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Raus aus Aktien, rein ins Eigenheim?!

Ich möchte mal die bewanderten Immobilien Besitzer aber auch alle allgemein fragen was ihr von unserem Plan haltet.


Wir wohnen seit 11 Jahren in einer sehr schönen und mittlerweile komplett saniert und modernisierten Altbauwohnung zur Miete.


Unsere Vermieter wollen jetzt verkaufen und traten als erstes an uns. Der Preis ist, wie ich finde total fair für die Lage, Ausstattung und dafür das quasi alles in der Wohnung in den letzten Jahren neu gemacht wurde.


(77qm Altbau 4 Zimmer, 1 ist ein Durchbruch. Großer Keller für Homegym.

Gemeinschaftsgarten im Hinterhof.

2015 Böden restauriert, neue Stromleitungen und Verteiler, neue Tapeten und im hohen Flur neue Decke (tiefer hängend), komplett neue Fenster. 2018 Bad und Küche modernisiert.

2021 neue doppelt so große Balkone und neue Gastherme.)


Kaufpreis: 200.000€


Angebot der Vermiter: 70.000€ auf einen Schlag, Rest über 10 Jahre auf Raten direkt an sie, zinsfrei und flexibel.


Mein aktuelles Portfolio gibt genau diese Einmalzahlung und die Kaufnebenkosten plus einen kleiner Cash Puffer für eventuell anfallende Reparaturen her.


Mit der Rate an die Vermiter und dem Hausgeld liegen wir 300€ unter der aktuellen Miete + Sparrate.


Dazu sollte ich noch schreiben das wir mit Jobs und Kind hier gut verankert sind und die Wohnung alle unsere Wünsche erfüllt. Eine eventuelle Kündigung wegen Eigenbedarf der eventuellen neuen Vermieter würde uns hart treffen. Miete ist aktuell noch niedrig aber könnte über die nächsten 9 Jahre jeweils alle 3 Jahre um die 15% erhöht werden, erst dann wäre sie am ortsüblichen angekommen. Wovon ich bei neuen Vermietern auch ausgehen würde.


Für mich ein sehr gutes Angebot, ich stehe dadurch nur so ganz ohne Kapitalanlage da. Was mir nicht nur Rendite sondern auch eins meiner Hobbys nimmt. Zumindest die nächsten 10 Jahre bis ich die Wohnung abgezahlt haben.


Was sagt ihr? Machen und alles abstoßen um in 10 Jahren mietfrei zu leben?


vielen Dank schon mal für lesen und für jeden zu oder auch abspruch bin ich dankbar :)

02.01
Vanguard FTSE All-World ETF logo
Verkauf x394,73 zu 141,02 €
55.665,39 €
35,87 %
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65 Kommentare

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Ich würde es machen, klingt sehr fair. Wenn du sogar noch unter deinem bisherigen Mietpreis lebst umso besser. Dann noch Zinsfrei und flexibel. 👍🏼
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Zuschlagen und sorgenfrei wohnen. Depot kannst du ja wieder auffüllen und in deiner Situation dann sogar noch mehr wie vorher
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Zinsfrei ist hier absolut das schlagende Kriterium aus meiner Sicht. Müsstet ihr es finanzieren, ist, rechnerisch bereits unzählige Male belegt, eine eigengenutzte Immobilie egal welcher Art leider Blödsinn.🤷🏼‍♂️ Auch wenn viele, mich eingeschlossen, so etwas natürlich in ihrem Leben nicht missen möchten.

