Biontech $BNTX (-3,55 %) setzt große Hoffnungen in seinen neuen Wirkstoffkandidaten BNT327, der für die Behandlung von fortgeschrittenem Krebs entwickelt wird. Dieser innovative Ansatz zielt darauf ab, die tumorbedingten Effekte zu bekämpfen, die das körpereigene Immunsystem schwächen. Die Übernahme der chinesischen Firma Biotheus sicherte Biontech die weltweiten Rechte an diesem vielversprechenden Medikament. Doch während die Zukunft vielversprechend aussieht, steht die Mainzer Firma 2024 vor einem bedeutenden Nettoverlust von etwa 700 Millionen Euro. Damit setzt sich der Rückgang fort, der mit dem abnehmenden Geschäft rund um den Covid-19-Impfstoff begonnen hat. 2022 konnte Biontech noch einen Gewinn von rund 9,4 Milliarden Euro verzeichnen, doch 2023 fiel dieser dramatisch auf nur noch etwa 930 Millionen Euro. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass das Unternehmen sich in einer Übergangsphase befindet und neue Strategien entwickeln muss, um wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.
In Deutschland sorgt Volkswagen $VOW (-3,61 %) für positive Nachrichten unter seinen Mitarbeitern: Diese können sich in diesem Jahr auf ungekürzte Prämien freuen! Trotz eines laufenden Sparkurses und einer Einigung mit der IG Metall, die die Gewinnbeteiligung ab 2026 vorübergehend aussetzt, bleibt die Prämie für 2024 unberührt. Betriebsratschefin Daniela Cavallo gab auf der letzten Betriebsversammlung bekannt, dass die Prämienzahlung weiterhin in voller Höhe erfolgt. Die genaue Höhe der Prämie ist jedoch noch unklar, da sie vom Gewinn des Vorjahres abhängt, der am 11. März veröffentlicht werden soll. Volkswagen hat in den letzten Monaten seine Gewinnprognose für 2024 mehrfach nach unten korrigiert und rechnet nun mit einem operativen Gewinn von 18 Milliarden Euro. Trotz der Unsicherheiten und Herausforderungen bleibt das Unternehmen bestrebt, seine Mitarbeiter nicht nur zu unterstützen, sondern auch deren Motivation hochzuhalten.
Quellen: