens die gesamten oder teilweise die Lebenshaltungskosten abdecken. Du stopfst, wenn du anständig besparst und so viel wie möglich an die Börse bringst, deine Rentenlücke. Gut das hast du ja anders ausgedrückt selbst da stehen.
Ich genieße es so sehr, ins Depot zu schauen und wie du schreibst, die Dividenden auf die schwächeren Titel zu lenken. Die starken laufen ja von selbst, wie die Pferde im Rennen. Bei mir werden einfach manche Sparpläne nicht mehr aus dem Nettogehalt, sondern durch Reinvestitionen gefüttert.
Unterschied zu Thesaurieren: Ich kann selbst entscheiden wofür ich die Dividenden verwende, worin ich sie investiere oder ob ich sie in andere Sachanlagen stecke. Diese Lenkungsmöglichkeit, ohne die Sparpläne aus dem Nettogehalt zu ändern, habe ich bei Thesaurierenden Titeln nicht.
Und jetzt kommt noch ein Extra: Beim Einkaufen erhalte ich Cashback, sowohl online als auch offline durch Payback/DeutschlandCard beim ganz normalen Lebensmitteleinkauf. Das Cashback stecke ich dann in die Depots, quasi als "Cashback-Rente". So habe ich eine Zusatzrente zu meiner Aktienrente. Natürlich sind das keine Mega-Summen, aber es ist immerhin ein Bisschen mehr für den Schneeball, der den Hang runter rollt.
Bei einem Punkt stimme ich dir zu: Der psychologische Aspekt ist für mich extrem wichtig, um zu verhindern in Krisen unüberlegt zu verkaufen. Der Aspekt ist mir sogar wichtiger, als der Vorteil des Thesauriers (exl. Vorabpauschale).
Noch ein Vorteil: Wenn wir alt sind (oder eher) und von den Erträgen leben wollen/müssen, dann bekommen wir kostenfrei Dividenden verbucht. Derjenige, der nur Thesaurierende hat (der 4% Regel gefolgt ist), der muss ständig aktiv werden, verkaufen und Ordergebühren zahlen. Vielleicht kommt an dieser Stelle dann quasi ein Ausgleich zu dem Nachteil, dass wir bereits Kapitalertragssteuer regelmäßig entrichtet haben. Wir müssen uns dann nur anhand des Monats der niedrigsten Ausschüttung einen Dauerauftrag vom Verrechnungskonto auf das Girokonto legen und können entspannenn.
•
11
•Im Übrigen habe ich bei ausschüttenden ETFs eine Mischung aus Dividenden-ETFs und Welt-ETFs mit breiter Streuung, die zufällig ausschütten. Historisch gewachsen auf 3 Depots... Ursprünglicher Plan war ein Kern ETF mit Ausschütten drum herum. Das ist heute nach wie vor im Prinzip so, aber thesaurierende Kerne wurden durch ausschüttende Kerne ersetzt.
•
11
•