Also, auch aus meiner Sicht: Machen, wenn die Wohnung und alles drumherum für euch passt!
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Ich würde das Angebot definitiv annehmen! 200.000 € findet man heutzutage kaum etwas… wenn ich zu einer Zeit ein Angebot bekomme, wär ich wirklich froh.
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Alles was zinsfrei ist, würde ich sofort annehmen, natürlich so lange der Preis stimmt.
Der ganze Deal klingt sehr gut und zeigt das es einfach noch Vermieter gibt, die nicht immer nur aufs Geld schauen.
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Gibt es nur einen Eigentümer für das ganze Haus oder mehrere? Dann unbedingt die Protokolle der Eigentümerversammlungen einsehen.
Das Angebot hört sich sehr verlockend an, kann aber teuer werden, wenn es in der Eigentümergemeinschaft Probleme gab oder gibt.
Hier einfach "machen" schreiben, ist etwas naiv.
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Wie alle Vorredner schon schreiben: Machen. Wir haben vor 5 Jahren ein Haus gekauft, ich würde es immer wieder machen. Auch wenn dir sicherlich Menschen vorrechnen können, was du durch regelmäßig anfallende Instandhaltungskosten etc noch obendrauf rechnen musst, möchte ich das Gefühl nie mehr missen, was eigenes zu haben. Vor allem hast du die Wohnung ja auch als Kapitalanlage, Immobilien steigen auf Dauer immer im Preis.
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@Creutzfeldt_Jakob "Immobilien steigen auf Dauer immer im Preis." hahah genau mein Humor. Real können sie auch das ganze restliche Leben sinken. Schau dir mal die Historie real an. Nach Kosten sowieso. Ich beziehe mich nur auf die Aussage, nicht auf die "Lifestyle-Entscheidung Eigenheim".
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@SiIas Wenn du dir nen Bums-Bunker in Buxtehude holst und du’s auch noch vergammeln lässt, kann das Ding freilich irgendwann mal nix mehr wert sein. Ansonsten steigen die Immo-Preise über die Jahre, klar. Weiß gar nicht, was du jetzt von mir willst 🤷🏼‍♂️
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Ich persönlich würde Geld nicht mehr im Eigenheim versenken, vermietet ja, selbst bewohnt nein.
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@user1d7gf8465j461735 man bindet sehr viel Kapital an einer Stelle, in meinem Fall EFH auf 1000qm, ist ortsgebunden, hat eigentlich ständig was zum warten oder zum Instandhalten. Die Kosten zum Nutzen stehen nicht im Verhältnis.

Es ist ja nicht wie bei den Eltern oder Grosseltern nach dem Krieg, das du für nen Butterbrot nen Haus bauen konntest. Man versenkt ja knapp ne halbe Mio…

Ich sehe es mitlerweile als Belastung und weil man so viel investiert hat, Zeit, Geld, Kopfarbeit, ist es emotional auch nicht einfach so zu verkaufen.
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Das sind deine Erfahrungen mit deinem Objekt. Jede Situation muss hier separat betrachtet werden. 200k ist überschaubar, renoviert und zinslos. Nach seiner Rechnung spart er sogar 300€ im Monat. Das ist schon ziemlich gut und das sage ich als jemand der niemals sich ein Klotz ans Bein binden würde in Form einer Immobilie.
Klingt fair, würde ich machen. Die Vermieter denken sich wohl, dass sie lieber stressfrei an jemanden verkaufen, den sie bereits kennen und bisher zuverlässig seine Miete gezahlt hat und dafür etwas mit dem Preis entgegenkommen. Kann ich sehr gut nachvollziehen
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Würde mir komisch vorkommen. Warum sollten sie ein zinsfreies Darlehen geben? Ich würde mir mal die wirklich laufenden Kosten der letzten Jahre geben lassen und auch die neue Grundsteuer erfragen. Was für Investitionen anstehen, kannst du als langjähriger Mieter ja evtl. abschätzen.
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Klingt auf jeden Fall nach: machen!
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Als ebenfalls im schuldenfreien Wohneigentum lebend kann ich dein Ansinnen nachvollziehen und wenn du dich wohlfühlst mit dem Angebot dann mach es. Für mich käme aus Sicht sowohl des Selbstbewohners eines EFH als auch Vermieters jedoch der Kauf einer ETW nicht in Frage. Ich genieße meine "Freiheit" und Selbstgestaltung und meinen Garten und das tun und lassen fast ganz so wie man möchte. Eigentümerversammlungen können schlimmer als jeder Elternsprechtag sein, kennst Du die Eigentümerzusammenstellung? Dann als Eigentümer inmitten von Mietern wohnen.... Du bekommst sofort nach Kauf einen anderen Blick auf die Dinge in punkto Gemeinschaftseigentum und grundsätzlich Umgang mit der Mietsache. Hohe Decke im Flur.... lässt auf einen "Altbau" schließen. Wie sieht es mit künftig erforderlichen energetischen Sanierungen aus? Heizung ist ja gemacht und Fenster. Dach und Fassade lassen grüßen. Ich will weiß Gott nicht miesepetern, beziehe die vorgenannten Punkte aber ggfs. in deine Euphorie mit ein. Ansonsten natürlich viel Spaß und Glück in der alten neuen Eigentumswohnung
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Moin.
Klingt alles super. Aber einen hohen Kostenfaktor in Sachen Sanierung fällt vielleicht noch an. Das Dach. Wann wurde das zuletzt gemacht?
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Wird einen Grund haben, dass der momentane Eigentümer "nur" 200k verlangt.
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@BeachPlease
Vielleicht weil er keinen Bock hat on top nen Makler dazuzunehmen wegen Netto 10% mehr Einnahmen und vielleicht die treuen Mieter, die ihm nie Stress gemacht haben wertschätzen gelernt hat?
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@Wealth-Accelerator Nene, so läuft das nicht. Dass man die Miete niedriger ansetzt, damit sich die Mieter wohl fühlen, ist eine Sache. Dass man scheinbar weit unter Wert verkauft, eine Andere. Ich würde vor Unterschrift unbedingt mit der Hausverwaltung bzgl. anstehender Sanierungen sprechen und mir das Rücklagenkonto zeigen lassen.
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@BeachPlease
Das auf jeden Fall! Kann mir trotzdem vorstellen, dass da ein bisschen good will dabei ist.
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@Wealth-Accelerator Soll ja noch gutherzige Menschen geben 😌
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Ein Faktor um ein wenig einschätzen zu können ob 200k zu viel sind oder verdächtig wenig fehlt hier, .....die Lage. Auch wenn man tatsächlich mittlerweile selbst in ländlichen Gebieten schon häufig bis 200k kaum etwas findet.
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Hallo, wir hatten eine ähnliche Situation da wir unser Haus erweitern mussten.
Ich bin nach sehr langer Zeit des Überlebens dann zu dem Entschluss gekommen einen Kredit aufzunehmen um nicht mein ganzes Eigenkapital welches zum großen Teil angelegt ist dafür auszugeben.
Informier dich doch mal was zb 35000€ an Kreditkosten auf euch zukommen würden.
Dann hättest du noch ein ordentliches Depot und trotzdem die Immobilie.
Und ja ich weiß die Zinsen bei der Bank kosten natürlich Geld.
Ich kann die nur aus meiner Sicht sagen es war genau die richtige Entscheidung.
Und glaub mir mit der Frage hab ich mich mehr als lange herumgetrieben und keiner kann einem sagen was das richtige ist.
Grüßle✌️✌️
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@PaulPaulsonle
Das waren auch meine Gedanken hierzu.
Hört sich auf jeden Fall so an als solltet ihr das machen, @SatoshiNakamo .

