Gutes Unternehmen mit mega Margen. Die Automatisierungswelle kommt denen entgegen. Kein Tenbagger, aber macht man nichts falsch. Für Leute geeignet die ein starkes Qualitätsportfolio bauen wollen. Das mit China sollte man aber im Auge behalten. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China spielt hier keine Rolle, das wird immer so aus Reflex direkt gesagt. Viel genauer sollte man sich den Handelskonflikt zwischen Japan und China anschauen, der sich letzthin immer weiter intensiviert hat.
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•@PikaPika0105 Danke für deine Einschätzung.
Du bist aber nicht investiert oder?
Das einzige was da halt wirklich Probleme machen könnte sind wie du schon gesagt hast der Handelskonflikt zwischen Japan und China. Wie gefährlich schätzt du den für das Unternehmen ein?
Du bist aber nicht investiert oder?
Das einzige was da halt wirklich Probleme machen könnte sind wie du schon gesagt hast der Handelskonflikt zwischen Japan und China. Wie gefährlich schätzt du den für das Unternehmen ein?
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@capital_captain_2693 ich bin nicht investiert. Zu den Auswirkungen kann ich nicht viel sagen, da ich nicht genau weiß, wie abhängig Keyence von chinesischen Kunden ist. Der Handelskonflikt wird allerdings für die nächsten Jahre noch anhalten.
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•@PikaPika0105 du bist doch viel in Japan investiert, wie siehst du die Situation wenn der Yen wieder aufwertet?
Natürlich im Bezug auf alle japanischen Aktien.
Natürlich im Bezug auf alle japanischen Aktien.
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@capital_captain_2693 Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der Yen in den nächsten 10-15 Jahren langsam um etwa 40% aufwertet. Euro-Händler kriegen die Aufwertung dann einfach geschenkt.
Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind allerdings unterschiedlich. Lange wurde gedacht, dass ein niedriger Yen gut für Exporte ist. Das stimmt auch bei Massenwaren mit hohem Konkurrenzdruck. Mit der Zeit wird es aber unwichtiger. Je spezialisierter die Wirtschaft (Halbleiter, Roboter, IP….), desto geringer der Preisdruck. Im Moment entwickelt sich die Wirtschaft klar in diese Richtung. Durch einen teureren Yen werden auch Importe günstiger, die Kaufkraft im Inland steigt und M&A wird günstiger. Man muss allerdings beachten, dass auch die Schulden wieder teurer werden, weshalb es wirklich eine Gratwanderung ist.
Der Boden ist nun allerdings erreicht würde ich sagen. Durch die Zinsannäherung von BoJ/FED/EZB, sinkende Energieimporte (mit stärkster Verkaufsdruck), mehr Tourismus und wirtschaftliche Neuausrichtung wird der Yen denke ich zwangsläufig aufwerten. Es wird allerdings ein Marathon und das bewusst.
Für Aktien würde ich sagen ist es insgesamt gut, aber wie immer kommt es natürlich drauf an welche.
Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind allerdings unterschiedlich. Lange wurde gedacht, dass ein niedriger Yen gut für Exporte ist. Das stimmt auch bei Massenwaren mit hohem Konkurrenzdruck. Mit der Zeit wird es aber unwichtiger. Je spezialisierter die Wirtschaft (Halbleiter, Roboter, IP….), desto geringer der Preisdruck. Im Moment entwickelt sich die Wirtschaft klar in diese Richtung. Durch einen teureren Yen werden auch Importe günstiger, die Kaufkraft im Inland steigt und M&A wird günstiger. Man muss allerdings beachten, dass auch die Schulden wieder teurer werden, weshalb es wirklich eine Gratwanderung ist.
Der Boden ist nun allerdings erreicht würde ich sagen. Durch die Zinsannäherung von BoJ/FED/EZB, sinkende Energieimporte (mit stärkster Verkaufsdruck), mehr Tourismus und wirtschaftliche Neuausrichtung wird der Yen denke ich zwangsläufig aufwerten. Es wird allerdings ein Marathon und das bewusst.
Für Aktien würde ich sagen ist es insgesamt gut, aber wie immer kommt es natürlich drauf an welche.
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•@PikaPika0105 Danke für deine Einschätzung
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@capital_captain_2693 ah noch ein Zusatz: weil die Zahlen der Firmen ja in Yen veröffentlicht werden, sinken bei einem steigenden Yen die Auslandsgewinne auf dem Papier. Heißt Firmen die den Großteil ihres Geschäfts im Ausland machen, sind betroffen. Aber dadurch, dass es ein sehr langsamer Prozess wird, wird man das bei stabil wachsenden Unternehmen nicht wirklich sehen können. Zudem kommen ja wie gesagt die positiven Effekte hinzu wie günstigeres M&A.
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@PikaPika0105 das ist bei Keyence der Fall, die machen einen Großteil ihrer Umsätze im Ausland. Aber der Teil mit den Schulden betrifft die dafür nicht weil die eigentlich schuldenfrei sind. Aber so ähnlich wie du sehe ich das ganze auch, natürlich sehen dann die Bilanzen vielleicht bisschen schlechter aus, aber unsere Positionen werden ja einfach durch den Wechselkurs aufgewertet.
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•@capital_captain_2693 eben das gleicht sich aus. Das mit den Schulden ist auch eher ein Problem des Staates.
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