Hochgradig interessant. Und denkst du, man kann diese Anomalien tatsächlich sinnvoll nutzen? Gibt es dahinter liegende Studien? An sich ist der Finanzmarkt ja so groß, das hinter jeder Anomalien direkt jemand sitzt, der Kennzahlen daraus ableitet, um diese zu arbitrieren. Oder liegt das Problem darin, strukturelle Revision von Überschwangeffekten systematisch zu unterscheiden?
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•@SchlaubiSchlumpf Gute Gedanken, Uwe.
Der PEAD-Effekt ist seit den 1960ern dokumentiert, Bernard & Thomas (1989) ist die klassische Referenz. Und du hast recht: Je bekannter eine Anomalie, desto mehr Kapital versucht, sie wegzuarbitrieren. Bei Large Caps ist der Effekt heute deutlich schwächer als in den Ursprungsstudien, was wenig überrascht. Bei weniger beobachteten Werten hält er sich nach meiner Einschätzung besser, was auch theoretisch Sinn ergibt: Wo Arbitrage teurer ist, verschwinden Anomalien langsamer.
Die eigentlich schwierige Frage ist die, die du am Ende stellst. Ob man gerade in Phase zwei eines strukturellen Zyklus sitzt oder am Ende eines zyklischen Überschwingers, das lässt sich mit keinem mir bekannten Screening lösen.
Das ist Urteilssache, und genau deshalb verschwindet der Effekt auch nicht vollständig.
Der PEAD-Effekt ist seit den 1960ern dokumentiert, Bernard & Thomas (1989) ist die klassische Referenz. Und du hast recht: Je bekannter eine Anomalie, desto mehr Kapital versucht, sie wegzuarbitrieren. Bei Large Caps ist der Effekt heute deutlich schwächer als in den Ursprungsstudien, was wenig überrascht. Bei weniger beobachteten Werten hält er sich nach meiner Einschätzung besser, was auch theoretisch Sinn ergibt: Wo Arbitrage teurer ist, verschwinden Anomalien langsamer.
Die eigentlich schwierige Frage ist die, die du am Ende stellst. Ob man gerade in Phase zwei eines strukturellen Zyklus sitzt oder am Ende eines zyklischen Überschwingers, das lässt sich mit keinem mir bekannten Screening lösen.
Das ist Urteilssache, und genau deshalb verschwindet der Effekt auch nicht vollständig.
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@Liebesspieler ergibt auf jeden Fall Sinn. Wenn ich 4% Spread habe, kann ich nicht für 3% arbitrieren. Man könnte es maximal einen günstigen Einstieg nennen.
Bei NVIDIA in deinem Beispiel hätte ich auch untersteuert. Hab sogar spaßeshalber auf fallende Kurse gesetzt. Bin quasi auch diesen Effekt unterlegen. Ich denke, das ist das Problem. Wie du sagstest ist der Effekt stark entkoppelt von Unternehmenszahlen. Da kann man fast schon raten, in welcher Phase man steckt.
Ich glaub ich bin glücklich im B&H 😂
Bei NVIDIA in deinem Beispiel hätte ich auch untersteuert. Hab sogar spaßeshalber auf fallende Kurse gesetzt. Bin quasi auch diesen Effekt unterlegen. Ich denke, das ist das Problem. Wie du sagstest ist der Effekt stark entkoppelt von Unternehmenszahlen. Da kann man fast schon raten, in welcher Phase man steckt.
Ich glaub ich bin glücklich im B&H 😂
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•@SchlaubiSchlumpf Verschlumpft noch mal, man kann nicht Alles zusammenschlupfen! Manchmal verschlumpfen sich die Schlümpfe!
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