Bei der Art der Umsetzung würde ich auch prüfen, ob nicht auch 50 oder 100% Kredit für die 70.000 in Frage kommen. Zinsen dafür sollten ja vermutlich unter deiner durchschnittlichen Rendite liegen, oder?

Gruß
🥪
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@PaulPaulsonle Ich mache es ähnlich: Monatlich Kredit abstottern und trotzdem investieren. So lange die Zinsen unter der „üblichen“ Marktrendite liegen, macht es Sinn… würde ich zumindest behaupten.
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Glückwunsch, hört sich sehr gut an
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Würde ich auch machen Bleibt die Frage wieviele Eigentümer bzw Wohnungen sind im Haus und fällt event noch ein Wohngeld an. Das Dach muss ja auch mal gemacht werden usw. Notar kostet auch noch..Lage köann so nicht beurteilt werden. Viel Erfolg!
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In jedem Fall machen! Die Konditionen sind sensationell gut - und sprechen für Euren angenehmen Charakter- sonst hätte die Eigentümerin Euch nicht solch ein Angebot unterbreitet, mit auch noch einem zinsfreien Darlehen!
Immer bedenken: auch eine selbstbewohnte Immobilie ist eine Asset-Klasse. Viel Erfolg und happy Life!
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Mhh… mein Post von vorhin war erst doppelt und dann weg. Also nochmal.

Der Vermieter wäre scheinbar froh, wenn der Deal auf dem kurzen Dienstweg klappen würde.
Deshalb würde ich ihm ein leicht angepasstes Gegenangebot machen, zum Beispiel:

