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Micron fällt nach den Earnings 0,9% auf $1.055: Ein weiterer starker Beat-and-Raise wird von kurzfristigem Margendruck und höheren Investiti

$MU (+2,52 %)

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Die Kernaussage: Wall Street bleibt bei Micron klar bullish. Analysten gehen davon aus, dass die KI-getriebene Knappheit bei Speicherchips bis 2028 anhalten und Preise, Margen sowie Gewinne strukturell auf hohem Niveau halten könnte.

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Durchschnittliches Kursziel: $1.573

Potenzial vom aktuellen Kurs bei $1.055: ~49%

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Aktuelle Analysten-Einschätzungen:

• Melius: Buy, $2.200 unverändert (+109%)

• Cantor Fitzgerald: Overweight, $2.000 unverändert (+90%)

• Susquehanna: Positive, $2.000 unverändert (+90%)

• Rosenblatt: Buy, $1.900 von $1.500 (+80%)

• KeyBanc: Overweight, $1.750 unverändert (+66%)

• Needham: Buy, $1.650 unverändert (+56%)

• Deutsche Bank: Buy, $1.550 unverändert (+47%)

• Baird: Outperform, $1.520 unverändert (+44%)

• Raymond James: Outperform, $1.500 unverändert (+42%)

• RBC: Outperform, $1.500 unverändert (+42%)

• Stifel: Buy, $1.500 unverändert (+42%)

• Wells Fargo: Overweight, $1.400 unverändert (+33%)

• Wedbush: Outperform, $1.400 unverändert (+33%)

• Mizuho: Outperform, $1.400 von $1.300 (+33%)

• Citi: Buy, $1.300 unverändert (+23%)

• BMO: Outperform, $1.300 unverändert (+23%)

• Goldman Sachs: Neutral, $1.250 unverändert (+18%)

• Morgan Stanley: Overweight, $1.200 unverändert (+14%)

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Was Analysten gefallen hat:

• Q4-Umsatz von $54,2 Mrd., rund 6% über Konsens

• Adj. EPS von $33,42 vs. rund $31,2 erwartet

• Q1-Umsatzguidance von $61,5 Mrd., rund 7% über Street

• Q1-EPS-Guidance von $38,15 ebenfalls klar über Konsens

• DRAM-Preise stiegen im hohen Zehnerprozentbereich QoQ, NAND rund 30%

• Mehr als 75% der Produktion für 2027 ist bereits gebunden

• Micron hat inzwischen 26 langfristige Lieferverträge, nach 16 im Vorquartal

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Die wichtigste Aussage: Das Management erwartet, dass sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei DRAM und NAND 2027 und 2028 noch weiter verschärft. Immer mehr Analysten sehen deshalb einen strukturell stärkeren Speicherzyklus als in früheren Boom-and-Bust-Phasen.

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Warum die Aktie trotzdem nicht steigt:

• Die Q1-Bruttomarge soll zunächst auf rund 86,3% zurückgehen

• Höhere Bonuszahlungen, Anlaufkosten neuer Fabriken und steigende Investitionen belasten kurzfristig

• FY27-Capex könnte auf rund $55 Mrd. oder mehr steigen

• Nach der massiven Rally waren die Erwartungen bereits extrem hoch

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Der nächste Katalysator: Micron erwartet nach Q1 wieder steigende Bruttomargen. Gleichzeitig sollen HBM-Preise 2027 deutlich höher ausfallen. Ab dem 9. Dezember dürften zudem stärkere Aktienrückkäufe möglich werden, sobald die Einschränkungen aus dem CHIPS Act auslaufen.

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Fazit: Die Zahlen bestätigen die zentrale Micron-These. KI sorgt weiter für Knappheit bei DRAM, HBM und NAND, langfristige Kundenverträge erhöhen die Visibilität und die Preissetzung bleibt außergewöhnlich stark. Die verhaltene Kursreaktion liegt vor allem an kurzfristigem Margendruck und sehr hohen Erwartungen, nicht an einer Abschwächung des Speicherzyklus.

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