1Wo.·

Meta verkauft sein erstes Frontier Modell

$META (-0,39 %) hat am Montag Muse Wonder und Muse Wonder Full veröffentlicht und nennt sie seine ersten Frontier-Modelle – die erste Generation also, die das Unternehmen auf Augenhöhe mit der Spitze der Branche sieht.


Meta verkauft den Zugang über zwei Wege:

Entwickler, die eigene Anwendungen auf dem Modell (Muse Wonder) aufbauen, buchen es über eine API und zahlen nach verarbeiteter Textmenge, gerechnet in Token. Das stärkere Wonder Full gibt es ausschließlich als Abo in Metas eigenem Programmierwerkzeug Muse Code. Diese gibt es standardmäßig für 50 $/Monat und in der besseren Stufe für 200 $/Monat, jeweils mit eigenen Nutzungsgrenzen.


Die Token-Preise im Vergleich:

  • Muse Wonder:
    4 $ je Mio. Input-Token, 20 $ je Mio. Output-Token
  • Claude Opus 5.5:
    4 $ und 20 $ (identisch)
  • Muse Spark 1.3, Metas Vorgänger von Anfang September: 1,25 $ und 4,25 $


In Metas eigener Benchmark-Tabelle verliert "Wonder" 9 von 14 Messungen gegen Opus 5.5. Vorne liegt es bei Änderungen an bestehendem Code und beim Gedächtnis über mehrere Unterhaltungen hinweg. Zurück liegt es bei der unabhängigen Gesamtwertung, beim Nachbauen kompletter Programme und beim Bedienen eines Computers.


Einschränkung: Die Vergleichswerte der Konkurrenz hat Meta selbst erhoben und bezeichnet sie als „best-effort". Modellgrößen und Trainingsaufwand blieben damit unveröffentlicht.


Insgesamt kosten diese Modelle das selbe wie Opus, sind jedoch etwas schlechter.

Dies kann aber als der erste Schritt von Meta gesehen werden, ihre Modelle bzw. Rechenleistung richtig zu monetarisieren und damit die Konkurrenz anzugreifen.


Quellen:

https://about.fb.com/news/2026/10/introducing-muse-wonder-models/

https://research.meta.ai/static/muse-wonder-model-card

$MSFT (+0,62 %)$GOOGL (-0,92 %)

9
7 Kommentare

Profilbild
Sorry @meinArbeitgeber von meinem Minijob dass du jz für mich neben Claude, Gemini und OpenAi auch für Muse zahlen musst 😂👀
•
2
•
Profilbild
•
1
•
Profilbild
@Wealth-Accelerator nein, da hab ich echt Glück gehabt!

Weißt du noch mein Projekt, was ich hier auf getquin auch vorgestellt habe mit der Bestandsplan mithilfe von KI?

Ich habe angefangen, das zu bauen für den Bundeswettbewerb künstliche Intelligenz und teilweise auch auf LinkedIn veröffentlicht.

Dadurch habe ich einen Job bei einem Startup in der Region bekommen, wo ich in der Softwareentwicklung und im Vertrieb arbeiten darf.

Ich kriege alle Frontier LLms also Claude, (Gemini) und ChatGPT sowie Serverkapazität , auch für private Projekte bezahlt, und zudem eine Vergütung von über 40% über dem Mindestlohn plus Provision und Erfolgsbeteiligung…

Also auch wenn meine Idee damals unternehmerisch vielleicht nicht die beste war, hat es sich für mich definitiv gelohnt, einen Schritt in diese Richtung zu gehen 👀

Aber um beim Thema zu bleiben, ich glaube nicht, dass ich auch noch Meta AI brauche 😂
•
1
•
Profilbild
@Klein-Anleger ich wollte eigentlich nur ein schönes Wortspiel platzieren. 😉

Aber natürlich erinnere ich mich. Ich meine mich zu erinnern, dass ich dir ähnliches vorhergesagt habe 😊👍🏼👍🏼

Freut mich sehr! Davon wirst du deine gesamte Laufbahn profitieren 💪🏼
•
2
•
Profilbild
@Klein-Anleger wenn du so weitermachst, kannst du bald gehebelte Anteile an deinem Humankapital verkaufen 😉
•
2
•
Profilbild
@Wealth-Accelerator 🤝❤️ danke für dein Feedback sowohl damals als auch jz!

Aber was meinst du mit gehebeltem Humankapital 😂👀? Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht zu 100%
•
1
•
Profilbild
@Klein-Anleger wir alle suchen doch die aktuell noch unterbewerten Unternehmen der Zukunft, um mit einem Investment am Wachstum zu partizipieren.
Als „einfacher“ Abiturient besitzt du ein gewisses Humankapital. Durch zusätzliche Bildung, Berufserfahrung und Netzwerk, erhöht sich dein Humankapital.
Vielleicht bist du aktuell noch unterbewertet und Leute wollen „Anteile“ an dir kaufen 😉
•
1
•
Werde Teil der Community