40.000 direkt und den Restkredit auf 12 Jahre. Und schon kann das halbe Depot erhalten bleiben und es fühlt sich richtig gut an.
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Sofort machen wenn es passt. Evtl noch ein Punkt: die wohnung befindet sich in einem Haus ? Was steht da an (Heizung , Reparaturen etc. )? Irgendwo muss es ja einen Grund für die günstigen Konditionen geben. Die Zahlweise auf jeden Fall schriftlich fixieren.
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Die 70k finanzieren. Man kann durchaus noch Kredite bekommen bei 3-4 %. Für die Rate die Sparpläne reduzieren wenn nötig. Wenn du mit dem Portfolio jedes Jahr die Rendite erzielst, was du an Zinsen ausgibt dann gut. Wenn du mehr Rendite erziehlst bist du sogar besser gestellt. Zudem komplette Auszahlung mit kapitalertragssteuer auf einen Schlag dann geht ja auch einige "verloren". Du behält deinen Notgroschen im Depot für ganz unvorhergesehene Mittel. Kurzum du musst entscheiden, ob du das Geld lieber billiger leihen kannst als deine Rendite dir einbringt.
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@andrekoehler ach und bedenke bei Wertsteigerung des Hauses sind die Zinsen auch wieder anders zu betrachten. Angenommen du nimmst 70k auf. Bezahlst nach 10 Jahren 85k zurück, dein depot steigt jährlich nur 3%-4%, in 10 Jahren ist dein Haus vllt. 230k wert, dann macht das mehr Sinn als alles zu verkaufen, kapitalertragssteuer auf ein Schlag, evtl. Doch noch was nachfinanzieren müssen für die 70k usw...könnte man extrem noch ins Detail gehen und auseinanderpflücken ich weiß...aber sieh die kreditznsen bei der bank als gerldverbrauchsmaschine. Wenn die nicht wäre, gut. Aber noch GUTER wäre eine gelderzeugungsmaschine, nämlich dein depot, dass mehr Geld erzeugt als die vorige Maschine verbraucht 😅😅😅 meine Meinung rein auf Vermögensaufbau bezogen. Was generell deine persönlichen Umstände zum Thema Eigenheim angeht, da hast du ja schon ganz gut beschrieben, dass ihr euch da wohl fühlt...Für mich dann der Inbegriff von ZUHAUSE. Da wäre mir die rechnerische Sache sogar noch etwas mehr egal, denn Geld ist nicht alles...130k zinsfrei abbezahlen ist doch ein Traum...und auch in der heutigen Zeit lauert nicht hinter jedem Baum das Böse. Vielleicht hast du mir dem Angebot einfach Glück...Sei dankbar dafür. Und durch Prüfung des Angebots kannst du ja Sicherheit gewinnen...aber nicht alles muss gleich Betrug sein, nur weil es nicht in diese kaputte und gierige welt passt....wünsche euch alles gute und wünsche die dass du einfach dieses besondere Glück mit dem Angebot hast
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Wenn alle Parameter stimmen, sich mit der Verkaufspartei ein guter Vertrag aufsetzen lässt und du auf diese Weise gut und günstig an die Wohnung kommst in welcher du bereits wohnst und in welcher du dich seit Jahren wohl fühlst, warum dann nicht kaufen? Ein Eigenheim empfinde ich als etwas Tolles. Da spielt bei selbstbewohntem Eigentum weniger der finanzielle als viel mehr der persönliche und emotionale Aspekt eine wichtige Rolle (sofern das Objekt natürlich finanzierbar ist).
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Ich halte eigentlich nichts davon Immobilien zu kaufen als Invest oder Vermögensaufbau. Aber bei dem Angebot würde ich auch zuschlagen. Wenn alle Rahmenbedingungen für dich passen ist es super. Du musst zufrieden sein.
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Ich würde da nicht lange überlegen und kaufen, wenn deine Beschreibungen zutreffend sind.
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Klingt doch perfekt! Machen!
Auf jeden Fall machen.
Ich war in einer ähnlichen Lage und kann es nur empfehlen.
1) vor 13 Jahren meine damalige 2 Raumwohnung von meiner Vermieterin abgekauft und viele Jahre selbst bewohnt. Jetzt vermiete ich Sie.
2) Vor 6 Jahren mein Depot aufgelöst als Anzahlung für unser neu gebautes EFH in guter Lage. Lebensqualität ist unbezahlbar. Seitdem wird das Depot wieder bespart.
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Ich würde es nicht machen bei Eigennutzung. Ich wohne gerne zur Miete. Weißt nie, wie sich die Nachbarschaft verändert…
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Definitiv annehmen!
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Sofort zusagen bevor sie sich es anders überlegen
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Würde ich an deiner Stelle machen: es entspricht komplett euren Vorstellungen/ihr wollt da wohnen bleiben, 10 Jahre ist überschaubar, zinsfrei ist mega.
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