Audi sollte man boykottieren. Nicht weil sie das Werk in den USA bauen. Ob die SUV wie bisher in der Slowakei, Tschechien oder in Georgia gebaut werden ist egal. Aber dass sie Trump in einem der umkampftesten Bundesstaaten Wahlkampfhilfe geben, ist absolut unprofessionell und zeigt wie schlecht das komplette Management im VW Konzern ist. Hausgemachte Krise und sie stehen zu Recht so schlecht da, wo sie stehen. Leid können einem nur die Mitarbeiter tun.
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•@Multibagger Ich sehe das nicht ganz so wie du. Wirtschaftspolitik ist nie unpolitisch. Und ob sie Trump, die Demokraten oder sonst wen unterstützen kann uns eigentlich egal sein. Solange der amerikanische Präsident eben demokratisch gewählt ist, muss man damit umgehen (gilt übrigens für alle anderen politischen Vertreter genauso). Letztlich hat sich ja auch niemand beschwert, wenn die deutschen Wirtschaftsvertreter sich in China die Klinke in die Hand geben - was waren noch einmal Menschenrechte?
Die Krise sehe ich auch nicht nur als hausgemacht an sondern vor allem politisch getrieben. Anders lässt sich ja nicht erklären, dass es alle deutschen Hersteller und Marken gleichermaßen trifft. Der von der Politik verordnete Wechsel zur E-Automobilität hat unseren einzigen Wettbewerbsvorteil vernichtet. Mit unserer Kostenstruktur kann man nicht gegen die hochsubventionierten chinesischen Hersteller ankommen (die größtenteils übrigens defizitär sind - anders als die deutschen). Im Endeffekt sind den deutschen Herstellern sowohl die USA als auch China gleichzeitig als Markt weggebrochen. Da kannst du halt nicht viel machen...
Die Krise sehe ich auch nicht nur als hausgemacht an sondern vor allem politisch getrieben. Anders lässt sich ja nicht erklären, dass es alle deutschen Hersteller und Marken gleichermaßen trifft. Der von der Politik verordnete Wechsel zur E-Automobilität hat unseren einzigen Wettbewerbsvorteil vernichtet. Mit unserer Kostenstruktur kann man nicht gegen die hochsubventionierten chinesischen Hersteller ankommen (die größtenteils übrigens defizitär sind - anders als die deutschen). Im Endeffekt sind den deutschen Herstellern sowohl die USA als auch China gleichzeitig als Markt weggebrochen. Da kannst du halt nicht viel machen...
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•@Part_Time_Joe Audi hat es sogar im hauseigenen Code of conduct stehen, sich nicht politisch und parteiisch zu präsentieren. Weiß nicht, was daran jetzt eine Geschmacksfrage sein soll 🤷🏼♂️
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•@Multibagger Unterschreib ich genau so 💯
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•@Part_Time_Joe das ist faktisch falsch was das Verbrenner Aus betrifft. Der Trend in China zur Elektromobilität war seit Jahrzehnten absehbar. Aber die dt. Hersteller haben immer gedacht Made in Germany setzt sich durch. Das war aber nur möglich, so lange es genug Chinesen gab, die bereit waren und es sich leisten konnten den Premiumaufschlag zu bezahlen. Und in Deutschland hat man es versäumt weiter daran zu arbeiten, kleine günstige Stromer zu entwickeln.
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•@Creutzfeldt_Jakob Gut, dann muss man aber auch so konsequent sein und jegliches politisches Engagement bei jedem Konzern kritisch zu hinterfragen. Nur, wenn man sich für die "richtigen" engagiert, passt es meistens wieder. Und das ist halt klassische Doppelmoral.
Am Ende geht es hier nur um Geschäftsinteressen. Mit dem Werk sollen auch Subventionen und Zollerleichterungen verhandelt werden und davon profitiert insbesondere Deutschland.
Am Ende geht es hier nur um Geschäftsinteressen. Mit dem Werk sollen auch Subventionen und Zollerleichterungen verhandelt werden und davon profitiert insbesondere Deutschland.
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•@Multibagger Das mag sein. Aber zum einen werden in China immer noch mehr Verbrenner zugelassen als Eis (... ja auch Hybride sind Verbrenner) und zum anderen vergisst man ganz gerne den Rest der Welt. Der Rest der Welt wird auch in absehbarer Zukunft Verbrenner fahren.
