NeoVolta hat eine $20-Mio.-Senior-Kreditfazilität von Horizon/RoHo abgeschlossen; weitere $10 Mio. können hinzukommen. Das Geld soll insbesondere den Hochlauf der US-BESS-Produktion in Georgia unterstützen.
Für mich sind allerdings die Konditionen entscheidend:
10 % Zins, Fälligkeit bereits am 3. März 2028 und Amortisation ab 4. Dezember 2026. Monatlich müssen mindestens $1,25 Mio., abhängig vom Aktienhandelsvolumen sogar bis $2 Mio., zurückgezahlt werden.
Zusätzlich ist praktisch das gesamte Vermögen von NeoVolta erstrangig besichert.
Hinzu kommt direkte potenzielle Verwässerung:
Die Kreditgeber erhielten 1.454.545 fünfjährige Warrants zu $3,30. Wird die Fazilität auf $30 Mio. erhöht, können weitere 727.273 Warrants ausgegeben werden. Damit könnten aus dieser Finanzierung insgesamt rund 2,18 Mio. zusätzliche Aktien entstehen.
Die Finanzierung beseitigt kurzfristig einen Teil des Liquiditätsrisikos und ermöglicht den Produktionshochlauf.
Für einen Small Cap wie NeoVolta ist die Kombination aus 10-%-Debt + schneller Tilgung + Warrants aber keineswegs billig.
Das wird für mich aber erst ein Problem, wenn der operative Cashflow bzw. der Georgia-Hochlauf die Tilgungen nicht tragen kann und deshalb erneut größere Equity-Finanzierung erforderlich wird.
Positiv: Das Georgia-Werk ist weiterhin auf zunächst bis zu 2 GWh Jahreskapazität ausgelegt und könnte später auf 8 GWh skaliert werden.
