Mercedes-Benz ernennt neuen Nordamerika-Chef
Mercedes-Benz $MBG (+1,03 %) hat einen neuen Kapitän für seine nordamerikanische Reise an Bord geholt. Jason Hoff wird nun an der Spitze stehen und die Geschicke des Unternehmens in einem turbulenten Klima steuern. Es ist ein entscheidender Schritt, denn die Automobilbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Auch bei Volkswagen gibt es spannende Entwicklungen. Der CEO Oliver Blume profitiert von einer Anhebung seiner Vergütung, die 2024 um 6,6 Prozent auf stolze 10,35 Millionen Euro steigt. Dies geschieht trotz des Verzichts der Vorstandsmitglieder auf 5 Prozent ihres Gehalts, was Blume immerhin 65.000 Euro einbringt. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sparprogramms, das auch in den kommenden Jahren fortgeführt wird und die Position des Unternehmens stärken soll.
Northvolt-Insolvenz erschüttert Scania und Porsche
In den USA und darüber hinaus hat die Insolvenz von Northvolt wie ein Erdbeben gewirkt und die Automobilindustrie aufgerüttelt, insbesondere die Giganten Scania und Porsche. Obwohl die Tochtergesellschaften in Deutschland und Nordamerika von dieser Insolvenz nicht direkt betroffen sind, bleibt die Situation in Skellefteå, dem Hauptsitz von Northvolt, angespannt. Der Bürgermeister und die Verwaltungschefin bitten die schwedische Regierung um Unterstützung, da die Stadt und die Provinz mit der Krise allein nicht zurechtkommen können. Aktuell erhalten die Mitarbeiter durch eine staatliche Lohngarantie Unterstützung, doch die Unsicherheit schwebt über der Gemeinde, insbesondere hinsichtlich der Aufenthaltserlaubnis vieler ausländischer Beschäftigter, die auf eine schnelle Lösung hoffen.
Porsche AG Aktie fällt deutlich
Die Porsche AG $P911 (+3,12 %) sieht sich einem drastischen Druck ausgesetzt, denn ein Rückgang der Gewinne hat die Stimmung getrübt und auch die Aktie ist betroffen. CEO Breckner hat sich zu den langfristigen Zielen des Unternehmens geäußert und betont, dass man eine Umsatzrendite von über 20 Prozent anstrebt. Allerdings wird die angespannte Marktsituation ein mittelfristiges Ziel von 15 bis 17 Prozent notwendig machen, was eine Anpassung der bisherigen Erwartungen darstellt. In diesem Jahr fließen etwa 800 Millionen Euro in die Anpassung der Modellpalette und den Ausbau des Batteriegeschäfts. Die operative Marge wird voraussichtlich zwischen 10 und 12 Prozent liegen, während der Umsatz zwischen 39 und 40 Milliarden Euro geschätzt wird.
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