1Wo.
Ich denke auch, dass sich die Trump-Administration für die Belange der Tech-Konzerne einsetzt. Dennoch sehe ich nicht, dass seine Politik zu netto weniger Konflikten führen wird. Die Missachtung von Völkerrecht durch Russland, Israel und neuerdings mal wieder den USA vergrößert den Unrechtskorridor, auf welchem sich auch andere Staaten austoben werden. Indien, Saudi Arabien, China nehmen mit Freude das imperiale Machtgehabe der USA wahr. Insoweit ist mittelfristig ein Rohstoffabkommen mit Russland auf Kosten der Ukraine bestimmt einträglich. Auf längere Sicht jedoch erstarken weltweit viele weitere Machtkonzentrationen, die möglicherweise sogar durch ihre Antipathie für die USA geeint werden. Wir sehen schon seit einigen Jahren Freihandelsabkommen im asiatischen Raum, kühnes Selbstbewusstesein südamerikanischer und afrikanischer Staaten..
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•1Wo.
@T-Dax Wahrscheinlich werden die Konflikte nicht weniger, aber kleinere Ausmaße annehmen, weil Kriege neuerdings schlecht fürs Geschäft sind. Gerade Iran und Venezuela zeigen wie die Zukunft aussieht - schnelle präzise Schläge statt Materialschlacht und Stellungskämpfe.
Das Völkerrecht wird zum Auslaufmodell und tatsächlich wurde die Legitimität des internationalen Gerichtshofes in Den Haag noch nie von irgendeinem US-Präsidenten anerkannt. Also Völkerrecht war ja schon immer zynisch angelegt, so dass sich immer nur westliche Länder aufs Völkerrecht berufen konnten.
Das jetzt ganz offen das Recht des Stärkeren gilt ist natürlich schlecht für die westlichen und europäischen Staaten die in ihrem Selbstverständnis humanistisch und liberal sein wollen, weil es ihnen zuwider ist mit nationalen Interessen zu begründen. Europäische Außenpolitik kann nur unter dem Vorwand stattfinden, dass man Gutes tut und allen anderen damit hilft.
Wie du schon richtig sagst haben die anderen pragmatischen Staaten ja auch total Bock auf diese neue Welt. Allein China mit seinem halben Dutzend Grenzkonflikten fühlt sich natürlich bestärkt diese auch militärisch und gewaltsam durchzusetzen, wenn die Bereitschaft der USA zu Kriegen sinkt.
Die asiatischen Freihandelsabkommen sind ja erstmal für alle Beteiligten etwas Gutes, oder? Und Südamerika und Afrika können ja viel trommeln, sind aber erstmal auf absehbare Zeit gar nicht in der Lage irgendwas in Bewegung zu setzen.
Das Völkerrecht wird zum Auslaufmodell und tatsächlich wurde die Legitimität des internationalen Gerichtshofes in Den Haag noch nie von irgendeinem US-Präsidenten anerkannt. Also Völkerrecht war ja schon immer zynisch angelegt, so dass sich immer nur westliche Länder aufs Völkerrecht berufen konnten.
Das jetzt ganz offen das Recht des Stärkeren gilt ist natürlich schlecht für die westlichen und europäischen Staaten die in ihrem Selbstverständnis humanistisch und liberal sein wollen, weil es ihnen zuwider ist mit nationalen Interessen zu begründen. Europäische Außenpolitik kann nur unter dem Vorwand stattfinden, dass man Gutes tut und allen anderen damit hilft.
Wie du schon richtig sagst haben die anderen pragmatischen Staaten ja auch total Bock auf diese neue Welt. Allein China mit seinem halben Dutzend Grenzkonflikten fühlt sich natürlich bestärkt diese auch militärisch und gewaltsam durchzusetzen, wenn die Bereitschaft der USA zu Kriegen sinkt.
Die asiatischen Freihandelsabkommen sind ja erstmal für alle Beteiligten etwas Gutes, oder? Und Südamerika und Afrika können ja viel trommeln, sind aber erstmal auf absehbare Zeit gar nicht in der Lage irgendwas in Bewegung zu setzen.
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