Bitte gib mir vorher Bescheid, dass ich noch davor alles verkaufen kann. Du scheinst ja alle Bärenmärkte sicherlich richtig getimtet und vorhergesagt zu haben vor allem mit so einer Aussage das man in 10 Jahren dort steht wo wir heute stehen ist eine ziemlich überhebliche Aussage…
Betrachtet man rollierende 10-Jahres-Zeiträume beim S&P 500 (inklusive Reinvestition von Dividenden), lag die Wahrscheinlichkeit, nach 10 Jahren im Plus zu stehen, historisch bei über 94 % bis 97 %
Mal so zur Info:
Stark steil und schnell ansteigende Zinsen (insbesondere durch Notenbank-Erhöhungen zur Inflationsbekämpfung) erhöhen zwar massiv das Risiko einer wirtschaftlichen Abkühlung oder Rezession. Grund dafür ist, dass Kredite für Unternehmen und Verbraucher teurer werden. Dennoch gab es in der Historie auch Phasenniveaus mit Zinserhöhungen, die in einer sogenannten „sanften Landung“ (Soft Landing) endeten (z. B. in den USA Mitte der 1990er-Jahre 1994/1995), ohne dass es zu einer echten Rezession oder einem tiefen Crash kam.
Wenn man auf statistische Warnsignale schaut, ist nicht allein der Höchststand der Renditen entscheidend, sondern die Zinsstrukturkurve (z. B. der Abstand zwischen 2-jährigen und 10-jährigen US-Anleihen). Invertiert diese (wenn kurze Zinsen höher liegen als lange Zinsen), folgte historisch in den USA zwar in über 80–90 % der Fälle innerhalb von 12 bis 24 Monaten eine Rezession. Ein reines Erreichen eines Mehrjahreshochs bei langlaufenden Zinsen führt aber keineswegs zwangsläufig sofort zu einem Börsencrash.
Betrachtet man rollierende 10-Jahres-Zeiträume beim S&P 500 (inklusive Reinvestition von Dividenden), lag die Wahrscheinlichkeit, nach 10 Jahren im Plus zu stehen, historisch bei über 94 % bis 97 %
Mal so zur Info:
Stark steil und schnell ansteigende Zinsen (insbesondere durch Notenbank-Erhöhungen zur Inflationsbekämpfung) erhöhen zwar massiv das Risiko einer wirtschaftlichen Abkühlung oder Rezession. Grund dafür ist, dass Kredite für Unternehmen und Verbraucher teurer werden. Dennoch gab es in der Historie auch Phasenniveaus mit Zinserhöhungen, die in einer sogenannten „sanften Landung“ (Soft Landing) endeten (z. B. in den USA Mitte der 1990er-Jahre 1994/1995), ohne dass es zu einer echten Rezession oder einem tiefen Crash kam.
Wenn man auf statistische Warnsignale schaut, ist nicht allein der Höchststand der Renditen entscheidend, sondern die Zinsstrukturkurve (z. B. der Abstand zwischen 2-jährigen und 10-jährigen US-Anleihen). Invertiert diese (wenn kurze Zinsen höher liegen als lange Zinsen), folgte historisch in den USA zwar in über 80–90 % der Fälle innerhalb von 12 bis 24 Monaten eine Rezession. Ein reines Erreichen eines Mehrjahreshochs bei langlaufenden Zinsen führt aber keineswegs zwangsläufig sofort zu einem Börsencrash.
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•@MrSchnitzel00 Negative 10-Jahres-Renditen gab es fast ausschließlich, wenn man auf dem absolut extremsten Peak einer Blase eingestiegen ist und die 10 Jahre direkt nach einer schweren Krise endeten – zum Beispiel: 1929–1939 (Große Depression) oder 2000–2010 (Die sog. „Lost Decade“, ausgelöst durch Platzen der Dotcom-Blase 2000 und Finanzkrise 2008)
Selbst während der Phase extrem hoher Zinsen und Inflation in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren (als die Zinsen in den USA über 15 % erreichten) fielen die breiten Indizes nominell auf 10-Jahres-Sicht selten dauerhaft im Niveau ins Minus. Allerdings war die reale Rendite (nach Abzug der Inflation) in dieser Zeit phasenweise Negativ.
Selbst während der Phase extrem hoher Zinsen und Inflation in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren (als die Zinsen in den USA über 15 % erreichten) fielen die breiten Indizes nominell auf 10-Jahres-Sicht selten dauerhaft im Niveau ins Minus. Allerdings war die reale Rendite (nach Abzug der Inflation) in dieser Zeit phasenweise Negativ.
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•2Wo.
@MrSchnitzel00 Wollen wir uns über das aktuelle Shiller KGV des S&P500 unterhalten (40)? Das ist etwas vom Durchschnitt entfernt (17). Die Lost Decade Prognose beruht nicht allein auf dem aktuellen Zinsanstieg. Dieser läutet die Phase nur ein.
