19Std.
Und wer sagt, dass die Aktionäre bereit sind, ihre Anteile zum aktuellen Preis abzugeben? 😉
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•@fabfrey98 Eine faire, saubere Aktion seitens des Staates wäre es tatsächlich nicht. Dennoch halte ich einen Kauf für deutlich einfacher und problemloser als die Enteignung.
Wie das in der Praxis aussehen würde weiß ich natürlich nicht, da ich noch nie vorhatte oder in der Lage gewesen wäre ein börsennotiertes Unternehmen aufzukaufen. Ich schätze man wird nicht einfach eine Order bei Tradegate aufgeben können. 😅
Ich denke es wäre ggfls 'am Einfachsten' über Projektgesellschaften, die KFW oder verschiedene Träger innerhalb des Bundes jeweils über die nächsten Wochen und Monate Anteile unterhalb der Meldeschwellen im Markt aufzukaufen und parallel die großen institutionellen Eigner bei Vonovia anzusprechen. Später würde man den Aktionären ein Angebot unterbreiten, nochmal später dann Squeeze-Out.
Wie das in der Praxis aussehen würde weiß ich natürlich nicht, da ich noch nie vorhatte oder in der Lage gewesen wäre ein börsennotiertes Unternehmen aufzukaufen. Ich schätze man wird nicht einfach eine Order bei Tradegate aufgeben können. 😅
Ich denke es wäre ggfls 'am Einfachsten' über Projektgesellschaften, die KFW oder verschiedene Träger innerhalb des Bundes jeweils über die nächsten Wochen und Monate Anteile unterhalb der Meldeschwellen im Markt aufzukaufen und parallel die großen institutionellen Eigner bei Vonovia anzusprechen. Später würde man den Aktionären ein Angebot unterbreiten, nochmal später dann Squeeze-Out.
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19Std.
@NichtRelevant Schon klar. Nichtsdestotrotz müssen die Aktionäre zum angebotenen Kurs bereit sein, die Aktien zu verkaufen. In solch einem Umfeld würde das den Preis enorm treiben. Es wird weder auf einen regulären Kauf noch auf Enteignung herauslaufen…
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@fabfrey98 Ich glaube auch - weder noch.
Kauf wird nicht stattfinden, da das Land Berlin nicht die Mittel hat und die Enteignung von der neuen Landesregierung auch politisch als Zeichen gewollt ist. Primäres Ziel sind nicht niedrigere Mieten und Schaffung von Wohnraum (dann würde man bauen), sondern der 'Kampf gegen den Kapitalismus'. Man will 'den Reichen' eines auswischen - die Vorstufe zu Vergesellschaftung in allen Bereichen und Rückkehr zum Sozialismus. Der Bund wird bei einem Kauf auch nicht unterstützen, da das ja das Projekt der politischen Opposition ist. Der Kauf ist somit wirklich eher ein Gedankenspiel als eine Möglichkeit, die Aussicht auf Umsetzung hat.
Die Enteignung wird meiner Meinung nach auch nicht kommen, aber einen dielletantischen Versuch wird es geben! Keine normale Bank wird eine Enteignung finanzieren. Kein Gericht wird eine Enteignung auf Basis von irgendwelchen Wunschpreisen durchwinken.
Selbst wenn tausende Wohnungen in Berlin tatsächlich enteignet würden: Es wäre nur die Enteignung der Wohnungen, die zugehörige Organisation bleibt ja Vonovia und wandert nicht mit. Ich würde mich schwer wundern, wenn das Land Berlin von einem Tag auf den anderen eine funktionierende Immobilienverwaltung mit Technischem Service, Abrechnung, Gebäude- und Mietermanagement auf die Beine stellen könnte (und das unter rechtlich äußerst wackeligen Rahmenbedingungen). Das klappt nie - wenn, dann endet es in einer Milliardenschweren Katastrophe, deren Aufarbeitung Jahrzehnte dauern wird.
Kauf wird nicht stattfinden, da das Land Berlin nicht die Mittel hat und die Enteignung von der neuen Landesregierung auch politisch als Zeichen gewollt ist. Primäres Ziel sind nicht niedrigere Mieten und Schaffung von Wohnraum (dann würde man bauen), sondern der 'Kampf gegen den Kapitalismus'. Man will 'den Reichen' eines auswischen - die Vorstufe zu Vergesellschaftung in allen Bereichen und Rückkehr zum Sozialismus. Der Bund wird bei einem Kauf auch nicht unterstützen, da das ja das Projekt der politischen Opposition ist. Der Kauf ist somit wirklich eher ein Gedankenspiel als eine Möglichkeit, die Aussicht auf Umsetzung hat.
Die Enteignung wird meiner Meinung nach auch nicht kommen, aber einen dielletantischen Versuch wird es geben! Keine normale Bank wird eine Enteignung finanzieren. Kein Gericht wird eine Enteignung auf Basis von irgendwelchen Wunschpreisen durchwinken.
Selbst wenn tausende Wohnungen in Berlin tatsächlich enteignet würden: Es wäre nur die Enteignung der Wohnungen, die zugehörige Organisation bleibt ja Vonovia und wandert nicht mit. Ich würde mich schwer wundern, wenn das Land Berlin von einem Tag auf den anderen eine funktionierende Immobilienverwaltung mit Technischem Service, Abrechnung, Gebäude- und Mietermanagement auf die Beine stellen könnte (und das unter rechtlich äußerst wackeligen Rahmenbedingungen). Das klappt nie - wenn, dann endet es in einer Milliardenschweren Katastrophe, deren Aufarbeitung Jahrzehnte dauern wird.
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