Der Fehler liegt ja nicht im Wandel zum EV sondern in der Geschwindigkeit. Die Hersteller in China sind massiv subventioniert (übrigens 90% sind wieder insolvent) und konnten auf der grünen Wiese neu beginnen. Deutsche Hersteller hatten keine Subventionen und mussten um bestehende Strukturen herum bauen.
Diese "in Deutschland hat man es versäumt günstige Verbrenner zu entwickeln" ... sorry, ist populistischer Quatsch. Es ist nicht möglich in Deutschland ein Auto für unter 20.000 anzubieten und gewinnträchtig zu verkaufen. Das erlauben die Kostenstrukturen gar nicht (Dank an die Gewerkschaften). Die günstigen Modelle werden allesamt im Ausland produziert.
Der Fehler liegt ja nicht im Wandel zum EV sondern in der Geschwindigkeit. Die Hersteller in China sind massiv subventioniert (übrigens 90% sind wieder insolvent) und konnten auf der grünen Wiese neu beginnen. Deutsche Hersteller hatten keine Subventionen und mussten um bestehende Strukturen herum bauen.
Diese "in Deutschland hat man es versäumt günstige Verbrenner zu entwickeln" ... sorry, ist populistischer Quatsch. Es ist nicht möglich in Deutschland ein Auto für unter 20.000 anzubieten und gewinnträchtig zu verkaufen. Das erlauben die Kostenstrukturen gar nicht (Dank an die Gewerkschaften). Die günstigen Modelle werden allesamt im Ausland produziert.
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•@Part_Time_Joe Kleiner Nachtrag: Der Wandel hin zur Elektromobilität, und das war allen die sich etwas damit beschäftigt haben klar, geht einher mit massiven Jobverlusten. Das fängt schon bei der geringeren Komplexität eines EVs an. Warum sich jetzt die Leute beschweren, geht mir nicht rein...
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•@Part_Time_Joe Ja, ich hinterfrag auch jedes politische Engagement eines Konzerns, nix Doppelmoral. Vor allem hinterfrage ich es dann, wenn der Konzern sich dieses politische Engagement selbst verbietet.
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@Part_Time_Joe ich habe ja gesagt, dass ich nicht das Bauen einer Fabrik in den USA aus wirtschaftlichen Interessen verteufelt. Das ist der Lauf der Zeit. Aber ob man diese Entscheidung auf einer der grössten Wahlkampfveranstaltung des amtierenden Präsidenten, der diesen Schritt noch dazu durch seine Zollpolitik erzwungen hat, bekannt geben muss, steht auf einem anderen Blatt. Damit belohne ich den Erpresser doppelt. Ich komme seiner Lösegeldforderung nach und Stelle klar dass ich die Erpressung als völlig akzeptable Möglichkeit ansehe.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Erpresser Demokrat oder Republikaner ist.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Erpresser Demokrat oder Republikaner ist.
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•@Creutzfeldt_Jakob Ich meine ja nicht unbedingt dich. Aber schau dir doch an wer sich jetzt darüber aufregt. Wo sind denn die Leute, wenn BMW dem AfD-Kandidaten den Leasingvertrag kündigt? Wo sind die Leute, wenn gratismutig mal wieder das Logo in Regenbogenfarben gefärbt wird (aber natürlich nur bei uns und nicht in islamischen Ländern)? Und wo sind die Leute wenn es mal wieder zum Wirtschaftsgipfel nach China geht?
Ich sehe auch nicht, dass sich Audi in den USA politisch engagiert oder aktiv Wahlwerbung macht. Trump ist eben der Präsident. Also redet man mit dem Präsidenten - es geht um Wirtschaftsinteressen. Es geht nebenbei bemerkt um unsere Wirtschaftsinteressen.
Ich sehe auch nicht, dass sich Audi in den USA politisch engagiert oder aktiv Wahlwerbung macht. Trump ist eben der Präsident. Also redet man mit dem Präsidenten - es geht um Wirtschaftsinteressen. Es geht nebenbei bemerkt um unsere Wirtschaftsinteressen.
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