Für die Energiewende wichtiges Lithium soll in Deutschland künftig im Oberrheingraben gefördert werden. Dafür hat die australische Firma Vulcan Energy ein umfangreiches Finanzierungspaket abgeschlossen.
Der australische Lithium-Förderer Vulcan Energy hat sich ein Finanzierungspaket in Höhe von 2,2 Milliarden Euro zur Lithium-Förderung in Deutschland gesichert. Gut die Hälfte der Summe entfällt auf Kredite von Geschäftsbanken sowie der Europäischen Förderbank EIB, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Bund und die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz unterstützen das Projekt mit insgesamt rund 350 Millionen Euro.
Eingestiegen sind auch Industriepartner. So beteiligt sich der Baukonzern Hochtief an dem Start-up und übernimmt mit einem Spezialisten für Mineralienförderung den Bau der Anlagen in Landau und Frankfurt-Höchst. Die Pläne seien "ein strategisches Projekt mit großer Wirkung, das zu den globalen Fähigkeiten unseres Konzerns im Bereich der Energieinfrastruktur passt", sagte Hochtief-Chef Juan Santamaria.
Der Essener Konzern investiert insgesamt 169 Millionen Euro in Vulcan Energy. Für bis zu 130 Millionen Euro davon würden Vulcan-Aktien gekauft, 39 Millionen Euro fließen in die Lithiumproduktion.
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