Eli Lilly $LLY (-0,55 %) steht momentan im Kreuzfeuer der Kritik, denn die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung für das Alzheimer-Medikament Donanemab abgelehnt. Diese Entscheidung sorgt für große Unruhe, da die Behörde die Risiken möglicher tödlicher Nebenwirkungen als höher einschätzt als die potenziellen Vorteile des Medikaments. Donanemab sollte Patienten im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit helfen, indem es den Krankheitsverlauf verlangsamt. In der EU gibt es derzeit kein zugelassenes Medikament, das direkt auf Alzheimer abzielt, was die Situation noch dramatischer macht. Obwohl Lecanemab bereits positive Bewertungen erhalten hat, bleibt die Unsicherheit um Eli Lilly bestehen. Überraschenderweise konnte die Aktie in der NYSE zeitweise um 0,63 Prozent auf 826,83 US-Dollar zulegen, was zeigt, dass die Anleger trotz der Herausforderungen optimistisch bleiben.
In den USA hat Wolfspeed $WOLF (+0 %) am Freitag einen dramatischen Rückgang seiner Aktienkurse erlebt. Die Aktie stürzte um massive 48,49 Prozent auf 2,77 US-Dollar ab, was für große Besorgnis unter den Anlegern sorgte. Ein möglicher Grund für diesen Rückgang könnte die Ernennung eines neuen CEOs sein. Robert Feurle wird ab dem 1. Mai die Führung übernehmen, nachdem der interimistische CEO Thomas Werner zurückgetreten ist. Feurle bringt zwar Erfahrung aus der Branche mit, sieht sich jedoch gleich zu Beginn mit der Herausforderung konfrontiert, die Aktie, die über die letzten zwölf Monate über 82 Prozent im Minus liegt, wieder zu stabilisieren. Zudem kämpft Wolfspeed mit Problemen in der Chipbranche und politischen Unsicherheiten, die die Lage zusätzlich belasten und die Anleger nervös machen. Die nächsten Schritte des Unternehmens werden entscheidend sein, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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