Springfield – Homer Simpson hat Geschichte geschrieben. Im zehnten Jahr seiner spektakulären Börsenkarriere hat der selbst ernannte Star-Investor mit seiner „Ultimate Homer Hardcore Holding“ die magische Renditemarke von 250.000 Euro geknackt.
Simpson kommentierte den historischen Moment gewohnt bescheiden.
„Ich wusste immer, dass meine Strategie funktioniert. Man muss einfach kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und verkaufen, wenn man dringend Donuts braucht.“
Zehn Jahre zwischen Genie und Wahnsinn
Seit Januar 2017 sorgt Simpsons Investmentstil bei Finanzexperten für hochgezogene Augenbrauen und bei seiner Familie für erhöhten Blutdruck.
Seine Strategie gilt als einzigartig: 70 Prozent Bauchgefühl, 20 Prozent Zufall und 10 Prozent Börsenwissen
Trotz zahlreicher spektakulärer Fehlentscheidungen, Panikverkäufe und Käufe aus reiner Sympathie konnte die „Ultimate Homer Hardcore Holding“ nun die unglaubliche Schwelle von 250.000 Euro knacken.
Finanzanalysten stehen vor einem Rätsel.
„Wir haben versucht, die Performance mathematisch zu erklären“, sagte ein Analyst. „Nach drei Stunden haben wir aufgegeben und erstmal Mittagspause gemacht.“
Simpson selbst sieht sich mittlerweile endgültig als Börsenlegende.
„Früher habe ich Aktien gekauft, weil mir das Logo gefallen hat. Heute mache ich das viel professioneller“, erklärte er stolz. „Ich schaue mir vorher die Aktie an. Manchmal sogar länger als fünf Sekunden.“
Experten warnen vor Homer-Effekt
Unterdessen warnen Finanzexperten bereits vor einem möglichen sogenannten „Homer-Effekt“.
Sollte Simpson weiterhin derart erfolgreich sein, könnten Millionen Privatanleger seinem Beispiel folgen und anfangen, ihre Anlageentscheidungen mit Würfeln, Donut-Konsum und der Farbe von Börsenkursen zu treffen.
Wall Street zittert. Springfield jubelt. Homer investiert weiter.
Finanzexperten empfehlen ausdrücklich, Simpsons Anlagestrategie nicht nachzuahmen. Homer Simpson selbst übernimmt dafür selbstverständlich keine Verantwortung.