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•@Epi Ein hohes Shiller-KGV deutet vielleicht auf moderatere Erwartungen für die nächsten 10 Jahre hin (z. B. 5–7 % p.a. statt 10 %+), aber historisch garantiert es keinesfalls eine negative Rendite oder ein Niveau unter dem heutigen.
Zudem kann man das Stand heute nicht mit 2000 (Dotcom)vergleichen, die Unternehmen erzielen alle hohe Gewinne + Ausblick. KI treibt das noch an.
Risiko ist definitiv erhöht aber deine Aussage, dass wir in 10 Jahren dort stehen wo wir heute stehen finde ich ziemlich übertrieben.
Zudem kann man das Stand heute nicht mit 2000 (Dotcom)vergleichen, die Unternehmen erzielen alle hohe Gewinne + Ausblick. KI treibt das noch an.
Risiko ist definitiv erhöht aber deine Aussage, dass wir in 10 Jahren dort stehen wo wir heute stehen finde ich ziemlich übertrieben.
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11
•2Wo.
@MrSchnitzel00 Das sehe ich ein bisschen anders. Völlig egal, was für scheinbare Rekordgewinne auf dem Papier stehen, denn normale Bilanzen und Quartalszahlen zeigen hier nur die halbe Wahrheit. Dieser gesamte KI-Hype wird seit anderthalb bis zwei Jahren massiv auf Pump finanziert. Die gigantischen Investitionen fressen fast den gesamten operativen Cashflow auf, während die Konzerne den Markt mit Anleihen fluten. Vor allem die Off-Balance-Schulden kaschieren über versteckte Leasingverträge und Partner-Fonds einen wahren, gigantischen Schuldenberg hinter den Kulissen. Ohne diese extreme und verdeckte Fremdfinanzierung wäre dieses halsbrecherische Tempo niemals machbar, und am Ende werden hier einige Unternehmen gewaltig über die Klinge springen (z. B. als erstes Oracle).
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22
•@Olli68 Also denkst du die Investitionen werden sich nicht auszahlen? Und die Ceos wissen nicht was Sie tun? Und KI hat kaum noch Zukunft?
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2Wo.
@MrSchnitzel00 Langfristig oder kurzfristig? Über den langfristigen Erfolg von KI brauchen wir nicht diskutieren. Aber kurzfristig sehe ich das Ganze als ein Ritt auf der Rasierklinge. Und es wird in dem Bereich noch einen grossen Crash über ein paar Jahre geben. Ich sehe da schon ein paar grosse Anzeichen. Aber ist nur meine Meinung.
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@Olli68 Gibt definitiv paar Risiken da gebe ich dir schon recht aber vielleicht geht ja auch alles so auf, wie sich die Ceos etc vorstellen? Und niemand kann einen Crash genau vorhersagen der wird kommen aber wann ist die Frage…vllt gehts ja auch noch paar Jahre weiter. Ein Crash kommt meistens sehr unerwartet.
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2Wo.
@MrSchnitzel00 Genau. Der letzte Satz sagt es richtig. 👍
Ich befürchte, es wird in nächster Zeit grössere Konfrontationen Öffentlichkeit gegen Rechenzentren geben. Irgendwann wird die Öffentlichkeit merken, dass die Rechenzentren vor Ort keine Jobs bringen, sie hässliche Hochsicherheitsbauten in der Landschaft sind und der Strom vor Ort teuer und unsicher wird. Das befürchte ich wirklich.
Genehmigungsstopps gibt es ja schon.
Ich befürchte, es wird in nächster Zeit grössere Konfrontationen Öffentlichkeit gegen Rechenzentren geben. Irgendwann wird die Öffentlichkeit merken, dass die Rechenzentren vor Ort keine Jobs bringen, sie hässliche Hochsicherheitsbauten in der Landschaft sind und der Strom vor Ort teuer und unsicher wird. Das befürchte ich wirklich.
Genehmigungsstopps gibt es ja schon.
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@Olli68 Naja da bin ich nicht zu 100% deiner Meinung, es hat positive aber auch negative Auswirkungen. Vieles kommt auch der Gemeinde zu gute da dann dort investiert wird… schau dir doch mal gerne das vorletzte Interview war es glaub von Jensen Huang an. Da wird vieles Missverstanden und falsch eingeschätzt…
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2Wo.
@MrSchnitzel00 Sorry, aber Jensen Huang sagt und zahlt einiges, nur um den Crash oder eine Abkühlung zu vermeiden. Das ist, als wenn ich den Finanzminister frage, ob Steuern etwas Gutes sind.
Aber egal, wir werden sehen...
Aber egal, wir werden sehen...
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